Ich habe vor einiger Zeit bei einem Contest auf Kwerfeldein, dem sagenhaft guten Digitalfotografie-Blog von Martin Gommel, mitgemacht. In dem Contest ging es um den entscheidenden Moment (persönlich oder technisch) in der Fotografie. Ich hab das dort so dargestellt:

Viele “entscheidende Momente” in der Photographie stehen schon hier. Der entscheidenste Moment für mich allerdings war der Erwerb meiner ersten digitalen Kamera.
Warum? -Ganz einfach: Ab diesem Tage gab es nur noch den vollen Speicherchip oder leeren Akku als natürliche, knappe Ressourcen bei der Ausübung von etwas, das ich heute als eines meiner wichtigsten Hobbies bezeichne. Zu Schul- und Studiumszeiten, wo Geld leider kein nachwachsender Rohstoff ist, habe ich sicher viel zu viele Bilder NICHT gemacht. Die Digitalfotografie hat in diesem Punkt meine Welt für immer verändert: Heute fotografiere ich was ich will, wo ich will und vor allem so oft ich will. Denn ich entscheide, wie oft ich ein Bild vor Ort mache bis es so ist, wie ich es will, und nicht mehr mein Geldbeutel. Der “entscheidende Moment” ist also die Freiheit – und Freiheit dürfte für künstlerisches Schaffen das wichtigste sein.

Der entscheidende MomentGroße Worte, ich weiß. Aber so ist es halt. Tja, und vor einigen Tagen erreichte mich die Nachricht, daß ich gewonnen habe. Ich erinnerte mich schon gar nicht mehr genau daran, denn Alex schickt mir jede Woche mindestens einen Tipp, wo gerade mal wieder grell teure, aber supergute Fachbücher zum Thema Webdesign, Kommunikation oder eben Fotografie verlost werden. Da kann man schon den Überblick verlieren. Umso mehr hat es mich gefreut und echt vom Stuhl gehauen, daß ich dieses affengeile Buch von Joe McNally gewonnen habe, das im Original-Titel “The moment it clicks” heißt, und überall nur extrem gute Kritiken geholt hat. Freu mich schon drauf, damit mein Photoblog wieder mehr hochwertiges Futter bekommt!

Nachdem ich ja neulich nicht nur meinen Blog sondern auch den meiner lieben Schwester auf WordPress migriert habe, bestand nun in der frisch eingeläuteten Ära nach Blogger die Notwendigkeit, meiner Schwester eine gute Lösung für das Präsentieren von Bildern auf Ihrer Seite bereitzustellen. Dazu habe ich mich auf die Suche nach geeigneten WordPress Plugins für Bilder gemacht.

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Liebling Kreuzband

Der beste Tag bisher: ?ber Nacht hat es 20-40cm Neuschnee gegeben, Powder auf fast allen Pisten, der Himmel rei?t noch w?hrend des Fr?hst?cks auf und die Sonne k??t das frisch eingepuderte S?lden. Zum ersten Mal seit wir hier sind, hat es Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, auf 3000m messen die Sensoren -12 Grad bei 50km/h Wind. Das d?rften gef?hlte -20 sein, und was das ohne entsprechende Schutzma?nahmen bedeuten kann, das habe ich die Tage schon an meinen Ohren getestet: Nach wei? kommt irgendwann wohl schwarz, wenn man keine netten Mitmenschen um sich hat, die einen auf die drohende Erfrierung hinweisen. Nun denn, auf auf den Hang hinauf!
Oben dann ein Traumtag, Sonne, blauer Himmel, Powder. Schnelles Mittagessen, keine Zeit verlieren, bevor es sich das Wetter anders ?berlegt. Schlie?lich wollen wir es f?r so einen Traumtag gut sein lassen, wedeln ?ber eine von S?ldens zahlreichen komplett zerfurchten Pisten gen Talabfahrt. Schwer ist es, bei derart desolaten Pisten den Parallelschwung zu pflegen, nach einigen Metern hei?t das Motto tageszeitentsprechend nur noch “runterkommen”. Fluchend geht es talw?rts, die Ski brechen immerwieder aus der idealtypischen Formation aus, die Knie schlucken pl?tzlich auftauchende Buckel wie Sto?d?mpfer. Dann ein Steilst?ck, ich qu?le mich ?ber die ersten Meter, dann eine Eisplatte, keine kleine. Die Kanten schneiden das Eis, suchen Halt, den sie an dieser Stelle nicht bekommen k?nnen, zu steil ist es. Dann das Gewicht minimal falsch verlagerrt, der Bergski ist schneller als der Talski, rutscht auf ihn, blockiert ihn, verkeilt ihn, ich falle aus dem letzen Schwung nach hinten, aber die Ski stehen fest auf der Piste, soda? ich den vollen Drehmoment auf mein rechtes Knie aus?be. Noch im Fallen schreie ich aus Reflex so, da? selbst die letzte Gams es mitbekommen mu?te, die Schmerzen erreichen das Gehirn direkt und ohne Umwege. Ich versuche nur noch, irgendwie zum Liegen zu kommen und meine Ski zu sortieren, aber es ist vergeblich, das Knie sendet nur noch Schmerz und nimmt keinen Befehl mehr an. Jan ist als erster da, macht mir die Bindung auf. Warum ist das Schei?teil heute nicht aufgegangen? Nachdem die Beine wieder nebeneinander liegen, die Fu?spitzen beide nach oben zeigen, ist f?r einen kleinen Moment wieder alles in Ordnung. Wird schon wieder gehen. Ich schnall die Ski wieder an, h?llische Schmerzen im Knie, egal, ich bin in den letzten 23 Jahren noch jeden Berg in jeder Situation runtergekommen. Keine Zeit f?r Memmen! Genau 2 Schw?nge bekomme ich hin, beim Dritten wird mir wieder schwarz vor Augen, der Schmerz l??t mein Knie einknicken wie eine aufgeweichte Grissini. Mein Zimmernachbar im Krankenhaus wird dies sp?ter mit “so you were playing Superman, huh?” kommentieren. 10 min sp?ter klammere ich mich auf einem Skidoo fest, der Macker heizt wie bl?de zur Gondelstation, und alles, was ich denken kann ist, da? mich die zwei Kilo Skischuh bei jedem Buckel und jeder Bodenwelle, die der Skidoo unsanft an seine Fahrer weitergibt, noch das Bein kosten werden, so sehr habe ich M?he, die rechte untere Extremit?t auf der Fu?raste zu halten. Ab da geht alles routiniert: Auf der Liege bekomme ich eine Sonderfahrt in der Gondel, vorbei an 1000 wartenden Skifahrern, unten wartet bereits die Rettung. Das zumindest sagt mir Johann, der nette Mann von der Bergrettung, dessen Lesebrille zwar ihren Namen nicht verdient hat, der sich aber alle M?he gibt, mir Mut zu machen. Im Bagatellisieren ist er aber kein Held, denn: “Die meisten, die so g’fallen sin wie du, siehgst zwoa Doag speda scho wieder mit’n Kr?ckchen drunten im Ort.” Danke Johann, DAS war die Info, die mir noch fehlte! Es folgt R?ntgen und eine MRT in einer schnieken, brandneuen Privatklinik. Keine Sorge, zahlt alles die Auslandskranken Plus. Und so lasse ich mich rundrum durchchecken. Die MRT ist der H?hepunkt des Abends: Die nette Schwester bietet mir zwar Kopfh?rer mit Musik an, weil das Teil “scho arg laut is”, doch Bono und U2 schaffen es nicht wirklich, das technische Meisterwerk von Siemens Medical zu ?berlagern. Warum nur hei?t diese R?hre “Harmony”? W?hrend der zwanzig Minuten, in der ich in diesem Teil liege und mein wummerndes Knie nicht bewegen darf, stampft ein wundervoll gleichm??iger Rhythmus unter mir, w?hrend dieses Teil die unterschiedlichsten Fehlger?usche von sich gibt. Fr?her nannten wir sowas Noise und h?rten das in der Disco. Auch diese 20min gingen rum, ich danke der Schwester f?r U2 auf den Ohren – h?tte ja auch schlimmer kommen k?nnen. Der Befund hingegen konnte dann kaum schlimmer ausfallen: vorderes Kreuzband gerissen, inneres Seitenband abgerissen, Miniskus durch Quetschung verletzt.
Am n?chsten Tag wird gleich operiert, ich finde mich im Imster Outlet dieser Superklinik p?nktlich ein. Alles geht ruckzuck, routiniert m?chte man denken: Hemdchen an, Trombose-Stockings, Laberlaber mit der An?sthesistin, die Wahl f?llt auf Vollnarkose. “So, jetzt wird Ihnen etwas schwindelig”… 21… 22… 23… “N?…. naja, vielleicht doch….. sie verlieren mich gleich” und ich bin weg. Als ich aufwache, ist alles vorbei, 24 gef?hlte Kilo Verband dekorieren mein Knie. Der Full-Service Approach des Hauses schlie?t eine post-narkotische Fl?dle-Suppe und Skiwasser galore ein. Noch nie hat eine Suppe so gut geschmeckt! Sie packen mich auf ein Zimmer, reichen mir Mineralwasser, die Fernbedienung, eine Speisekarte und einen Laptop mit WLAN. Privatpatient sein, was kann es sch?neres geben? [To-Do f?r daheim: Endlich Einkommensgrenze f?r Privatversicherung ?berschreiten!] Ich entscheide mich f?r einen Steak-Sandwich nach Schluchti-Art, also mit Pfifferlingen, Speck und Zwiebeln. Eigentlich hege ich keine allzu hohen Erwartungen, da? das Essen gut sein k?nnte, und wenn es tausendmal vom Restaurant von gegen?ber und nicht aus einer ollen Kantine kommt. Aber ich liege mal wieder falsch: Zartestes Beef, perfekt medium, und rubbeldiekatz ist der ganze Teller verschwunden. ?ber Nacht fressen mich die aufkommen schmerzen, rei?en mich aus dem Schlaf. Und das soll je wieder gut werden? Auch wenn die Behandlung extrem deluxe ist, wird das noch ein geh?riges St?ck Arbeit werden, soviel ist sicher.
Die Nachtschwester hatte zwar mein Schmerzmittel f?r die Nacht vergessen, mich aber voher noch ?ber den Umfang des Fr?hst?cks aufzukl?ren. Von allem etwas, ein bunter Strau? voller guter Laune f?r einen guten Start in den ersten postoperativen Tag.
Wie ich sp?ter erfahre, kostet die OP schlappe 6500 Euretten, dazu Untersuchungen, Bilder, MRT – und nicht das deluxe Essen samt edler Unterkunft und Topservice zu vergessen. Und das alles f?r 8 Euro…

Ab in den S?den

Halb 6 auf der Autobahn, gewohntes Bild auf der A61: Ein gelbes Nummernschild nach dem anderen. Alle wollen Sie dahin, wo wir bis eben auch noch hinwollten. Resentiments beiseite, ist ja Urlaub, Holl?nder sind eben auch nur Menschen. Zwar solche, die mit ihren Fahrzeugen, meist v?llig ?berladen und bis an den Rand des Zumutbaren nicht mit Winterausr?stung ausgestattet, aber gut. Doch irgendwann is genug, is einfach mal Schlu? mit der ewigen V?lkerverst?ndigung, dem gelebten Europa ohne Grenzen, denn meine Br?der aus der Nachbarschaft beginnen mir bereits nach km 7 mit ihrem Fahrstil geh?rig auf den Zeiger zu gehen. Xenon im R?ckspiegel, ich mache dem Tiefflieger mit Bonner Kennzeichen schnell mal Platz, aber ein holl?ndischer Familienpappa hat wohl den Ernst der Lage nicht sofort begriffen und setzt zum ?berholen eines Landsmannes an. Der Nachthimmel wird kurz glockenell erleuchtet, zweimal kurz hintereinander blitzt das Xenon-Fernlicht des BMW auf, der linke Blinker wird gesetzt und der Lenker des Familenkombis hat noch eben gef?hlte 2ms Zeit, seine Sippe in Sicherheit zu bringen. Also gut, der Krieg ist er?ffnet, ich setze mich wieder auf die linke Spur und schiebe alles mit gelbem Nummernschild von der Bahn, was mir vor den nicht vorhandenen Bullf?nger kriecht. Deutschland – Holland, und zwar in der dritten Halbzeit wird hier nachgespielt.
Zur Blauen Stunde lasse ich das Hunsr?ck hinter mir, im Radio spielt SWR3 just dazu Summer Wine. G?nsehaut und kein Zweifel, on the Road again. Fast allein auf der Autobahn, die holl?ndische Prozession habe ich schon vor km hinter mir gelassen.
Stunden sp?ter und reichlich Nerven ?rmer, f?hren in der N?he von F?ssen auf einmal fast alle Wege zu den “K?nigsschl?ssern”, den Lust- und Romantikbuden von K?nig Ludwig von Bayern. Neuschwanstein, pl?tzlich steht es vor mir, nat?rlich im vollen Gegenlicht, soda? kein Foto m?glich ist. Man braucht dann nur den ganzen Japanern zu folgen. Oder noch besser denjenigen, die offenbar noch nicht mitbekommen haben, da? ein “P1″ am Ortsrand immer den am weitesten zur Sehensw?rdigkeit entfernten Parkplatz bezeichnet, worauf in aller Regel noch P2 bis P5 folgen. In Hohenschwangau trifft man sie dann alle wieder. Japanische Japaner mit japanischen Kameras fotografieren wie die Weltmeister jeden Stein, bannen so die gesamte Bayerische Kitscharchitektur auf Film Chip. Wenn das Fotografieren Geb?ude abnutzen k?nnte, st?nde da kein Stein mehr auf dem anderen. Ich hab darum auf meinen tourischtischen Obulus verzichtet und nur Schlo? Hochenschwangau abgelichtet, es sah einfach sch?ner aus als das Postkartenmotiv auf der anderen Seite des Berges.
Ein paar Kilometer weiter hat das Elend wieder sein bekanntes Gesicht. Im Stau sind alle gleich. Erstmal, zumindest. Wer sich da abheben will, der kann sich 1,50m neben der Stra?e ins kn?chelhohe Geb?sch schlagen und den hellen Holzzaun nach Herzenslust kreativ bepinkeln. Sieht ja schlie?lich keiner. Kennzeichencheck? -Klar, gelb-schwarz.
Pa?stra?en fahren ist nicht einfach, und in L?ndern, wo es keine Erhebungen ?ber 120m gibt, mu? man es auch nicht gewohnt sein, die Bremse gegen die Hangabtriebskraft einsetzen zu k?nnen. F?hrt man allerdings gern nach ?sterreich zum Skifahren, kann es Sinn machen, sich die einfachen Regeln des Fahrens im Gebirge zu eigen zu machen. Wir erinnern uns: M?glichst gleichm??ig ohne viel zu schalten bergauf, dann im selben Gang die Bremskraft des Motors ausnutzend wieder hinunter. Schont den Motor, die Bremsen, und die Nerven all derer, die kein schwarz-gelbes Nummernschild haben. Doch da wird bergauf geschoben und gedr?ngelt, zum ?berholen angesetzt, um dann festzustellen, da? die PS-Leistung nur in L?ndern, die unter dem Meeresspiegel liegen, reicht. Bergab wird dann das ganze Grauen deutlich: Da wird dank des Kennzeichens der Polo pl?tzlich zum 40-Tonner, besonders dann, wenn es mit Serpentinen nach unten geht. Immer sch?n weit ausholen, damit die ungebremste -im Winter nicht vorhandene- Anh?ngelast auch noch mit rumkommt. Schei? auf den Gegenverkehr, hier bin ich Mensch, hier will ich sein! ?brigens das Grundmotiv der Batavier, wie bereits an zahlreichen anderen Stellen dieses Blogs zu lesen…
Ich seh sie schon vor mir, auf der Piste: Voll mit Heineken und J?germeister (?brigens das einzige wirklich akzeptierte ur-deutsche Getr?nk jenseits der Maas) stochern sie sich gewohnt charmant und zur?ckhaltend talw?rts, sitzen nicht mitten auf der Piste und warten auf die anderen, stehen nicht dumm am Lift im Weg und treten einem nicht auf die Ski. Erfrischend, auch mal andere Holl?nder in der Gondel zu belauschen, die sich zwar philosophisch einer ganz zentralen Frage des Landes n?hern, aber schlie?lich ist ja der Weg das Ziel. Sie befinden, da? Holland ja an sich sch?n ist, es aber noch sch?ner w?re, wenn man Gebirge und -gaaanz wichtig- Gletscher h?tte. Aber nicht zu viele, wegen weil kein Platz. Ja nee Jongens, is klar: Vorm Haus den Strand und im Garten die Berge.

Tough

Ich hab mir vorgenommen, ab sofort hier weniger zu berichten, daf?r mehr zu reflektieren. Das klingt erstmal nach gro?en Worten, und deren Tragweite bin ich mir durchaus auch bewu?t. Alex hat v?llig Recht, da? sich mein Blog zu einem Anti-Holland Blog entwickelt hat. Und Jans dezenter Hinweis “Alter, ich glaube echt, Du mu?t ganz bald mal da raus” hat diese Einsch?tzung nur noch best?tigt. Christoph sagt zwar, da? er das immer witzig findet, was ich da schreibe, aber im Gunde ist es voreiliges, unreflektiertes Aufgerege, das meine Leser eigentlich nicht verdient haben. Schlie?lich will ich kein Ingo Appelt werden (seine neueste CD ist ?brigens b?se vom Feinsten!), den alle irgendwann nur noch zum Kotzen finden, weil sich eine gewisse Unversch?mtheit eingeschlichen hat, derer man sich nur durch wegsurfen entziehen kann. Also gelobe ich Besserung! Vielleich f?hre ich demn?chst auch wieder Gro?- und Kleinschreibung ein, mal sehen.
Als Zeichen daf?r, da? ich es Ernst meine, poste ich erstmal das, was mich heute Morgen herzlichst zum Lachen gebracht hat, auch, wenn es nat?rlich politisch vollkommen unkorrekt ist: The VW Polo. Small but tough. Es kann quasi gar nicht unkorrekter kommen, deswegen frage ich mich, ob die das wirklich ausstrahlen. Aber gut, das nennt man dann wohl britischen Humor.

Edit:
Jetzt h?tte ich doch beinahe vergessen, heute endlich mal einen Link zu den Karpun-Bildern einzustellen. Tse! Also hier, bittesch?n, an gewohnter Stelle in den Galleries:
Kaprun 2005 Bilder

Hier, f?r Euch!

So Ihr Lieben, hab mal wieder was f?r Euch.

1. The Top 1319 Sample Sources. Wer schonmal wie ich des?fteren ?ber einem Lied gegr?belt hat, wo denn dieses jene eine welche Sample blo? in aller Welt herkommt, der kann nun in dieser wunderbaren Datenbank nach Herzenslust suchen. Sehr sehr feine Sache! Gefunden, als mich interessierte, woher das Gest?hne in “Ich will dich” von Wumpscut kommt. ‘Herrenabend 4′, aha.
2. JPEGcrops. Kleines, feines Tool zum v?llig stressfreien Beschneiden von Digitalbildern. Wer kennt nicht den ?rger, wenn die Urlaubsfotos aus dem Labor kommen und rundrum was fehlt! Funktioniert auch im Batch-modus und f?r ganze Ordner. Dolle Sache, unbedingt laden!
3. FilterSim. Oha, Kinners, das m??t Ihr wirklich haben, wenn Ihr ein St?ck weit mehr analog Eure Digitalfotos bearbeiten wollt! Das Tool simuliert die komplette Palette der sonst arg teuren Kodak Wratten Filter. Ein echter Killer, mit dem sich beeindruckende Manipulationen erstellen lassen. Leider noch stand-alone, und nicht in Photoshop integrierbar, aber die geringe Gr??e und leichteste Bedienbarkeit machen dieses Manko wieder wett.
4. Cam2PC. Na, das ist nun echt der ober-Kracher f?r alle, die ihre mitgelieferte Digicam-Software schon 1000mal verflucht haben oder einfach nur f?r das allerletzte halten. Cam2pc kann echt alles, was sowas k?nnen mu?, ist zudem ein perfekter Bilder-Browser, kann (Web-)Alben erstellen, einfache Retouche, komplettes EXIF Management, sowie verlustfreies Rotieren und Skalieren. Gibt es als Freeware und Shareware zum Download. Die Freeware kann nat?rlich mal wieder weniger als die Bezahlversion, aber Ihr wi?t ja, wie man damit umgeht. Canon-user werden ganz besonders verw?hnt, aber auch die allermeisten Cams anderer Hersteller werden perfekt unterst?tzt – insgesamt ?ber 1400! 10 von 10 Punkten – endlich weg mit dem ZoomBrowser.

Emoci?n!

Kerle kerle, was hier alles so liegenbleibt, wenn man mal ein paar Tage nichts bloggt *h?stel*. Nunja, zugegeben, war ja nun nicht gerade gestern, als ich das letzte geschrieben habe. Aber in der Zwischenzeit ist viel passiert, und ich war ebensoviel auf Achse. Da waren die 20 Spam-Comments hier im Blog schon fast Peanuts.
Was los war, fragt sich der Leser?! Nun, Griechenland ist Europameister, das mal nur so ganz am Rande. Aber ich h?tte nie gedacht, da? unsere Gyrosbr?ter samt Sippe gleich so austitschen und ganz Gie?en lahmlegen mit ihren Autocorsi. Wahnsinn! Was eine Stimmung: Ein paar Hundert Griechen, und einige Schmarotzer, die gleich nach dem Schlu?pfiff in den Aphrodite-Grill gerannt sind, um sich einen kostenlosen Ouzo abzuholen, verwandelten den Cityring in eine einzige Party mit dem celebr?ischen Climax am Elefantenklo. Sensationell, nichts ging mehr. Und ich ganz und gar n?chtern mit dem Leon auf dem Heimweg. Einen riesen Umweg mu?te ich machen, um zu verhindern, da? ich auch nur eine Sekunde in dem Tohuwabohu gestanden w?re – denn dann h?tten sie alle wohl liebend gern mal den Wagen durchgeshaked, so wie sie es mit all den anderen armen Schweinen gemacht haben, die sich nicht mehr an der Ampel aussuchen konnten, ob Griechen oder freie Fahrt. Naja, wenigstens habe ich neue Seiten von Gie?en entdeckt -und das mag schon seltsam genug erscheinen, falls jemand Gie?en kennt- als ich durch den wohl undeutschesten Teil der Stadt fuhr: Total besoffene US-Soldaten wurden direkt vor mir durch eine amerikanische Streife der Milit?rpolizei angehalten und kontrolliert. Links und rechts meterhoher Kasernenzaun, Panzersperren und Flutlicht. Wachsoldaten mit Flinte im Anschlag. Da? hinter mir ein deutsches Taxi fuhr und offensichtlich den selben Weg nahm, war das einzige in dieser bizarren Szenerie, was mich beruhigen konnte, nicht im falschen Film zu sein. Also hier ganz am Rande nochmal die Frage, wann die Herrschaften eigentlich gedenken, sich mal zu verziehen, das ist n?mlich echt nicht normal sowas!
Hab ich eben Leon gesagt? Wow… Surprise! Der Mann ist wieder mobil, und hach, was ist das ein feines Auto! Macht m?chtig Laune, so ein Turbodiesel. H?tte nie gedacht, da? man so eine brutale Kraft beim Beschleunigen so g?nstig haben kann. Ich sag nur: 800 km mit einem Tank. Und das war der erste Sprit, den das Auto gesehen hat – das wird noch weniger Verbrauch, wenn der erstmal eingefahren ist. Geilst! Auto Emoci?n eben.
Saubl?d ist dagegen das Heckmeck mit dem holl?ndischen H?ndler, das ich nun an der Backe habe. Meine Fresse, was ein Heinz: Erst besch?ftigt er nur Doppellinksh?nder, die mir beim Saubermachen die Frontscheibe von innen tierisch verkratzen, dann stellt er die Karre in eine dunkle Halle und bestellt auch noch die allerletzte, total inkompetente M?chtegern-Verk?uferin, die sonst nur die Klos putzen darf, ab, um mir meinen Wagen zu ?bergeben. Die Karre war nichtmal richtig sauber, und zu allem ?berflu? fahren diese Vollidioten meinen schwarzen Neulack auch noch durch eine gew?hnliche Waschanlage und machen haarfeine Kratzer von vorne bis hinten drauf. Toll gemacht, wirklich 1A! Sowas gibt bei mir Extra-L?nderpunkte f?r Holland. Dumm war an der ganzen Sache dann blo?, da? ich aufgrund widrigster Bedingungen erst kurz vor Ende der Heimfahrt den Kratzer in der Scheibe bemerkt habe – n?mlich als die Sonne rauskam. Tjo Freunde, und nun erlebe ich original, wie holl?ndische Firmen den Ausdruck Kundenorientierung interpretieren. Kein R?ckruf, keine Antwort auf meine (mittlerweile schriftlich erteilte) Reklamation, nada. Na bitte, ich sags ja: Alle gagga in dem Land – bald gebe ich die Hoffnung g?nzlich auf!
Und sonst? -K?hl und es regnet. Aber egal, ich hab ja nun Klimaanlage und nen Ventilator f?r mein Zimmer…

Schuldig!

Ich f?hle mich nicht blo? so, ich bin es auch. Schlie?lich war ich es, der heute morgen noch die Falle, die ich gestern beim Aufr?umen fand, mit einem St?ck s??en Maisbrot best?ckt, gespannt und neben den Backofen in den kleinen Spalt zur Wand gestellt hat, wohlwissend, da? sie dieses Brot lieben und auch, da? da ihre Hauptwanderroute durch unsere K?che verl?uft. Schlie?lich habe ich die possierlichen Nager oft genug beim Genu? meiner Brote gest?rt und sie dann duch besagten Spalt hinter der K?chenzeile verschwinden sehen. Gestern beim Aufr?umen rief mich Mila auf einmal, mit ihr auf M?usejagd zu gehen, sie habe vor einer Sekunde zwei Prachtexemplare auf der Flucht beobachten k?nnen. Nat?rlich war unsere Suche gleicherma?en l?cherlich wie ergebnislos. Also riet Shorty zur Besinnung auf Urinstinkte wie das Jagen durch Fallenstellen, er habe da sogar noch eine Mausefalle daheim. Ich lehnte dankend ab, nur um dann heute morgen doch noch die eigene Falle aufzustellen. Was mich betrifft, so mag ich zwar keine brotfressenden und danach alles vollschei?ende M?use. Allerdings habe ich noch aus Kindertagen ein Gewissenstrauma, das aus mehreren Holocausts an Ameisenv?lkern, Schnecken, Regenw?rmern, Raupen und dergleichen Gekreuch und Gefleuch resultiert und mir bis heute eine wesentlich Umwelt-kompatiblere “Verschwindest Du aus meinem Lebensraum freiwillig, dann tu ich Dir auch nichts”-Haltung eingebrockt hat. (Ok, das Hornissennest letzten Sommer war eine Ausnahme, ehrlich!) Will sagen: Jede Wespe bekommt in der Regel eine faire Chance, mein Zimmer wieder zu verlassen, und wenn ich ihr erst den Weg zeigen mu?…
Da liegt sie nun, eine der Plagegeister, mit eingeschlagenem Sch?del aber vollem Bauch, denn das Brot war g?nzlich weg. Vielleicht war aber auch die andere Maus so piet?tlos und hat nach dem Ableben des verha?ten Kollegen sich das Brot gen??lich reingezogen. Leichenschmaus, sozusagen. W?rde ich ihnen zutrauen! Naja, ich hoffe mal, da? sie nicht gelitten hat, denn an der Stelle, wo der B?gel der Falle eingeschlagen hat, vermute ich auch bei ner Hausmaus nur sehr begrenzt Vitalfunktionen.
Diese Biester sind aber auch echt im Nachteil. K?nnen sich ja schlie?lich nicht davon berichten, was Fallen sind und warum man Brot/K?se/Wurst nicht aus kleinen Kupferklammern, die auf einem Holbrettchen montiert sind, fressen sollte. Sozusagen eine “once in a lifetime” Angelegenheit.
Requiescat in pace.

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Viel zu…

… warm! Mal ehrlich, das kann doch nicht angehen: Vergangenen Freitag bin ich noch bei minus 4 Grad und kn?chelhohem Schnee drau?en bei Schlo? Seehof rumgesprungen und hab bei knackig kaltem Wind und blauem Himmel Winterphotos geschossen. Und dann noch keine 36 Stunden sp?ter mu? man Angst haben, da? die zur?ckkehrenden Zugvogelschw?rme einem die Karre zuschei?en und man ?ber schie?ende Krokusse stolpert (oder wie zur H?lle bildet man den Plural von Krokus? -Kroken?). Echt nicht normal. Noch schlimmer, weil ich in einem Anflug von Umzugsplanung schonmal alle Klamotten, die ich vermeintlich nicht mehr brauche, darunter auch die d?nneren Jacken. Bingo. Klasse gemacht. Also totschwitzen und an Dauerkopfschmerzen eingehen. Sch?nes Ende.
… viel! Meine Herrn, was hat sich da alles an Papier zum Lernen angesammelt. Eigentlich echt kra?, wieviel Stoff ich mir hier reinpfeifen mu?. Mit etwas Gl?ck sind das die letzten Pr?fungen ever. Eigentlich etwas, um nochmal richtig Gas zu geben. Andererseits bekomm ich irgendwie nichts wirklich getreten. Werde mich echt am Riemen rei?en m?ssen in den n?chsten Tagen.
… still! Im Wohnheim herrscht komplette Stille. Tags wie nachts. Wo sonst mitten in der Nacht betrunkene Horden einem den Schlaf rauben, oder man selber zu den Betrunkenen geh?rte, st?ren nun nur noch G?terz?ge auf der nahen Bahnlinie des nachts die Ruhe. Tags?ber bewahrheitet sich irgendwie der Spitzname des Wohnheims, ?ber den ich erst recht geschockt war: Sterbehospiz. R?hrt dieser doch von der gewissen Sterilit?t, die ich als WG-Bewohner eigentlich als puren Luxus empfinde, so findet sich in diesen Tagen eine grausame Totenstille. Keiner geht vor die T?r, wenn es nicht sein mu?. Manche treffen sich in den Gemeinschaftk?chen, um die Anzahl der Post-it F?hnchen in ihrem meterdicken Ordner kompetitiv zu verlgeichen, oder um gemeinsam die unterlagen durchzugehen, diese mit 5 verschiedenen Textmarkern solange anzumalen, bis sie sich mit Bleistift im Text die wichtigen Stellen unterstreichen m?ssen. Bitte, wenn’s hilft.
… unm?glich! Wissenschaftler sind nach meiner Vorstellung nach Menschen, die sich richtig f?r ihr Fachgebiet interessieren und sich dementsprechend viele Gedanken machen. Daf?r verdienen sie unbedingten Respekt, keine Frage. Nur manchmal, ganz manchmal fragt man sich, ob diese Herren und Damen keine Freunde oder zuviel Zeit haben. Bitte, nicht wieder falsch verstehen: No offense, aber das ein oder andere Schaubild oder Flowchart liegt inhaltlich zwischen der graphischen Darstellung eines Toilettenpapierkaufes und einem mit Fachbegriffen beschrifteten Halma Spielfeld. Schade, wenn man als einer, der das dann lernen soll, erstmal eine halbe Stunde braucht, bis einem klar ist, da? man da nichts neues vor Augen hat. Wirklich toll aber sind die sprachlich-kreativen Ausw?chse. Dienstleistungsanrechtshandelsbetrieb aus dem Dienstleistungsmarketing ist mein Unwort des Semesters.
… gest?rt ist meiner Meinung nach der Norweger mit Gefrierbrand im Hirn, der George W. Bush und Tony Blair f?r den Friedensnobelpreis vorgeschlagen hat. In welcher Welt lebe ich eigentlich?

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New pictures!

Finally, I have prepared and uploaded the galleries of our vacation on the beautiful greek island of Crete last summer.

Check ‘em out!
(roughly 210 pictures!)

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