Archiv für die 'Techtalk' Kategorie

Man kann sich noch so sehr Mühe geben, irgendwann wird auch die best behütetste E-Mail Adresse gnadenlos Opfer von Spammern. Wer seine Mails mit Outlook und Co abfragt, kann in der Regel mit einigermaßen wirksamen Tools einen Großteil dieses Datenmülls abfangen, bevor man dazwischen die wichtigen Dinge des Lebens (egal ob Mail von Tante Trude oder die Rechnung von der Telekom) mit dem Geigerzähler suchen muß.

Ganz besonders deutlich ist mir das mit den Mail-Accounts all meiner Domains bei all-inkl aufgefallen. Ich habe also ein wenig gegoogelt und stellte fest, daß sich viele Leute in den einschlägigen Foren über hoffnungslos viel Spam auf Mailkonten von all-inkl beklagten. In allen Fällen waren immer nach einger Zeit plötzlich Unmengen von Spam eingegangen. Ich kann mich da sogar noch glücklich schätzen, daß ich pro Tag und pro Account “nur” etwa 200-300 Spammails erhalten habe.

Was mich allerdings stutzig werden lies, waren Berichte von vielen anderen all-inkl Kunden, die auch meine Beobachtung unterstützten: Betroffen waren immer auch Adressen, die überhaupt nicht eingesetzt wurden! Ich muß ja beruflich bedingt viele E-Mail Newsletter abonnieren und legte dafür immer ein dediziertes Postfach bei all-inkl an. Manche dieser Postfächer, deren Alias zum Teil auch kryptisiert angelegt waren, wurden aber nicht eingesetzt und trotzdem traf nach einiger Zeit tonnenweise Spam ein. Seltsam, nicht? -In den Foren wird daher recht offenherzig diskutiert, ob nicht eventuell all-inkl providerseitig die Tore aufmacht und Postfächer in den kleinen Paketen mit Spam zuschütten läßt, damit diese Kunden den optionalen Spamschutz buchen. Wenn da was dran wäre, müßte man all-inkl als unseriösen Provider bezeichnen.

Ich habe daher mal einen Test gemacht und eine Yahoo-Adresse in einigen all-inkl Postfächern als Kopieempfänger eingetragen. Das Ergebnis war äußerst aufschlußreich: Vom einen auf den anderen Tag kam plötzlich NULL Spam mehr auf diesen Postfächern an! Heißt: Weder im Weiterleitungsziel (Yahoo Postfach), noch in dem ursprünglichen all-inkl Postfach! Na, das muß mir jetzt mal jemand erklären dachte ich und hab genau dies dem Support geschrieben. Die Antwort kam wie immer innerhalbt weniger Minuten:

Hallo,

bei Emailweiterleitungen bzw. Kopieempfängern ist automatisch Greylisting aktiv. Damit soll verhindert werden, dass damit zu viele Spammails an andere Server weitergeleitet werden und dadurch unsere Server in Spamlisten kommen. Da Greylisting ein Annahmefilter ist, gilt dieser in dem Fall auch für das Postfach für das der Kopieempfänger angelegt ist.

Mit freundlichen Grüßen
Hxxxx Gxxxxx
Support Team

Hm, und das heißt? -Sinngemäß: All-inkl hat eine Notbremse, die sie dann ziehen, wenn deren Server Gefahr laufen, woanders geblacklisted zu werden oder schlicht zu glühen. Denn, man rechne sich mal aus, wenn das jeder machte. All-inkl zahlt ja auch für Bandbreiten und Traffic. Schade nur, daß sie uns Kunden glauben machen wollen, daß wir ohne deren Spamfilter nicht mehr leben können. Aber gut, das ist eben Marketing…

Bisher habe ich noch keine E-Mail vermißt (Stichwort False Positives), daher kann ich das zur Nachahmung nur dringend empfehlen:

  1. In den KASserver einloggen
  2. E-Mail > E-Mail Postfach, dort die betreffende E-Mail Adresse bearbeiten
  3. Unter “Kopieempfänger” die Freemailer-Adresse eintragen, auf die weitergeleitet werden soll
  4. Freemailer-Spamfilter besonders in der Anfangsphase täglich kontrollieren und ab und an sich selbst Testmails von anderen Adressen schicken, um Zuverlässigkeit der Weiterleitung sicherzustellen.

Obwohl für mich all-inkl zweifelsohne zu den besten Providern in Deutschland gehört und ich daher all-inkl jedem empfehle, der mich nach günstigem aber trotzdem performanten Webspace mit Datenbank und Co fragt, bleibt ein seltsamer Beigeschmack bezüglich des Umgangs mit Spam.

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Wegwerfadresse mit Yahoo Mail

Ich mache keinen Hehl daraus, daß mir immer mehr Gründe einfallen, weshalb ich Yahoo ganz klar Google vorzuziehen hätte. Einer davon liegt -schon wieder- bei Yahoo Mail. Dort kann man sich Wegwerfadressen anlegen, die einem in sein normales Yahoo-Postfach zugestellt werden. Auf Wunsch sortiert Yahoo die Mails der jeweiligen Wegwerfadressen in eigene Ordner ein. Natürlich wird auch der Spamfilter auf Wegwerfadressen angewendet. Logisch, denn eine E-Mail Adresse wird ja meist erst dann zur Wegwerfadresse, wenn sich regelmäßig Tonnen von Spam darauf einfinden.

So geht’s:

  1. Wer noch kein Yahoo-Account hat, besorge sich eines. Auf @yahoo gibt es eine lange Liste Endungen zur Auswahl. Wer stylisher und 2nulliger unterwegs sein möchte -oder wer seinen Alias mit dem bisherigen @yahoo.??? nicht mehr bekommen hat-, dem sei geraten, sich jetzt bei Yahoo seinen Alias mit @ymail.com zu sichern. Sprachlich ist diese Domain zwar nicht ganz so geschickt wie gmail, aber sei’s drum. (”Y mail? -I just give you a call!”)
  2. Im “neuen” YahooMail Kontrollzentrum ist das Feature Wegwerfadressen noch nicht implementiert, man muß also oben rechts in die Classic-Version wechseln.
  3. Unter Optionen > Mail findet man schließlich den Wizard für die Erstellung der Wegwerfadressen.
  4. Im Schritt 1 wählt man einen neuen Alias, der nichts mit der eigenen Yahoo-ID zu tun hat. Beispiel: Bienemaja.
  5. Schritt 2: An Bienemaja kommt jetzt noch ein Zusatzwort dran. Also: Wegwerfalias-Zusatzwort@yahoo.com ergibt dann unsere Wegwerfadresse. Das Zusatzwort kann sinnvoller Weise den Verwendungszweck der Adresse bezeichnen. So weiß man später genau, wo man diese Wegwerfadresse eingesetzt hat. Beispiel: bienemaja-buntebildchen@yahoo.com.
  6. Als letzen Schritt kann ich nun entscheiden, ob die Mails in meinen Posteingang oder einen besonderen Ordner zugestellt werden sollen. Außerdem kann man sie farblich markieren. Nice! Optional kann man noch Filter einrichten oder SpamGuard ausschalten. Endgültig interessant werden dürfte die Yahoo Wegwerfadresse dadurch, daß man bei Bedarf auch von ihr Mails versenden kann.

Was tut denn nun der Traumdieb damit? -Nun, dadurch, daß ich beruflich bedingt einen brutale Menge E-Mail Newsletter abonnieren, analysieren und wieder abbestellen muß, ist der Bedarf an frischen, unbenutzten E-Mail-Adressen, auf die garantiert noch nichts anderes angemeldet wurde, höher als beim Durschnittsmenschen. Aber: Wer gerne Newsletter per E-Mail bekommt oder sich für einen Freebie-Zugang schnell per E-Mail anmelden muß, der kann sich mit den Yahoo-Wegwerfadressen bequem eine übersichtliche und verwaltungstechnisch beherrschbare Ordnung einrichten, die es ihm und ihr erlaubt,

  • jeden Newsletter in einen separaten Ordner laufen zu lassen,
  • anonyme Abos ohne Bezug auf die private E-Mail Adresse zu bestellen,
  • dennoch alles unter nur einer Adresse zu lesen und zu verwalten,
  • die unendlichen Speicherplatz bietet und von überall erreichbar ist,
  • und die Wegwerfadressen ganz einfach zu löschen, wenn man sie nicht mehr braucht oder will.

Vorbei sind also die Zeiten, wo man sich auf seinen privaten Webspace 27 verschiedene Accounts angelegt hat, die dann alle im Outlook eingebunden werden wollten. Noch dazu muß man sich auch nie wieder von E-Mail Newslettern abmelden, man löscht einfach die Adresse und läßt die Mails bouncen. -Ich bin überzeugt, einmal mehr von Yahoo.

Welchen Webmailer nutzt Du hauptsächlich?

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Lange hat es gedauert, und ganz unsentimental war ich dabei auch nicht, aber heute ist es soweit: Ich schalte meinen alten MovableType Blog ab und den neuen WordPress Blog an.

Designtechnisch ist nicht viel passiert, der Fokus lag primär auf Migration zu WordPress, aber ich habe trotzdem ein wenig an der Lesbarkeit der Seite gearbeitet. So ganz geht der Job an privaten Internetaktivitäten ja nun doch nicht vorbei. Ich hoffe, es gefällt. Ich schreib jetzt auch wieder mehr…

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Alles Neue noch im Mai

Ja, ich weiß, alles neu.Aber noch buggy. Leider. Vor allem die Comments tun es noch gar nicht. Jedenfalls nicht mit Firefox. Also erstmal lassen, bitte, oder den IE benutzen.

Bitteschön.

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Schizo!

Wer ein aus mehr als 20 Sections auf mehr als 110 Seiten bestehendes, in 4 Vor-, 7 Haupt- und 8 Nachkaptiel untergliedertes, 112+ Seiten, 3700+ Absätze, 30000+ Wörter und 165000+ Zeichen zählendes Dokument in Micro$oft Word 2003 über 8 Monate bearbeitet hat und darüber noch nicht schwachsinnig geworden ist, der beginnt an Wunderheilung zu glauben, wenn das marktführende Textverarbeitungsprogramm 3 Tage vor Abgabe das komplette Layout zerhackstückelt und wirklich alles an Formatierung und Nummerierung zerstört und sich nicht wieder dazu bringen läßt, den alten Zustand herzustellen, dafür aber am nächsten Morgen plötzlich gerne dazu bereit ist. -Ich fühle mich in 386er Zeiten zurückversetzt! [Mum, what's 386? -Look it up on Google!]
Um es in anderen Worten zu sagen: Word ist der allergrößte Schund, den Bill Gates jemals unters Volk gebracht hat, ja eine Beleidigung an den Homo erectus! Daß dieses Produkt mit einem Marktanteil von >90% weltweit tagtäglich unzählige Menschen unsanktioniert um den Verstand bringen darf, spricht einmal mehr dafür, daß die Vorstellung von Markteffizienz eben doch nur graue Theorie zu sein scheint, und die Dummheit und Bequemlichkeit der Menschen die Welt zu dem macht, was sie heute ist.
To do (falls ich mal über Software zu entscheiden haben sollte): Word blacklisten!

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Früher machte ich Seiten, die nur im Internet Explorer liefen und konsequent den einen oder anderen Fehler in anderen Browsern hatten. Heute mache ich Seiten, die ich im Firefox teste und freue mich über so überraschend gute und erwartungsgemäße Ergebnisse. Die Seite wird und wird, schließlich ist sie fertig und hochgeladen, da komme ich beinahe beiläufig auf die Idee, mir das ganze mal im Internet Explorer anzuschauen. -Und das sind dann die Momente, wo einem nachts um 1 die Klappe runterfällt und ganz schlecht wird. Um die Uhrzeit ist die Audienz ja zum Glück recht bescheiden, also wird es wohl keiner gemerkt haben.
Wen es interessiert: Ich sitze also wieder seit heute Morgen an der Wurzelbehandlung meines Stylesheets, weil Microsoft es nicht nötig hat, CSS richtig zu implementieren und so mein so perfektes zweispaltiges Layout mit Kopfzeile komplett zerfleddert wird. Wenn doch nur schon jeder auf Firefox umgestiegen wäre…

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St(r)eam

Da ich gerade -völlig legal übrigens- HalfLife 2 mit Steam aus dem Netz saugen lasse, stelle ich sehr beeindruckt fest, daß mit meiner universitären Kabelverbindung unter Idealbedingungen wie jetzt gerade (kein Mensch außer mir im Haus und wahrscheinlich die ganze Nachbarschaft auch offline) Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 1.5 3.2 Mbit/sec möglich sind! Wer’s mir nicht glaubt, der mag gerne nachrechnen, denn 4.2 GB in 125 Minuten runterzuladen setzt schon eine gewisse Leitungsgeschwindigkeit voraus…

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Firefox 1.0

Freunde, Umsteigen macht echt Spaß! Ich war ja auch immer einer derjenigen, die diesen ganzen Browser-Fuzz eher spöttisch belächelt haben, aber bei Firefox ist nun endgültig Schluß mit IE. (Naja, zumindest fast, da sich die Uni ja vehement wehrt, stadard-gerechte Seiten und Applikationen zu programmieren.)
Viele Blogger, die MovableType nutzen, haben wahrscheinlich wie ich bislang noch große Vorbehalte gegenüber Mozilla-Derivaten gehabt, weil die Anzeige der Templates und Forms nicht immer wie in IE war, besser gesagt, man haz ja z.B. sehr die Richt-Text Editing Buttons im “New Entry” Template vermißt. Das hier hab ich eben grad installiert, und seit dem ist auch mit diesem Bug endlich Schluß!
Eine weiter Lobpreisung möchte ich gerne auf die vielen unendlich-coolen Extensions für Firefox singen. Meine persönliche Hitliste wird angeführt von den Developer-Tools (unentbehrlich für Webdesinger und Coder), Mouse-Gestures (kennen und schätzen einige vielleicht von Opera), IE-view (falls es mal wirklich nicht ohne den IE geht, öffnet man mit einem Klick von Firefox aus den Link in IE), Image-Zoom (zoomen mit Maustaste und Scrollrad - endgeil!), und Edit-CSS (live-editing von CSS-Angaben für die aktuelle Webseite).
Fazit: Klein und schnell - browsing deluxe auch ohne Micro$oft!

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What the guy didn’t know

Wälze mich gerade durch innumerable Bücher zum Thema Medien, Society und Web. Dabei stieß ich auf einen Beitrag eines gewissen Ted Greenwald, der 1999 eine ‘Multimedia Timeline’ aufgeschrieben hat. Er fängt bei Gutenberg in 1436 an (multimedia???), vergißt auch nicht die U-Matic Videocassette von Sony in 1969, erwähnt den Mediaplayer von Microsoft in 1998 und kommt dann auch noch auf mp3 im Jahre 1999 zu sprechen. Den absoluten Vogel schießt er dann mit seinen “speculative scenarios for the future” ab. Nicht nur, daß er falsch liegt mit der Übernahme von Turner Media durch Yahoo im Jahre 2015 (dies hat AOL schon durch den Kauf von TimeWarner vor 4 Jahren besorgt). Hier ein kleiner Auszug für dieses Jahr:

2004 - Chinese film students crack Paramount’s intranet and post entire contents to Beijing University Server. For 79 hours, Net users have free access to streaming 800-kbps MPEG-2 versions of innumerable movie classics.

Diese verdammten Kommunisten aber auch!

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Colorchange

Mal ein bißchen die Page gefreshupped (<- was ein grausiges Wort). Seit ich das TFT Display am Start habe, dachte ich immer, wenn ich meine Seite im alten Style scrollte, daß das nicht gesund sein kann, wenn man gelesen hat und sich wegdreht und dann das ganze reale Bild in Halbzeilen erscheint. Versteht jetzt bestimmt keiner, was ich meine, aber irgendwie hatte dank des abartigen Kontrastverhältnisses des Samsung der weiße Text auf schwarzem Grund eine extrem einbrennende Wirkung. Is nu geändert, allet schön, danke für die Aufmerksamkeit - hoffe, es gefällt ein bißchen.

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