Viele Jogger, Wanderer und Mountainbiker kennen das: Sobald man die gut ausgebauten Waldautobahnen mal verläßt und einen kleinen Trail vorzieht, ist es meistens hinterher so gut wie unmöglich, die genaue Strecke auf einer handelsüblichen Wanderkarte nachzuvollziehen, geschweigedenn jemandem die Tour vom Wochenende zu beschreiben. Im Jahr 2009 ist das jedoch mit einem Symbian-Handy von Nokia und einem GPS-Empfänger kein Problem mehr: Der Nokia SportsTracker macht es möglich!

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Anfang April hab ich spaßhalber auf spiegel-online am Spiegel Studenten Pisa Wissenstest teilgenommen. Bist ja noch nicht soooo lange aus der Uni raus, dachte ich mir. (Das denke ich mir in 10 Jahren bestimmt auch noch…). Heute kam das Ergebis als PDF in meine Inbox geflattert: 38 von 45 möglichen Punkten, 84%. ‘Keine Glanzleistung’ war mein erster Gedanke.

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Die vielen Erweiterungen (Extensions) und Addons, die es mittlerweile für Firefox gibt, sorgen dafür, daß Firefox immer mehr Anhänger findet. Beim Installieren von Erweiterungen in Firefox ist es jedoch immerwieder extrem lästig, die Verzögerung der Installation als Zwangspause hinnehmen zu müssen. Gerade bei der Neuinstallation von Firefox ist es nicht selten so, daß man eine ganze Liste mit liebgewonnenen Erweiterungen erneut aktivieren muß. Wer hierbei deutlich Zeit sparen und Firefox Erweiterungen auch zukünftig ohne Verzögerung einbinden will, der schaltet jetzt ganz einfach den eingestellten Delay ab.

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Awesome Bar abschalten

Hups! Nach einer Woche Urlaubs-Surfen auf dem Firmenlaptop hat sich auf einmal eine ganze Menge in der neuen, intelligenten Adressleiste von FireFox 3 angesammelt. Mozilla.org nennt diese Leiste zwar liebevoll Awesome Bar, aber nach kurzem Googeln weiß ich, daß ich nicht der einzige bin, der die neue Firefox Adressleiste lieber Awful Bar nennen würde, weil sie privatspärentechnisch gewaltig auf den Keks geht.

Was also tun? -In den Options findet sich keine Möglichkeit, Firefox das Mitdenken abzugewöhnen. Wo also das Diagnosegerät versagt, hilft nur noch Ärmel hoch, Motorhaube auf. Bei datenkind bin ich dann auch gleich fündig geworden und fasse das mal zusammen:

  1. In die Adresszeile geben wir about:config ein und landen im Config-Sammelsurium von Firefox
  2. Per Filter holen wir uns die relevaten Einträge raus: urlbar bei Filter eingeben
  3. Per Dopelklick auf die entsprechende Zeile verändern wir jetzt die Einstellung
  • browser.urlbar.matchOnlyTyped von false auf true (nur noch selbst eingegebene Adressen können erscheinen)
  • browser.urlbar.matchBehavior von 1 auf 3 (Suchverhalten für das Vervollständigen der bekannten URLs, mehr dazu hier)
  • browser.urlbar.matchRichResults von 12 auf 0 (keine URLs werden mehr unter der Adressleiste angezeigt)
  • Alternativ kann man sich auch mit dem Plugin OldBar seine gute alte FF 2 Adressleiste wieder reinschrauben

Nochwas am Rande:

Sehr amüsant war übrigens auch zu sehen, wie datenkind auf einen Nörgler reagiert hat, der sich in seiner Ehre als Internet Explorer 6 User gekränkt fühlte. Den unterhaltsamen wie interessanten Artikel findet man hier. Spricht mir als Webmaster auch ziemlich aus der Seele. Dazu nur zwei Zitate aus meinem Alltag. Chef: “Ich muß mir wohl auch endlich mal den 7er installieren”, Kollege: “Ich update aus Prinzip meinen Firmenrechner nicht!” In diesem Sinne:

Internet Exploder

Xing sagt Happy Birthday

esprit sagt Happy Birthday

Danke!

Volltextsuche und SEO

Oftmals sind es genau die kleinen Mißverständnisse, die Programmierern auf der einen und Webmastern auf der anderen Seite das Leben schwer machen. Heute sorgte das Thema “Volltextsuche”, vielmehr das daraus resultierende, dem User zu präsentierende Ergebnis für beiderseits gestiegenen Blutdruck. Die Agentur geht ihrem klar definierten Auftrag nach, eine Volltextsuche über den gesamten Inhalt der Präsenz bereitzustellen und liefert ein Suchergebnis ab, mit dem ich inhaltlich extrem uneins war. Vereinfacht gesagt hat die Agentur eine Suche programmiert, die einen Artikel mit 15 mal Madonna drin von 1987 über einen Artikel von vorgestern stellt, in dem halt nur 10 mal Madonna vorkommt.

Alle Ergebnisse werden also gemäß ihrer Relevanz ausgegeben. Daran ist auch zunächst nichts schlechtes, allerdings muß man sich schon auch über die strategische Ausrichtung der Seite Gedanken machen, bevor man den Suchalgorhitmus festzurrt. Sortiert man dann nach Relevanz oder Datum? Oder nach beidem? Mit welcher Gewichtung? Dazu ein paar Überlegungen im Zeitalter von SEO und Suchmaschinen-Schreibe: Weiterlesen »

Produktmanagement in der Praxis
DAS ist die Realität! -Und dafür hab ich mal studiert ;)

Ich habe vor einiger Zeit bei einem Contest auf Kwerfeldein, dem sagenhaft guten Digitalfotografie-Blog von Martin Gommel, mitgemacht. In dem Contest ging es um den entscheidenden Moment (persönlich oder technisch) in der Fotografie. Ich hab das dort so dargestellt:

Viele “entscheidende Momente” in der Photographie stehen schon hier. Der entscheidenste Moment für mich allerdings war der Erwerb meiner ersten digitalen Kamera.
Warum? -Ganz einfach: Ab diesem Tage gab es nur noch den vollen Speicherchip oder leeren Akku als natürliche, knappe Ressourcen bei der Ausübung von etwas, das ich heute als eines meiner wichtigsten Hobbies bezeichne. Zu Schul- und Studiumszeiten, wo Geld leider kein nachwachsender Rohstoff ist, habe ich sicher viel zu viele Bilder NICHT gemacht. Die Digitalfotografie hat in diesem Punkt meine Welt für immer verändert: Heute fotografiere ich was ich will, wo ich will und vor allem so oft ich will. Denn ich entscheide, wie oft ich ein Bild vor Ort mache bis es so ist, wie ich es will, und nicht mehr mein Geldbeutel. Der “entscheidende Moment” ist also die Freiheit – und Freiheit dürfte für künstlerisches Schaffen das wichtigste sein.

Der entscheidende MomentGroße Worte, ich weiß. Aber so ist es halt. Tja, und vor einigen Tagen erreichte mich die Nachricht, daß ich gewonnen habe. Ich erinnerte mich schon gar nicht mehr genau daran, denn Alex schickt mir jede Woche mindestens einen Tipp, wo gerade mal wieder grell teure, aber supergute Fachbücher zum Thema Webdesign, Kommunikation oder eben Fotografie verlost werden. Da kann man schon den Überblick verlieren. Umso mehr hat es mich gefreut und echt vom Stuhl gehauen, daß ich dieses affengeile Buch von Joe McNally gewonnen habe, das im Original-Titel “The moment it clicks” heißt, und überall nur extrem gute Kritiken geholt hat. Freu mich schon drauf, damit mein Photoblog wieder mehr hochwertiges Futter bekommt!

Handlungsbedarf?

Eben kommt über den ganz großen Verteiler folgende Eilmeldung von unserem Aufsichtsratsvorsitzenden, Allein-Aktionär und Besitzer meines Bürostuhles reingeflogen:

Mitte 2009 verkürzt sich die Fahrt von Köln nach Paris um 40 Minuten auf 3,10 Std., nach Brüssel auf 1,40 Std. Bis Oktober 2008 werden alle Züge mit Internet-Zugang und in 2009 mit neuem Interieur ausgestattet.

Hilfe – was muß ich jetzt tun?

Man kann sich noch so sehr Mühe geben, irgendwann wird auch die best behütetste E-Mail Adresse gnadenlos Opfer von Spammern. Wer seine Mails mit Outlook und Co abfragt, kann in der Regel mit einigermaßen wirksamen Tools einen Großteil dieses Datenmülls abfangen, bevor man dazwischen die wichtigen Dinge des Lebens (egal ob Mail von Tante Trude oder die Rechnung von der Telekom) mit dem Geigerzähler suchen muß.

Ganz besonders deutlich ist mir das mit den Mail-Accounts all meiner Domains bei all-inkl aufgefallen. Ich habe also ein wenig gegoogelt und stellte fest, daß sich viele Leute in den einschlägigen Foren über hoffnungslos viel Spam auf Mailkonten von all-inkl beklagten. In allen Fällen waren immer nach einger Zeit plötzlich Unmengen von Spam eingegangen. Ich kann mich da sogar noch glücklich schätzen, daß ich pro Tag und pro Account “nur” etwa 200-300 Spammails erhalten habe.

Was mich allerdings stutzig werden lies, waren Berichte von vielen anderen all-inkl Kunden, die auch meine Beobachtung unterstützten: Betroffen waren immer auch Adressen, die überhaupt nicht eingesetzt wurden! Ich muß ja beruflich bedingt viele E-Mail Newsletter abonnieren und legte dafür immer ein dediziertes Postfach bei all-inkl an. Manche dieser Postfächer, deren Alias zum Teil auch kryptisiert angelegt waren, wurden aber nicht eingesetzt und trotzdem traf nach einiger Zeit tonnenweise Spam ein. Seltsam, nicht? -In den Foren wird daher recht offenherzig diskutiert, ob nicht eventuell all-inkl providerseitig die Tore aufmacht und Postfächer in den kleinen Paketen mit Spam zuschütten läßt, damit diese Kunden den optionalen Spamschutz buchen. Wenn da was dran wäre, müßte man all-inkl als unseriösen Provider bezeichnen.

Ich habe daher mal einen Test gemacht und eine Yahoo-Adresse in einigen all-inkl Postfächern als Kopieempfänger eingetragen. Das Ergebnis war äußerst aufschlußreich: Vom einen auf den anderen Tag kam plötzlich NULL Spam mehr auf diesen Postfächern an! Heißt: Weder im Weiterleitungsziel (Yahoo Postfach), noch in dem ursprünglichen all-inkl Postfach! Na, das muß mir jetzt mal jemand erklären dachte ich und hab genau dies dem Support geschrieben. Die Antwort kam wie immer innerhalbt weniger Minuten:

Hallo,

bei Emailweiterleitungen bzw. Kopieempfängern ist automatisch Greylisting aktiv. Damit soll verhindert werden, dass damit zu viele Spammails an andere Server weitergeleitet werden und dadurch unsere Server in Spamlisten kommen. Da Greylisting ein Annahmefilter ist, gilt dieser in dem Fall auch für das Postfach für das der Kopieempfänger angelegt ist.

Mit freundlichen Grüßen
Hxxxx Gxxxxx
Support Team

Hm, und das heißt? -Sinngemäß: All-inkl hat eine Notbremse, die sie dann ziehen, wenn deren Server Gefahr laufen, woanders geblacklisted zu werden oder schlicht zu glühen. Denn, man rechne sich mal aus, wenn das jeder machte. All-inkl zahlt ja auch für Bandbreiten und Traffic. Schade nur, daß sie uns Kunden glauben machen wollen, daß wir ohne deren Spamfilter nicht mehr leben können. Aber gut, das ist eben Marketing…

Bisher habe ich noch keine E-Mail vermißt (Stichwort False Positives), daher kann ich das zur Nachahmung nur dringend empfehlen:

  1. In den KASserver einloggen
  2. E-Mail > E-Mail Postfach, dort die betreffende E-Mail Adresse bearbeiten
  3. Unter “Kopieempfänger” die Freemailer-Adresse eintragen, auf die weitergeleitet werden soll
  4. Freemailer-Spamfilter besonders in der Anfangsphase täglich kontrollieren und ab und an sich selbst Testmails von anderen Adressen schicken, um Zuverlässigkeit der Weiterleitung sicherzustellen.

Obwohl für mich all-inkl zweifelsohne zu den besten Providern in Deutschland gehört und ich daher all-inkl jedem empfehle, der mich nach günstigem aber trotzdem performanten Webspace mit Datenbank und Co fragt, bleibt ein seltsamer Beigeschmack bezüglich des Umgangs mit Spam.

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