Volltextsuche und SEO

Oftmals sind es genau die kleinen Mißverständnisse, die Programmierern auf der einen und Webmastern auf der anderen Seite das Leben schwer machen. Heute sorgte das Thema “Volltextsuche”, vielmehr das daraus resultierende, dem User zu präsentierende Ergebnis für beiderseits gestiegenen Blutdruck. Die Agentur geht ihrem klar definierten Auftrag nach, eine Volltextsuche über den gesamten Inhalt der Präsenz bereitzustellen und liefert ein Suchergebnis ab, mit dem ich inhaltlich extrem uneins war. Vereinfacht gesagt hat die Agentur eine Suche programmiert, die einen Artikel mit 15 mal Madonna drin von 1987 über einen Artikel von vorgestern stellt, in dem halt nur 10 mal Madonna vorkommt.

Alle Ergebnisse werden also gemäß ihrer Relevanz ausgegeben. Daran ist auch zunächst nichts schlechtes, allerdings muß man sich schon auch über die strategische Ausrichtung der Seite Gedanken machen, bevor man den Suchalgorhitmus festzurrt. Sortiert man dann nach Relevanz oder Datum? Oder nach beidem? Mit welcher Gewichtung? Dazu ein paar Überlegungen im Zeitalter von SEO und Suchmaschinen-Schreibe: Weiterlesen »

Wie lieb! Da schreibt mir meine Mutter heute morgen eine E-Mail:

Hast Du auch schon TRA? -Dann lies bei von Hirschhausen nach: Technology Related Anger - eine klinische Diagnose, jedoch in Deutschland nicht anerkannte Berufskrankheit. Wer über 30 Std. in der Woche vor dem Computer hockt, übt in den meisten Fällen auch Gewalt gegen sein Gerät aus. (Allein 30% habe sich schon an der Maus vergriffen…)

Die Leber wächst mit ihren Aufgaben, Eckart von HirschhausenGut, was soll ich sagen? -Leugnen hilft nicht. Über die Jahre hat tatsächlich bei mir das eine oder andere Equipment dran glauben müssen. Ich schätze, daß auf grausamste Art und Weise so nicht weniger als 2 Mäuse, 3 Tastaturen und ein Faxgerät den frühzeitigen, gewaltsamen Exodus erfahren mußten und die eine oder andere Tischkante mißhandelt wurde. Ach ja, meinem alten Panasonic Röhrenmonitor hab ich mal sowas von eine geballert, daß das Gehäuse an der Stelle des Einschlages gerissen war. Hat dem Gerät aber nicht geschadet, denn der war eh total unverwüstlich.

Anders die Mäuse, die -damals wegen Schnurgebundenheit- noch im rechten Winkel aus kurzer Distanz nach vorne an die Wand geworfen werden mußten und dort in 1000 Brocken zerschellten. Tastaturen richtet der TRA-Patient für gewöhnlich durch mehrmaliges, extrem aggressives Schlagen mit der Faust hin. Anstelle von Blut spritzen dann die Tasten nur so durch die Gegend. Die eine Tastatur überlebt sowas, die andere nicht. Interessant dabei war die Feststellung, daß hier der Preis der Tastatur gar keine Rolle spielt.

Aber das war einmal. Ich habe davon Abstand genommen, mich so zu verhalten. Zu hause sorgten diese Ausbrüche bei der Herzdame damals mehrfach mindestens für breite Irritation bis hin zur Flucht aus der Wohnung. Aber auch auf der Arbeit kommt es einfach nicht gut, wenn man mit Getöse Firmeneigentum (aka Anlagevermögen) zerstört, weswegen mir in den fast drei Jahren bei dieser Firma die Faust nur ein paar wenige Male mit Schwung auf die Tischplatte gefallen ist. Noch dazu geht es einfach ins Geld, wenn man sich einfach so mal ne neue Tastatur rauslassen muß.

Aus der Analyse meiner selbst habe ich gelernt, daß in den meisten Fällen immer einiges zusammenkam, was dann für diese spontanen Sicherungs-Rausflieger gesorgt hat:

  • Hektik: Mal eben schnell-schnell was machen wollen, was eigentlich Sorgfalt und Konzentration verlangt
  • Stimmung: grundlegende Stimmung, latenter Frust, Genervtsein, gar Panik ist gaaanz schlecht bei sowas
  • Inkompetenz: einfach sich nicht eingestehen wollen, daß man keine Ahnung hat, von dem, was man da vorhat
  • Ungeduld: gehört ein wenig zu Hektik, sorgt aber im Endeffekt mit der Schippe Wut für den Ausraster, wenn sie mit Inkompetenz gepaart auftritt

Interessant ist ja bloß, das das jetzt eine Krankheit ist. Manchmal hab ich das Gefühl, wir sind unser ganzes Leben lang von total schlimmen Krankheiten und Defekten heimgesucht und wissen es nichtmal! Welch grausame Vorstellung! So ging das mit Legasthenie (”der kann nicht schreiben”), Lernschwäche (”faule Sau”), RSI (”Schmerzen im Arm”), ADS (”Klassenclown”) und jetzt mit TRA (”Tobsucht”).

Aber ich bin nicht allein mit TRA, das beruhigt:

Ich selbst

Prolog

Versuchen Sie erst gar nicht, einen tieferen Sinn als den Augenfälligsten hinter dem Namen dieses Blogs zu suchen! ‘Traumdieb’ war (ist?) der Name eines Rennpferdes, dem ich vor ein paar Jahren zusammen mit Alice auf der Pferderennbahn mal begegnet bin. Keine Angst, ich mag Pferde eigentlich überhaupt nicht, aber das liegt nicht nur daran, daß ich keine ältere Schwester habe, deren alte Wendy-Zeitungen ich lesen mußte. -Sie werden folglich keine Geschichten über Pferde in diesem Blog finden, außer, ich habe mal welche gegessen ohne es zu wissen. Vielmehr spielt ‘Traumdieb’ darauf an, was mir manche Leser über meine Schreibereien immerwieder attestiert haben. Sie interpretieren, meine Themen und die Art wie ich sie bearbeite seien so desillusionierend, daß man meinen könnte, ich stehle ihre Träume von einer besseren Welt. Nun, dies zu beurteilen möge jedem selbst überlassen bleiben, ich für meinen Teil ziehe mir diesen Schuh höchst gerne an. Denn eines ist sicher: Die Menschheit ist von Natur aus böse.

Anarchronistisch & impulsiv

Glauben Sie’s oder lassen Sie es bleiben, ich bin tatsächlich der Auffassung, daß ich noch ganz ‘alte Schule’ bin, was viele Sachen angeht. Man muß nicht MTV schauen, um fast den Aberglauben zu bekommen, was die Kids von heute alles so treiben. Ok, vielleicht ist MTV nun nicht gerade der beste Bezugspunkt, nehmen Sie also noch Politik und das Denken und Handeln meiner Mitmenschen dazu, und so fühle ich mich oft nicht mehr ganz in diese Zeiten passend. Darauf impulsiv zu reagieren erscheint ein plausibler Weg, zum (Nach-) Denken anzuregen und gleichzeitig das eigene Gemüt zu kühlen.

Vom Werden zum Sein

Dieser Blog hat seit seiner Entstehung vor einigen Jahren eine Entwicklung durchgemacht, die man wohl bemerkt. Damit ist aber nicht der Wechsel von Englisch auf Deutsch oder gar das Erscheinungsbild generell gemeint. Die Frau oben auf dem Bild ist übrigens meine Ur-Ur-Großmutter. Seit dieser Version gibt es außerdem wieder Groß- und Kleinschreibung, falls das noch niemandem aufgefallen ist. -Mein Direktkleiner Beitrag zur Rettung und Pflege der Deutschen Sprache im allgemeinen (und des s-Genitivus sowie Futur II und Konjunktiv III im besonderen). Und da wir gerade beim Thema sind: Ich schreibe nach der alten Rechtschreibung! Für mich die einzig wahre Orthographie, habe ich doch als Jahrgang-97-Abiturient und danach Student im Ausland nie die Möglichkeit gehabt, mich in der neuen Rechtschreibung zu üben. Außerdem ist die eh daneben: L’etat c’est moi in meinem Blog, das gilt auch für die Themen.
Nehmen Sie mein Geschreibsel bitte nur so ernst, wie Sie es verkraften können! Ich übernehme keine Haftung dafür, Ihr Weltbild zu zerstören oder gar für Umdenken verantwortlich zu sein. Jeder Mensch ist so frei wie seine Gedanken. Darum erlaube ich mir hier, nicht bloß Tagebuch zu schreiben, sondern mindestens hier und da zu abstrahieren. Auf die Meta-Ebene zu gehen, sozusagen. (Das zumindest würde die 68er Deutschlehrerfraktion dazu sagen… höchstwahrscheinlich…) Vieles aber schreibe ich inzwischen gar nicht mehr auf, das müssen Sie Sich dann dazu denken. Richtig, dieser Blog ist interaktiv. Wenn Sie was zu sagen haben, schreiben Sie es mir oder reden Sie mit anderen darüber.

3-2-1… MEINS!

Wenn Sie das hier Dargebotene einigermaßen unterhaltsam oder inspirierend fanden, freut mich das sehr. Bitte respektieren Sie aber, daß der gesamte auf diesen Seiten vorhandene Inhalt mein geistiges Eigentum ist und somit auch ich gerne darüber entscheide, ob und wie man außerhalb dieser Domain damit umgeht. Die Spielregeln lauten daher wie folgt: Wer mich verlinken mag, darf das gerne mit einem Link, aus dem einwandfrei ein Verweis auf diese Seite hervorgeht, tun. Genauso verhält es sich mit dem Zitieren - klare Herkunftsangabe genügt. Was ich nicht tolerieren werde, ist Schaufenstern, Plagiieren und Klauen.
Die Seiten, zu denen ich hier verlinke, werden zwar regelmäßig auch von mir gelesen, allerdings disclaime ich hiermit jegliche Verantwortlichkeit für fremde Inhalte, auf die durch externe Links verwiesen wird.

Und sonst?

Sie fragen Sich wohl, wer der Kerl eigentlich ist. Nun, schauen Sie im Whois nach oder lesen Sie meinen Blog und machen Sich Ihr Bild. Wer banale Parameter braucht, den interessiert vielleicht, hier einen 30-jährigen Hessen von der Lahn vor sich zu haben, der vor einigen Jahren erst nach Maastricht ging, um dort zu studieren und nach einem guten Viertel seines Lebens mit Titel wiederkam und nun in der alten Hauptstadt sein Geld mit Internetmarketing verdient. Sein Idealismus und die Unfähigkeit, Leute zu bescheißen und auszunutzen stehen ihm (und standen schon immer) dabei zwar ein bißchen im Weg, aber er glaubt fest daran, daß sich Qualität letztlich immer durchsetzt.
Eine feste Einordnung im politischen Spektrum wird mit der Fußnote, daß Extremismus in jeglicher Form zu verurteilen ist, ebenso abgelehnt wie die Einordnung ins Lager der Atteisten. Er bezeichnet sich lieber als freidenkender Agnostiker, der in Glaubens- wie auch anderen Fragen die Überzeugung vertritt, die Menschheit führe grundsätzlich am besten, wenn sie ihren Verstand zur Problemlösung einsetzte, anstelle Dogmen, Ideologien, und Parolen nachzuäffen.

Bitte, Sir, ein Bild!

traumdieb, 2 Jahre altOk, aber nur eines. Und auch nur eins aus 1979, wo ich noch unverdorben war. Will sagen, aus der Zeit, als es nur drei Programme gab, die Telefone noch Wählscheiben hatten und von der Post gemietet waren, als Computer noch keiner daheim hatte, lange bevor es das Internet überhaupt gab, und schließlich, bevor ich durch Schule und Universität gegangen bin.
Modisch war ich meiner Zeit damals sicher 25 Jahre voraus. Und Querstreifen machen nunmal dick, wie man sieht. -Aber wie so viele meiner Generation teilte ich das Schicksal einer diktierten Mode, was ich aber heute angesichts der Entgleisungen der Nachfolgegenerationen gar nicht mehr so schlimm finde. Schließlich sieht man ja, wohin man mit zuviel Zügellosigkeit gerät…

Ach, in meinem wilden Herzen

Das ist von Rilke, nur zu Ihrer Kenntnisnahme. Kein tieferer Sinn, außer dem, der in diesen Zeilen sowieso schon innewohnt. Ignorieren Sie es, wenn Sie es nicht verstehen.

Kampf der Kulturen

Noch 5einhalb Stunden sind es bis Miami, und offen gestanden möchte man angesichts des durchaus als “würzig” zu subsummierenden Geruches in der von meiner Lieblings-Airline betriebenen Boeing 747 am liebsten nur noch in einen komatösen Schlaf fallen oder aber sich mehr von der edlen Brause oder dem vergorenen Traubensaft aus der Boardküche holen. Kommt auf’s gleiche raus: Ausschalten oder zumindest Dimmen der Wahrnehmungsreize.
Eine geschlagene Stunde hat es gedauert, bis endlich jeder seinen Platz hatte. Etwas befremdlich ist das schon, denn meine Platznummer haben die von der Lufthansa mit beim Einchecken freundlicherweise gleich mit aufs Ticket gedruckt - die ahnten wohl, daß ich lieber am Schalter über meinen Sitzplatz verhandle als an Board. Da wurde munter umdisponiert, als ginge es um Hotelzimmer oder das Erbteil. “Ja aber mein Mann sitzt jetzt da hinten”, “Ich habe einen Gangplatz gebucht!”, “Nein, ich stehe hier überhaupt nicht mehr auf!”, “Es zieht hier so”, “Haben Sie noch einen Notausgang?” -und dazwischen die Herren und Damen in der Uniform mit dem Kranich, mit Engelsgeduld “Macht es Ihnen etwas aus, wenn…?” Ja, offensichtlich macht es den meisten sehr wohl etwas aus. Da treffen die Kulturen aufeinander. Keine 10 min sitze ich in diesem Flieger und schon habe ich mindestens fünf Sprachen gehört.
Da ist Rodriguez (ich habe natürlich keine Ahnung wie der Mann heißt, er ist jedenfalls totsicher ein Hispanic). Der hat den iPod auf den Ohren und wohl für den langen Flug extra seine persönlichen Greatest Hits draufgepackt. Jedenfalls intoniert er völlig unbeeindruckt von den anderen 100 Passagieren in unserem Kabinenabschnitt “ohhhh Mariaaaa, Mariaaaaa….” - muß ja ne ganz dolle sein, denn entweder hat er den Player auf Dauerwiederholung und jedes Lied handelt von Maria. Der spricht also Spanisch. Und Englisch, wie er seinem Sitznachbarn, der eigentlich nur versucht, seine Computerzeitung zu lesen, eindrucksvoll in kurzweiligen Plaudereien zu demonstrieren versucht. Er geizt dabei nicht mit Körpersprache, schließlich ist man auf 10300m und mit nur 10cm Schweißdrüsenabstand quasi Familie.
Vorne sitzt eine asiatische Mutter mit asiatischen Kindern. Die schlafen, was es nicht besser macht, daß mir beim Öffnen des Zeitungsfaches über ihnen die ganze Wochenauslage frischer Hochglanzmagazine entgegenkommt und unsanft auf ihrer Famile niederprasselt. Ich entschuldige mich höflich, schließlich ist es mir saupeinlich, daß gerade die GQ, das schwerste und am solidesten gebundene Magazin, ihrem Jüngsten mit der Bindekante auf den Kopf gefallen ist. Hilft nix, da muß er durch, und ihren Schimpfanfall auf einer Sprache, von der ich sicher nichtmal gehört habe, kann daran auch nichts mehr ändern. Von wegen, Asiaten seien so tempered. Bei den Bambini hört es wohl auf. Italiener sitzen schräg vor mir, haben Rastas respektive verfilzte Haare, sind unrasiert respektive ungewaschen und schlafen. Das “wie immer” verkneife ich mir jetzt nicht, denn wann immer ich junge Italiener reisen sehe, sehen die genau so aus: verlottert, verzottelt und garantiert noch nicht unterm Wasser gewesen heute.
Vor mir sitzt ein Finne mit seiner Frau. Wir mögen uns ab Sekunde eins schon nicht. Sowas gibts: Da steht man in der Security und hat nur einen Gedanken: Hoffentlich sitzt das Arschloch nicht neben mir! Tut er nicht, super, dafür sitzt er vor mir. Und da kann er mich noch viel besser ärgern. Hat wie ich sein Notebook offen und werkelt an einem Text, der sehr viele Jahreszalen enthält. Wie gesagt, ich halte ihn für einen Arsch, denn er stopft dauernd seine Decke und sein Kissen unter seinen Sitz, also zu meinen Füßen. Stört ihn gar nicht, findet er wohl normal. Gut, soll er sie haben, die Limburger! Er fliegt übrigens mit permanent nach hinten geklapptem Sitz. Das sorgt dafür, daß ich kaum aus meinem Sitz rauskomme, geschweigedenn meinen Text auf dem Bildschirm lesen kann, denn die Tastatur habe ich fast am Kinn. Also jetzt übertrieben gesprochen, aber so ähnlich. Kann ich was dafür, daß seine Frau 10 Jahre älter aussieht als er? Warum läßt er das an mir aus? Weil dieses Brett von Model-Italo-Spanierin mich beim Reinkommen angeschaut hat, während sie ihre Sitznummer gesucht hat? Immerhin war ich es nicht, der besagter Hammerfrau eine gefühlte halbe Stunde auf den Arsch geschaut hat!
Ein Hammer ist auch das Paar neben mir. Warum hab ich immer so ein Pech? Letztes Mal das Ehepaar, das mich mit Keksen gefüttert hat und über die ich aus Faulheit vergessen habe zu schreiben. Er Marke Erdkunde-Lehrer, in Sandalen mit Socken, stilsicher kombiniert mit Trekking-Hose und Angler-Weste, dazu eine historische No-Name Japan-Kamera, wahrscheinlich ein Vorkriegsmodell, seit anderthalb Generationen in Famlienbesitz, verpackt und zuhause in einer soliden Ledertasche, an der ein ebenso solides Taschen-Stativ baumelt. Die Kamera wird sogar vor meinen Augen eingesetzt, mit einer 50mm Standard-Optik ans beschlagene und gefrostete Flugzeugfenster gehalten, um Impressionen von New York bei Nacht auf Film zu bannen. Blende richtig eingestellt? -Dann los, klick, noch eins zur Sicherheit, klick , “brauch man eigentlich ja nicht, die Kamera macht heute noch immer Spitzenbilder, auch ohne digital!” unkt er mich an, als ich gerade mein Handgepäck sortiere und er meine 350D erspäht. ‘Ja nee, is klar, und zwei Fotos müssen auch echt reichen, dann ist nach 3 Wochen New York endlich der 36er Film voll. Komm, nimm lieber noch ein Plätzchen von deiner Mutti, die wird sonst noch fetter.’
Aber zurück zu meinen aktuellen Nachbarn. Unschlagbar, was mir da wieder das Schicksal (oder die Lufthansa aus reiner Bosheit?) hingepflanzt hat. Beide um die 70 und aus Rußland. Herzlichen Glückwunsch, das ist bei allem, was hier aus freiem Willen an Board gekommen ist, echt der Hauptgewinn. Kein Wort Deutsch sprechen die beiden, ganz zu schweigen von Englisch. Das stecke ich der total perplexen Stewardess, als die nämlich ihr Curry-Hühnchen oder die Rindsroulade nicht an die beiden loswurde. Ich vermittle, weil ich ja nunmal so ein lieber Kerl mit Helferkomplex bin und hoffe, daß ihnen die Rouladen genauso gut geschmeckt haben wie mir. Zwischen Donauwewllen und Einreiseformular nimmt die Dame, deren Figur am besten mit “breit wie hoch” umschrieben werden kann, offensiv Kontakt auf. Nach einer Weile des Aufmicheinredens auf Russisch verstehe ich sie sogar - soweit man das nach einem Lufthansa Gin Tonic und 5 Rotwein sagen kann. Sie fragt mich, ob ich Kinder habe, verheiratet bin, beklagt den Sitzabstand und das Fernsehprogramm (welches sie aus Versehen heute nicht auf Russisch ausstrahlen…), und kommt schließlich zur Sache und fragt, ob ich Deutscher sei. Ich bejahe auf Gutglück (”Da”) und die beiden freuen sich wie Plätzchen. Entweder haben sie mich gefragt, ob ich sie in Miami durch die Stadt führe oder -und das ist beinahe wahrscheinlicher- freuen sie sich wirklich. Als Deutscher erhält man glaube ich eher selten solche Reaktionen von Russen der Kriegsgenetation. Und während ich mir schon deren Kopf zerbreche, wie diese beiden wohl überhaupt die Einreise in den Sonnenstaat schaffen werden, rücken sie mit der Sprache raus, lüften endlich das Geheimnis: Sie sind auch Deutsche, eigentlich jedenfalls, und ihre Eltern haben Deutsch in der Schule gelernt, aber sie nicht mehr. -All dies bilde ich mir zumindest ein. Es ist durchaus möglich, daß der Rotwein sein Übriges dazu getan hat, aber ich habe es bewußt vermieden, meine aus 3 Wörtern bestehende Polnisch-Kenntnisse an den beiden auszuprobieren (”is ja fast wie russisch!”). Gleichzeitig setze ich für alle Eventualitäten des Rückflugs auf die Todo-Liste, mich wieder daran zu erinnern, was “ich spreche kein Polnisch” heißt. Wo die Oper ist, brauche ich jedenfalls sicher niemanden fragen. Wie konnte ich nur so dermaßen unvorbereitet auf Reisen gehen?!

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Land of Plenty

Alles hat es hier, wirklich alles: Wetter, Wetter, Wetter, Sonne, Sonne, Sonne, und nie weniger als 27 Grad. Außerdem Kneipen mit Warsteiner, Erdinger, Bitburger, sogar Licher. Cafés mit Schwarzwälder Kirsch, Buttersahne, und wenn es sein muß auch Diabetikerkuchen. Kännchenkaffee, türkischer Mokka, Cappuccino italiano, Kaffee Hag. Paella, Schwertfisch, Calamaretti, Tapas, Currywurst, Döner, Thüringer Bratwurst. 2er Golf, Ascona Cabrio, SLK, CLK, SL, einige Spider aus Maranello und eine Viper aus Wetzlar mir Motorschaden. -Echt alles hat’s da. Auch groß, klein, fest, weich, dick, dünn, stehend und hängend, Göttinnen wie Vogelscheuchen, Proleten und Gentlemen, Sandale oder Lackschuh. Alles hat’s da!
Aber wehe, wehe Du willst mußt mal ein wenig den mitgebrachten Firmenlaptop aufklappen, weil daheim sonst einige Dinge anzubrennen drohen und Du deinem Chef versprochen hast, wenigstens “ab und zu, wie es sich halt so ergibt” mal die Mails zu checken und mal anzuklingeln. Weil Du dir auch “in den nächsten Tagen irgendwo einen Hotspot suchen” gehen wolltest. Deswegen stapfst Du an blanken Ärschen und Brüsten, gestählten wie extrem schwabbeligen Bäuchen, an vollen Bierhumpen und halbleeren Caipis vorbei, mir der Laptop-Tasche über der Schulter und versuchst, ein möglichst urlaubshaftes Gesicht zu machen. Den Tune, den Du pfeifst, kennst Du selbst erst seit der letzten Kreuzung.
Das Experiment, wie ein Held der New Economy rüberzukommen, der in Badelatschen, Freizeithemd und Hilfiger-Badeshorts mal eben daheim nach dem Rechten schauen will, damit auch ja sichergestellt ist, daß der nächste Pitch nach Plan verläuft, scheitert kläglich beim ersten Zusammentreffen mit der Fleischereifachverkäuferinnen-Fraktion: “Pah, sieh mal, der hat sich seinen Laptop mitgenommen, damit es ihm am Strand nicht so langweilig ist.” -Extreme Fehleinschätzung, junge Frau, aber Du kannst ja nichts dafür. Irgendwie schaffe ich es aber auch auf den folgenden 800 Metern nicht, die Aura des bunten Hundes von Paguera abzulegen, denn ich bekomme Blicke, Kommentare, bedauerndes Lächeln. Irgendwann sagt ein Familen-Pappa mit Currywurst: “Mensch schau mal, der ist aber wichtig!” Das reicht! Wenn ich hier schon im Ausland fürs Brutto-Inlandsprodukt was tun muß, dann habe ich doch wenigstens ein bißchen Respekt verdient.
Mein anderthalbstündiger “Spaziergang” durch den sehr touristisch geprägten Ort wird immer wieder erheitert, in dem ich in alle Gebäude, wo irgendwas mit “Internet”, “@” oder “Email” außen dransteht, reingehe, um dort nach höflichem Fragen mit großen Augen angeschaut zu werden: “Nein, wir haben hier Internet, aber mit Ihrem Computer können Sie nicht ins Internet, wir haben ja nichtmal einen Drucker.” Gut, junge Frau, das hat damit auch nichts zu tun, aber seis drum. Im besten Hotel am Platz hat man zwar weiße Handschuhe an, aber dafür nur eine Internet-Station mit Monitor hinter Glas und Tasten aus Edelstahl. Danke, nein, hilft mir wieder nicht weiter. (Ich frage mich nur, was an diesem technischen Fossil den Concierge glauben läßt, es handele sich dabei um WiFi…) Richtig Stil hatte dann endlich das einzige Internet-Cafe am Platze, wo ich WLANen können sollte. Endlich, ich am Ziel, nur eine Stunde nach Beginn der Suche. Mit dem Passwort auf dem Zettel, selbigen in der Hand suchte ich mir ein Plätzchen möglichst weit weg vom Einzugsbereich der brutal kalten Klimaanlage und wartete gespannt auf die erste Gelegenheit, mich ins erste drahtlose Netz des Tages einwählen zu können. Gut, ich war wohl zu naiv und hatte den Spanien-Faktor außer Acht gelassen: Geht nicht gibts da nämlich! Ich versuchte höflich zu bleiben und insistiere darauf, daß nicht mein Laptop defektiv war, sondern deren Netzwerk. Ich, der devisenbringende Tourist, erntete mit diesen hoffnungslosen Versuchen um Lösung des Problems nur mehrfache “Sorry… sorry…. well… sorry” -’Und da ist die Tür, Du Depp’ ergänzte ich im Geiste.
Und so schnell überschreitet man in der modernen Welt die Grenze zum Kriminellen: Auf der nächsten Parkbank klappte ich wieder mein Notebook auf, um mich ganz frech ins nächste offene WLAN zu klemmen, was ich finden konnte. Auch auf einer Bank 300m weiter hatte ich keinen Erfolg: Zwar gab es WLANs wie Sand am nahen Meer, allerdings hat den Spaniern zwischenzeitlich wohl auch irgendwer erzählt, daß es durchaus Sinn machen kann, diese zu sichern.
Abgekämpft und total frustriert über soviel kaufmännische Ignoranz der Telefonica, nicht in jedem 2ten größeren Café mal einen HotSpot zu installieren, quälte ich mich mit der Tasche über der Schulter wieder nach Hause. Ich kam mir irgendwie vor wie einer, der im Busch nach der nächsten Telefonzelle gefragt hat. Nur gut, daß es hier sonst echt alles hat.

In einer Woche werde ich wohl mit einer CD und einem guten Grund bewaffnet die Uni-Bib aufsuchen gehen. Mein Vater fragte mich am Wochenende, warum ich eigentlich keinen USB-Stick für den Datentransport benutze. Gut, er hat sich etwas anders ausgedrückt; er sagte “Du, ich hab da die Tage beim [insert name of random technophile colleague here] gesehen, der hat so einen kleinen Dings, den schiebt er da nur in den Computer rein, und da hat er alles drauf, was er so braucht, und das immer dabei”. Aber gut, ich war erstmal baff! Mein Vater redet von USB-Sticks, ich fasste es kaum. Ich nannte als Grund, daß ich noch nicht wirklich einen gebraucht hätte und daher wegen meiner grundsätzlich ablehnenden Haltung jedes neuen Gimmicks gegenüber und aus Geiz bisher von der Anschaffung eines solchen Wunderwerks der Technik abgesehen hätte. Er wollte dann wissen, was wohl so ein Stick kostet. Er kam in der Folge zu dem Schluß, mich mal wieder nicht verstehen zu können, schließlich seien 40-50 Euro für sowas tolles doch nun wirklich kein Geld. –Daß aber meine Mutter noch immer auf seinen Segen wartet, sich endlich DSL legen lassen zu können, damit sie mit ihrem neuen Notebook endlich mal vom Berg-hoch-LKW-bitte-ganz-rechts-Streifen auf die Überholspur der Datenautobahn wechseln kann, sollte ich besser argumentatorisch vermeiden, denn sonst verfällt seine gewonnene Lust am Forstschritt gleich wieder in die für ihn so typische Schockstarre. An dieser Stelle die geistige Notiz unter die Hirnrinde, später mal nicht so werden zu wollen.
Ob ich dies Versprechen allerdings einhalten kann, ist arg fraglich, zumal ich absolut überhaupt keinen Sinn darin sehe, mir in der S-Bahn einen Film im Briefmarkenformat auf meinem Handy anzusehen oder mir dabei zusehenzulassen, wie ich auf dem Klo telefoniere. Tja, die Cebit wirft wirklich mit allerlei Schund um sich, und irgendwie wird das von Jahr zu Jahr schlimmer. Ich frage mich, ob die Hersteller das einfach nicht wahrhaben wollen, daß wir hier nicht Japan sind! Vielleicht sollte man sie mal bei der Hand nehmen und in einem Rundgang gemeinsam feststellen lassen, daß es bei uns keine Barbiepuppen mit 3 Körperöffnungen in an der Straße aufgestellten Automaten gibt, wo man auch getragene Schlüpper von Schuldmädchen ziehen kann. Bei uns pinkeln zudem echte Hunde auf den Teppich, dazu brauchen wir keine Roboter. Und genauso wenig brauche ich diesen ganzen Firlefanz am Handy. Ok, die Knipse für Schnappschüsse, von mir aus. Dann aber bitte richtig, und nicht so, daß sich nur Freibad-Spanner damit vergnügen können und alles, was sich in geschlossenen Räumen schneller bewegt als ein Gummibaum auf dem Bild dann ungefähr genauso viel künstlerischen Anspruch und Charme hat wie das Erbrochene neben statt in einer Kneipentoilette. Warum packt eigentlich niemand mal eine Infrarot-Funktion als Fernbedienung in so ein Teil? Und wann kommen endlich Bezahlsysteme mit dem Handy, die auch wirklich funktionieren? –Aber um sowas macht sich keiner Gedanken, stattdessen soll ich mir Herr der Ringe auf 280×280 Pixeln bei 65tausend Farben in der wackeligen Straßenbahn ansehen. Klasse Idee. Da bei mir jetzt auch wieder die Vertragsverlängerung ansteht, werde ich einen Teufel tun, und mir ein UMTS Handy aufschwätzen lassen, und das hat nichts mit Technophobie zu tun.
Mein Vater hat da ja sowieso gar keinen Vertrag mit solchen Sachen. Für ihn gilt der Grundsatz: Ich will nur das haben, was nix kostet. Billich willich sozusagen. Und irgendwie kommt er seit Jahren auch tatsächlich um jegliche Investition rum. Zum Beispiel, ich gebe ihm mein ‘altes’ Handy, weil seins zickt, er aber nicht den Sinn sieht, sich ein neues zu kaufen, weil er es nicht versteht, daß ein Handy nach 5 Jahren durchaus mal den Geist aufgeben darf. Ja, ausdrücklich darf! Rumtragen will so ein Teil dann eh keiner mehr, davon bekommt man mindestens einen Haltungsschaden. Oder aber, überall wird das gewohnte terristische Fernsehen abgeschaltet, auch die letzten Nachbarn müssen nun gezwungenermaßen auf DVB-T oder Schüssel umsteigen. Zwar haben wir schon seit Jahren eine Schüssel, aber mirakulöserweise ist unser Haus das einzige in der Straße, dessen Antennen noch immer ein brauchbares Bild aus dem Vogelsberg empfangen, seit von Frankfurt nischt mehr kommt.
Goldig war auch, wie er mir einen guten Ratschlag bezüglich des Druckens meiner Diplomarbeit geben wollte. Er meinte, ich solle da doch mal besser vorher einen Termin machen, bei ihm hätten die das damals, also 1905 oder so, dann in 2 Tagen schon fertig gehabt. Ich hab ihm dann gesagt, daß ich da mit meiner CD -ja, verdammt, ich hab halt noch keinen USB-Stick- hingehe und ne halbe Stunde später mit 4 gebundenen Ausgaben den Salon wieder verlasse. Das hat ihn schon schwer beeindruckt, daß “die so schnell kopieren können”. Mann, irgendwie komme ich mir vor, als würde ich von meinem Uropa erzählen; man hat ja fast Mitleid mit ihm, daß ihm das alles so am Allerwertesten vorbeigeht!
Naja, immerhin hab ich es jetzt trotzdem geschafft, Euch -fast ganz nebenbei- zu berichten, daß das leidige Thema Nummer eins fast ausgestanden ist.

Jawoll, wir waren Helden!

Sehr richtig:

“Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags.
Unsere Bettchen waren angemalt mit Farben voller Blei und Cadmium.
Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen,
genauso wie die Flasche mit Bleichmittel.
[...]
Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen
und auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm.
[...]
Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen.
[...]
Wir verließen morgens das Haus zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg und mussten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen. Niemand wusste, wo wir waren und wir hatten nicht mal ein Handy dabei!
[...]
Wir haben uns geschnitten, brachen Knochen und Zähne, und niemand wurde
deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. Niemand hatte Schuld außer wir selbst.
[...]
Wir hatten nicht: Playstation, Nintendo 64, X-Box, Videospiele, 64 Fernsehkanäle, Filme auf Video, Surround Sound, eigene Fernseher, Computer, Internet-Chat-Rooms.
Wir hatten Freunde!!!

gelesen bei M-E-X Blog

Cool down with me!

Actually, I have never ever enjoyed an ice-cold coke as much as I did just a minute ago. But in the same fashion, I have never witnessed a can of coke warming up that fast after being taken out of the freezer… Go on sippin’ in the sun!
Another thing I head to learn today is that it’s virtually impossible to stay outside. At least on my terrace, cause the warm Sahara-like wind that is coming up every now and then from the ascending heat from the Aldi-roof simply takes your breath, makes you feel as if in a sauna. The only thing worrying me bigtime is the temperature inside my computer. Gee, I really hope my antique components can handle this.

U Envy Me!


Back to boring, back to Germany… Of course, we will write the obligatory travel report, but right now, we need to get slowly used to the computer and internet, next to no beach, no sea, avarage-tasting tomatoes, muggy heat and absence of sheep and goats on the streets and later in the pan.
N-Joy the summer and await pictures, pictures, pictures…. as we took 455 digital and 15 analogue photos.

welcome to my facelifted site!

after weeks of playing around with colors and setups, i finally managed to upload my new frontpage. i hope you like the refreshment - and to all of you often complaining that i never wear or use colors: i made this side in blue for you! coders would want to take a look at the source, for it took me ages to realize all that without graphics, rollovers, and table coloring, just pure html, css and js. — actually, i had a nice long blog just finished, in which i extensively thanked you all for your birthday greetings, apologized for not answering your ordinary, christmas or new-year’s emails just due to pre-christmas stress, peri-christmas internet- and computer abstinence, and post-christmas lack of preciousssss time not to be wasted behind a computer, and of course slow isdn-connectivity. but: my pc froze totally before i could post what i had just written. too bad that i could not recover it, for i had reported everything exiting from my winter holidays, including a comprehensive comment on the second part of the lord of the rings, meaning aragon, sagrotan, legoland, sagesmir, holmirbier, frodo “flennbacke” baggins and of course gollum whith which alice almost fell in love with. i also wrote a line on my birthday sit-in with alice, kilian, linda, christoph, ben, antje and alex in the take5, the nice presents i got this year, why and how alice had too much drinks in the zentralbar in giessen with thomas and kai, a totally wasted first day of this year after a phat new year’s party at lena’s place and way too much drinks, our visit to the laboratories of krefeld’s sewage and garbage site where alice’s mom works as a biologist and made this sneak possible. — on the 1st of january, kilian took off to singapore and you can read about his adventures in his weblog. also alice left me, when heading back for dublin on the 4th. i for my part am back to maastricht since, working on my website, relaxing and preparing for a stupid resit in economics. i also got in contact with the people from bmw-motorsport where i applied for an internship. exited i am how this all turns out, since it will largely determine how my last year of studies will actually look like. i had a good talk with professor semeijn today about thesis and internship and all that, and i finally heard an educated opinion on my plans. so we’ll see what happens next. either way, it would be absolutely grand to get the bmw internship, since it must be a blast working for a racing department of an automobile manufacturer. ‘freude am fahren’ in its very essence…. — i will close here for now. the navigation will be functional within the next day, as soon as all content pages are operational. you log - i blog. take care!

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