Viele Jogger, Wanderer und Mountainbiker kennen das: Sobald man die gut ausgebauten Waldautobahnen mal verläßt und einen kleinen Trail vorzieht, ist es meistens hinterher so gut wie unmöglich, die genaue Strecke auf einer handelsüblichen Wanderkarte nachzuvollziehen, geschweigedenn jemandem die Tour vom Wochenende zu beschreiben. Im Jahr 2009 ist das jedoch mit einem Symbian-Handy von Nokia und einem GPS-Empfänger kein Problem mehr: Der Nokia SportsTracker macht es möglich!

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Mountainbike-Touren

10.5.09 – 32km Siebengebirge, 700hm

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Rüngsdorf – Rheinaue – Küdinghoven – Ennert – Oberholtorf – Vinxel – Dollendorfer Hardt – Weilberg – Einkehrhaus – Rosenau – Wasserfall Trail – Margarethenhöhe – Lahr – Lohrberg Aussicht (Trail) – Drei-Seen-Blick – Trail zum Nasseplatz – Milchhäuschen – Nachtigallental – Königswinter – Fähre nach Bad Godesberg

ca. 32 km, etwa 700 hm, Fahrzeit 2:15 netto.

21.5.09 – 51km Wachtberger Ländchen, 540hm

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Rüngsdorf – Pecher Straße – Schlangenweg – Kottenforst – Villiprott – Wanderweg 21 – Adendorf – Burg Münchhausen – Irrfeld – Eckendorf – versehentlich zur A61 – Fritzdorf – Berkum – Wachtberg – Oberbachem – Gut Dreilinden – Broichhof/Rodderberg – Rolandsbogen – Fußweg runter nach Rolandswerth – Campingplatz-Biergarten – Bad Godesberg

ca. 51km, 540hm, Fahrzeit 2:46 netto

Die mit Abstand schlechteste Idee des Tages war, vom Rolandsbogen den Fußweg nach Rolandswerth zu nehmen. Da reicht minimalste Feuchtigkeit, und dieser bessere Pfad aus Teer und weiter unten glattgelatschter Kopfsteinpflastersteinen wird zu einer schmierseifenartigen Rutschpartie erster Güte. Und bei dieser Steilheit heißt das für uns Mountainbiker: allerhöchste Sturzgefahr, quasi vorprogrammiert. Stellenweise hatte ich nichtmal mehr zu Fuß einen sicheren Tritt auf diesem Glatteis-Pflaster. Empfehlung: nicht tun, weder hoch noch runter.

24.5.09 – 34km Siebengebirge Trails, 500 hm

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Rüngsdorf – Fähre nach Niederdollendorf – Rhöndorf – Annatal Richtung Löwenburg – Tretschbachtal-Trail – Löwenburger Hof – Lahr – Lohrberg Wanderweg zur Aussicht – Lohrberg Trail zum Drei-Seen-Blick – Trail zum Nasseplatz – Margarethenhöhe – Milchhäuschen – Bunkertrail – Königswinter – Südbrücke – Rheinaue – Rüngsdorf

ca. 34km, etwa 500hm, Fahrzeit 2h netto

Die schlechteste Idee an dieser Tour war, den Aufstieg durchs Tretschbachtal zu nehmen. Einerseits ist der Weg stellenweise ohnehin so steil, daß man nicht fahren kann. Andererseits war der Schlamm trotz meherer trockener Tage mehr als knöcheltief, und es liegen sehr viele Bäume auf dem Weg. Den Weg dann zur Hälfte nur zu schieben, raubt sehr viel Kraft.

15.8.09 – 42km Duathlon im Siebengebirge, 450hm

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Klassisch mein Standard-Einstieg: Rüngsdorf – Rheinaue – Ramersdorf, dann über den Dornheckensee in den Dollendorfer Hardt – Kloster Heisterbach – Einkehrhaus – Margarethenhöhe – Milchhäuschen – am Einstieg ins Nachtigallental rüber zum Lemmertz-Bad – dort sonnen und ein paar Bahnen ziehen ;) – Königswinter – Oberkassel – Rheinaue – Rüngsdorf.

knapp 42km, 450hm, 2h Fahrzeit netto plus Freibad

Das Lemmertz-Bad eignet sich vorzüglich, um im Sommer einen Freibadbesuch in die Siebengebirgstour einzubauen. Tipp: Unbedingt vernünftiges Schloss mitnehmen, da das MTB nicht in den klassischen Fahrradständer reinpaßt und keine Zäune/Geländer vorhanden sind.

26.8.09 – 22km Feierabendrunde im Kottenforst, 125hm

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Bad Godesberg – Pecher Straße – Serpentinenweg (kurz vor Wattendorfer Mühle rechts) – am Ringwall vorbei/Hummerichsweg – Professorenweg – nach Kreuzung Rheinhöhenweg in Trail auf der linken Seite – traversiert zum Bommerichshüll – Rheinhöhenweg (an den Weiden des Annaberger Hofs entlang) – am Uni-Klinikum auf Dottendorfer Allee – Tierpark – Waldau – Langeweg – Professorenweg – Hummerichsweg – am Ringwall links rein – dem Hauptweg folgen – nach Lichtung scharf rechts – kleiner Trail runter zum Venner Kirchweg – Pecher Straße – Bad Godesberg.

22km, 125hm, 1h Fahrzeit als Ziel

Lockere Feierabendrunde, wo eigentlich alles drin ist: Knackiger Anstieg am Anfang, viele verschiedene Böden, kurze trailige Passagen, Wurzeln, schlammige Stellen, hochfrequentes Pedalieren und eine belohnende Abfahrt am Schluß.

Herbst/Zeitlose

Linden und Kastanien werfen schon mit Blättern um sich.

Seit knapp einer Woche möchte man schon wieder die Wohnung heizen.

Der Ölpreis ist gefallen – und keiner weiß, wann man am besten Heizöl tanken soll.

Die Tage sind so kurz geworden, daß ich höchstens am Wochenende aufs Rad komme.

Auf Premiere laufen wieder bessere Filme.

42-Zoll LCD Fernseher sind toll, stehen aber bei den Eltern im Wohnzimmer.

Nirgendwo in Europa wird so wenig für Kinder getan wie in Deutschland – sagt der Nachbar beim 6ten Bier.

Meine Steuererklärung für 2007 ist endlich raus. Die von 2006 folgt auch bald – hoffe ich.

Das Fitnessstudio hat wieder mehr aktive Mitglieder. Der Speckspiegel ist also wieder gestiegen.

E-Plus hat ein jämmerliches Netz. Auch im Herbst.

Federweißer und Flammkuchen.

Black Velvet hab ich seit Monaten zum ersten Mal wieder getrunken.

Das neue Metallica-Album „Death Magnetic“ muß ich noch ein paar Mal hören, um ein Urteil zu haben.

Die Abgeltungssteuer kommt.

Christoph Maria Herbst spielt Stromberg. Und Stromberg ist überall. Und echt.

Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da. -Hat meine Schwester schon als Kind gesungen.

Am Sonntag bin ich zum ersten Mal „mit Nummer“ gefahren. Und zwar mit dem Bike durch die mittelhessische Wildnis. 329 hatte ich, Thomas eins mehr, Boris eins weniger. Außer uns waren da noch 367 andere, die mal ausprobieren wollten, wie lange die Oberschenkel oder das Material halten.

Die Rede ist vom Drachen-Marathon 2008, organisiert von Fun-Bike Aßlar. Wir haben die mittlere Strecke ausgewählt, „Fitness“ ist da mit 50km und 1200 Höhenmetern nicht nur der Name der Strecke sondern auch empfehlenswert. An einigen Anstiegen bekam die Redewendung „eine Nummer schieben“ plötzlich eine ganz neue Bedeutung…

Ein Super-Spaß war es auf jeden Fall, denn schon allein der Gruppenzwang sorgt für andauerndes Verschieben der Leistungsgrenze. Außerdem weiß ich jetzt, warum es extrem teure Federgabeln und Scheibenbremsen gibt. Klasse, sowas will ich auch!

Fazit: Ich lebe noch, das Rad auch, wir sind beide wieder sauber nach der Sauerei, das Knie hat auch nicht gemuckt – und im nächsten Jahr fahre ich wieder mit. Dann allerdings mit hoffentlich mehr Kondition.

Fr?her war alles besser!

Schwerm?tig wird man schon ein bi?chen, wenn man die Lokalit?t der Wahl betritt, und feststellt, da? man gerade in der Sekunde des Erscheinens den Altersdurchschnitt der bei der Festivit?t Anwesenden um nicht blo? die zweite Stelle nach dem Komma angehoben hat. Fr?her war dieses Erlebnis zumeist den ?30-ern (lese: ?ber 30) vorbehalten, heute trifft es einen schon mit 25.

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