Viele Jogger, Wanderer und Mountainbiker kennen das: Sobald man die gut ausgebauten Waldautobahnen mal verläßt und einen kleinen Trail vorzieht, ist es meistens hinterher so gut wie unmöglich, die genaue Strecke auf einer handelsüblichen Wanderkarte nachzuvollziehen, geschweigedenn jemandem die Tour vom Wochenende zu beschreiben. Im Jahr 2009 ist das jedoch mit einem Symbian-Handy von Nokia und einem GPS-Empfänger kein Problem mehr: Der Nokia SportsTracker macht es möglich!

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Eben bin ich auf der Suche nach einem einfachen Tool, das mir aus einer ASIN und meiner Partner-ID mit einem Klick einen brauchbaren Amazon-Partnerlink erstellt, auf den ultimativen Partnerlink-Generator von Datenstrand gestoßen.

Der Generator ist echt ganz großes Kino, macht er doch dem hoffnungslosen Gefummel mit dem Linkgenerator im Amazon PartnerNet endlich ein Ende. Was da an Code rauskommt, kann man sich höchstens in Facebook kleben, nicht aber auf seine eigene Homepage. Von CMSen, die sich daran verschlucken oder Magengeschwüre von diesem extrem unverdaulichen Code bekommen, mal ganz zu schweigen. Zwei Daumen hoch! So sieht das Ergebnis aus.

Produktmanagement in der Praxis
DAS ist die Realität! -Und dafür hab ich mal studiert ;)

Ich habe vor einiger Zeit bei einem Contest auf Kwerfeldein, dem sagenhaft guten Digitalfotografie-Blog von Martin Gommel, mitgemacht. In dem Contest ging es um den entscheidenden Moment (persönlich oder technisch) in der Fotografie. Ich hab das dort so dargestellt:

Viele “entscheidende Momente” in der Photographie stehen schon hier. Der entscheidenste Moment für mich allerdings war der Erwerb meiner ersten digitalen Kamera.
Warum? -Ganz einfach: Ab diesem Tage gab es nur noch den vollen Speicherchip oder leeren Akku als natürliche, knappe Ressourcen bei der Ausübung von etwas, das ich heute als eines meiner wichtigsten Hobbies bezeichne. Zu Schul- und Studiumszeiten, wo Geld leider kein nachwachsender Rohstoff ist, habe ich sicher viel zu viele Bilder NICHT gemacht. Die Digitalfotografie hat in diesem Punkt meine Welt für immer verändert: Heute fotografiere ich was ich will, wo ich will und vor allem so oft ich will. Denn ich entscheide, wie oft ich ein Bild vor Ort mache bis es so ist, wie ich es will, und nicht mehr mein Geldbeutel. Der “entscheidende Moment” ist also die Freiheit – und Freiheit dürfte für künstlerisches Schaffen das wichtigste sein.

Der entscheidende MomentGroße Worte, ich weiß. Aber so ist es halt. Tja, und vor einigen Tagen erreichte mich die Nachricht, daß ich gewonnen habe. Ich erinnerte mich schon gar nicht mehr genau daran, denn Alex schickt mir jede Woche mindestens einen Tipp, wo gerade mal wieder grell teure, aber supergute Fachbücher zum Thema Webdesign, Kommunikation oder eben Fotografie verlost werden. Da kann man schon den Überblick verlieren. Umso mehr hat es mich gefreut und echt vom Stuhl gehauen, daß ich dieses affengeile Buch von Joe McNally gewonnen habe, das im Original-Titel “The moment it clicks” heißt, und überall nur extrem gute Kritiken geholt hat. Freu mich schon drauf, damit mein Photoblog wieder mehr hochwertiges Futter bekommt!

Eben stoße ich auf der Suche nach einer neuen günstigeren KfZ-Versicherung auf ECOmotion von der allianz24, was mich an Luthers Zeiten erinnert:

Allianz ECOmotion

Und doch, das Konzept wird von der Presse ja allseits gelobt. Und es muß auch mal gesagt sein, daß es eine tolle Sache ist, wenn ich bei zweizwanzich linke Spur reinen Gewissens sein kann, daß trotzdem die Koala-Familie im Regenwald auch morgen noch krafvoll Eukalyptus lutschen kann!

Ich nenn sowas entweder Ablaßhandel oder Marketing, kann mich noch nicht so recht entscheiden. Auch nicht, ob ich bei so einer Versicherung zahlender Kunde werden will. Übrigens: Der Fahrer eines Porsche Cayenne Turbo S (4.8 Liter Hubraum, 500 PS, 19l Verbrauch) kann sich für gerademal den doppelten Betrag freikaufen und unbeschwert von Klima-Lästigkeiten den rechten Fuß nach unten drücken, während er die aktuelle Reisegeschwindigkeit von Instrumenten abliest, die in Bangkirai eingelassen sind. Das soll mir mal einer erklären, wie die ganze Sauerei, die dabei entsteht, für 22 Euro im Jahr aufgefangen werden soll!

Dann schon lieber saufen für den Regenwald

Nachdem ich ja neulich nicht nur meinen Blog sondern auch den meiner lieben Schwester auf WordPress migriert habe, bestand nun in der frisch eingeläuteten Ära nach Blogger die Notwendigkeit, meiner Schwester eine gute Lösung für das Präsentieren von Bildern auf Ihrer Seite bereitzustellen. Dazu habe ich mich auf die Suche nach geeigneten WordPress Plugins für Bilder gemacht.

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Coldplay Viva la VidaNanu? Erst heißt es überall im Netz “Coldplay exclusive pre-release on iTunes“, und dann kommen die Apfeltuner mir auf einmal mit “17ter Juni”, Tage nach dem offiziellen Release von Viva la Vida auf Silberlingen.

Hat mich schon ein wenig enttäuscht! Man stelle sich vor: Ich hochgradig entschlossen, Musik zu kaufen bevor ich sie lade, mit meinem 25$ iTunes Voucher vor dem Rechner, an den schon hungrig die 500GB Platte und der iPod Classic angeschlossen waren. Das neue Coldplay-Album für 6€soundsoviel, wegen des super Wechselkurses, durchs Hintertürchen im amerikanischen iTunes Store. Jawohl, wir waren bereit, Apple nicht. Verkehrte Welt?

Wie lieb! Da schreibt mir meine Mutter heute morgen eine E-Mail:

Hast Du auch schon TRA? -Dann lies bei von Hirschhausen nach: Technology Related Anger – eine klinische Diagnose, jedoch in Deutschland nicht anerkannte Berufskrankheit. Wer über 30 Std. in der Woche vor dem Computer hockt, übt in den meisten Fällen auch Gewalt gegen sein Gerät aus. (Allein 30% habe sich schon an der Maus vergriffen…)

Die Leber wächst mit ihren Aufgaben, Eckart von HirschhausenGut, was soll ich sagen? -Leugnen hilft nicht. Über die Jahre hat tatsächlich bei mir das eine oder andere Equipment dran glauben müssen. Ich schätze, daß auf grausamste Art und Weise so nicht weniger als 2 Mäuse, 3 Tastaturen und ein Faxgerät den frühzeitigen, gewaltsamen Exodus erfahren mußten und die eine oder andere Tischkante mißhandelt wurde. Ach ja, meinem alten Panasonic Röhrenmonitor hab ich mal sowas von eine geballert, daß das Gehäuse an der Stelle des Einschlages gerissen war. Hat dem Gerät aber nicht geschadet, denn der war eh total unverwüstlich.

Anders die Mäuse, die -damals wegen Schnurgebundenheit- noch im rechten Winkel aus kurzer Distanz nach vorne an die Wand geworfen werden mußten und dort in 1000 Brocken zerschellten. Tastaturen richtet der TRA-Patient für gewöhnlich durch mehrmaliges, extrem aggressives Schlagen mit der Faust hin. Anstelle von Blut spritzen dann die Tasten nur so durch die Gegend. Die eine Tastatur überlebt sowas, die andere nicht. Interessant dabei war die Feststellung, daß hier der Preis der Tastatur gar keine Rolle spielt.

Aber das war einmal. Ich habe davon Abstand genommen, mich so zu verhalten. Zu hause sorgten diese Ausbrüche bei der Herzdame damals mehrfach mindestens für breite Irritation bis hin zur Flucht aus der Wohnung. Aber auch auf der Arbeit kommt es einfach nicht gut, wenn man mit Getöse Firmeneigentum (aka Anlagevermögen) zerstört, weswegen mir in den fast drei Jahren bei dieser Firma die Faust nur ein paar wenige Male mit Schwung auf die Tischplatte gefallen ist. Noch dazu geht es einfach ins Geld, wenn man sich einfach so mal ne neue Tastatur rauslassen muß.

Aus der Analyse meiner selbst habe ich gelernt, daß in den meisten Fällen immer einiges zusammenkam, was dann für diese spontanen Sicherungs-Rausflieger gesorgt hat:

  • Hektik: Mal eben schnell-schnell was machen wollen, was eigentlich Sorgfalt und Konzentration verlangt
  • Stimmung: grundlegende Stimmung, latenter Frust, Genervtsein, gar Panik ist gaaanz schlecht bei sowas
  • Inkompetenz: einfach sich nicht eingestehen wollen, daß man keine Ahnung hat, von dem, was man da vorhat
  • Ungeduld: gehört ein wenig zu Hektik, sorgt aber im Endeffekt mit der Schippe Wut für den Ausraster, wenn sie mit Inkompetenz gepaart auftritt

Interessant ist ja bloß, das das jetzt eine Krankheit ist. Manchmal hab ich das Gefühl, wir sind unser ganzes Leben lang von total schlimmen Krankheiten und Defekten heimgesucht und wissen es nichtmal! Welch grausame Vorstellung! So ging das mit Legasthenie (“der kann nicht schreiben”), Lernschwäche (“faule Sau”), RSI (“Schmerzen im Arm”), ADS (“Klassenclown”) und jetzt mit TRA (“Tobsucht”).

Aber ich bin nicht allein mit TRA, das beruhigt:

So langsam wird es Zeit -auch für notorische Fußball-Muffel wie mich-, die schwarz-rot-gold Gimmicks aufzurüsten und mich auf die EM vorzubereiten. So hat eben ein Spielplan-Poster seinen Platz an der Wand im Büro gefunden, und den EM-Spielplan habe ich im Outlook, dem Handy und dem iPod synchronisiert. Von einer Fahne am Auto sollte man angesichts der momentanen Spritpreise absehen, was aber nicht heißt, daß man mit der Flagge so umgehen sollte, wie diese Gehirnspender hier.

Ob das dieses Mal dann auch wieder ein Sommermärchen werden wird, überlasse ich lieber Sönke Wortmann als Jogi Löw. Klar, daß ich unseren Jungs trotzdem die Daumen halte, was ich im folgenden Bilderrätsel mal schnell visualisiert habe:

EM 2008 Deutschland

Lange hat es gedauert, und ganz unsentimental war ich dabei auch nicht, aber heute ist es soweit: Ich schalte meinen alten MovableType Blog ab und den neuen WordPress Blog an.

Designtechnisch ist nicht viel passiert, der Fokus lag primär auf Migration zu WordPress, aber ich habe trotzdem ein wenig an der Lesbarkeit der Seite gearbeitet. So ganz geht der Job an privaten Internetaktivitäten ja nun doch nicht vorbei. Ich hoffe, es gefällt. Ich schreib jetzt auch wieder mehr…

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