Wenn es etwas gibt, was mich außer idiotischen Nachbarn unter die Decke bringt, dann sind es technische Unzulänglichkeiten. Ein weites Feld, is klar, aber ich meine besonders diejenigen Geschichten, wo das Equipment da ist, das Know-How nicht fehlt, aber dann irgendeine winzige Kleinigkeit alles zunichte macht.
Seit ich diesen Film gehsen habe, und ganz besonders seit es DVDs und einen entsprechenden Player in meinem Heim gibt, versuche ich schon, mir Lars von Triers Meisterwerk “Dancer in the Dark” nach Hause zu holen. Da ich aber weder hier in Holland noch in Deutschland eine Videothek gefunden habe, die sich sowas hinstellt, und mir der Import-Preis von fast 25 Euro bei Amazon zu teuer war, stand die Beschaffung immer auf Platz 1 der To-do-Liste für Jäger- und Sammleraktivitäten. Am Dienstag hatte ich die DVD dann endlich in den Händen, ausgeliehen für 1.60 Euro in der Stadsbibliotheek Maastricht, Kellergeschoß, gleich neben der Treppe. Stolz wie Oscar, na klar.
Daheim die Ernüchterung: Kratzer auf der Disc, Data-error bei zwei VOBs. Läuft nicht. -Toll.
