Na sowas, mein iPod kann ja auch guten Sound?!
Geschrieben in Review am 29. Februar 2008 0 Kommentare »
Ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber es ist tatsächlich so: Mich begeistern gerade meine neuen Kopfhörer, nein, Entschuldigung bitte, im Jahre 2008 nennt man sowas, was ich da gekauft habe In-Ear Buds. Halt so Hasenköttel mit Schnur dran, die man sich ins Ohr reinsteckt und wo dann Lalla rauskommt. Es geht um die Sennheiser CX300, 30 Flocken bei Amazon.
Eigentlich kein Geld im Vergleich zum Preis des iPod. Vor allem, wenn man erstmal die Erfahrung verdaut hat, daß die mitgelieferten Ohrhöhrer einfach die Grotte sind. Eigentlich eine Frechheit von Apple, die Käufer mit solchen Klangerlebnissen zu beleidigen.
Aber zum Glück gibt es ja mittlerweile soviel Zubehör zu den diversen Produkten aus der Apfelwelt, da bleibt kein noch so schwachsinniger Wunsch unerfüllt. Ich hab ja eigentlich auch den iPod nur gekauft, weil ich so stink-enttäuscht von der Soundqualität meines Sandisk Sansa e240 war und der mir mit seinen 4GB schon nach nur wenigen Einsätzen schon zu klein war.
Aber zurück zu den Kopfhörern. Die kommen direkt in den Gehörgang, 3 Silikon-Adapter für doofe Ohren liegen bei. Mir paßt M wunderbar, das heißt, das Teil sitzt gut und press im Ohr. Was aber nicht heißt, daß jemand wie ich (= mit doofen Ohren) damit joggen gehen könnte. Nein, dafür hab ich noch andere Teile, die man sich so ins Außenohr reinklemmen muß. Dafür haben die dann wiederum keinen Bass, weshalb ich mir zusätzlich ja noch die besagten Sennheiser gekauft habe.
Etwas seltsam ist es schon mit diesen kabelgebundenen Ohropax drin - die schirmen Umgebungsgeräusche (von Baustellenlärm auf der Straße bis hin zu Kabinengeräusch im Flugzeug) eigentlich sehr gut ab, dafür hört man sich halt die ganze Zeit selbst keuchen. Alles in allem ein gutes Team mit meinem iPod Classic 80GB, auch wenn ich es noch immer nicht schaffe, die Ear-Buds a) einhändig und b) ohne Nach-hinten-Ziehen des Ohres einzusetzen. Aber dafür stimmt der Sound! Höhen sind hoch und gehen nicht in der Masse unter, und Bässe kommen da, wo sie hingehören: ganz unten und laut. Fast ein wenig überbetont, aber sei’s drum, es soll ja schließlich auch mal gescheit poltern!