Danke Natasha! Danke, daß Du es mit psychologisch gut vorbereiteten, druckfertigen Statements geschafft hast, das mediale Interesse auf die wirklich wichtigen Themen zu lenken.
Neigt sich der Urlaub dem Ende zu, steigt immer auf wundersame Weise das Bedürfnis nach Nachrichten. Wärest Du nicht gewesen, müßte ich heute noch mehr von Frau Wussows Todeskampf mit dem Krebs, Agassis tragischem Karriereende, dem Vernichtungssieg über San Marino, Schumis Ausstieg aus der Formel 1, oder -ganz schlimm- die neuesten Eskapaden aus dem Liebesleben von Dieter Bohlen mit immer wieder neuen Teppich- bzw. Strandludern aushalten. Alles nur Gammelfleisch also…
Nein, wirklich, so etwas verdient Anerkennung! -Und auch wenn die Erlöse aus diesen ganzen mitleidsschwangeren Auftritten im TV oder der Presse nun doch nicht für nicht-vergewaltigte, dem Defizit ihres Peinigers vom ersten Moment an überlegene Mexikanerinnen aufgewendet wird - sei’s drum, so haben wir wenigstens eine starke junge Frau kennengelernt, die wir garantiert nirgendwo auf der Straße wiedererkennen würden.
