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	<title>Traumdieb.com &#187; MTB</title>
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	<description>Anachronistisch &#38; impulsiv schreibt hier der Traumdieb</description>
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		<title>Training &amp; Sport mit GPS tracken</title>
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		<pubDate>Fri, 22 May 2009 15:31:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Viele Jogger, Wanderer und Mountainbiker kennen das: Sobald man die gut ausgebauten Waldautobahnen mal verl&#228;&#223;t und einen kleinen Trail vorzieht, ist es meistens hinterher so gut wie unm&#246;glich, die genaue Strecke auf einer handels&#252;blichen Wanderkarte nachzuvollziehen, geschweigedenn jemandem die Tour vom Wochenende zu beschreiben. Im Jahr 2009 ist das jedoch mit einem Symbian-Handy von Nokia [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Jogger, Wanderer und Mountainbiker kennen das: Sobald man die gut ausgebauten Waldautobahnen mal verl&#228;&#223;t und einen kleinen Trail vorzieht, ist es meistens hinterher so gut wie unm&#246;glich, die genaue Strecke auf einer handels&#252;blichen Wanderkarte nachzuvollziehen, geschweigedenn jemandem die Tour vom Wochenende zu beschreiben. Im Jahr 2009 ist das jedoch mit einem Symbian-Handy von Nokia und einem GPS-Empf&#228;nger kein Problem mehr: Der Nokia SportsTracker macht es m&#246;glich!</p>
<p><span id="more-455"></span>Meine Grundausr&#252;stung f&#228;llt sehr bescheiden aus: Ein Symbian S60 Handy von Nokia (E65) mit der aktuellen Version des Nokia SportsTracker installiert, sowie einem externen GPS-Empf&#228;nger (z.B. Nokia LD-3W), weil das E65 noch keinen internen besitzt. Nokia bietet den SportsTracker momentan (nat&#252;rlich) nur f&#252;r die Nokia N- und E-Serie an und empfiehlt au&#223;erdem den Einsatz des neuen Nokia GPS-Moduls LD-4W, was um einiges dezenter und wegen des Schl&#252;sselrings auch praktischer ausgefallen ist als der Vorg&#228;nger. Das Handy wird gut gesch&#252;tzt verstaut. Ich nutze daf&#252;r den Deuter Phone-Bug aus Neopren, der easy auf das Oberrohr geklettet wird und somit in kurzen Pausen schnellen Zugriff auf das Handy gew&#228;hrt. Der &#252;ber Bluetooth verbundene GPS-Empf&#228;nger findet im Trinkrucksack Platz. Da st&#246;rt er &#252;berhaupt nicht und hat zudem den wahrscheinlich optimalen Empfangsplatz, was man von der Hosentasche beim Joggen nicht behaupten kann &#8211; vom dauernden Geb&#228;mmel in der Tasche ganz zu schweigen.</p>
<p>Im Men&#252; lassen sich die unterschiedlichen Sportarten leicht mit den jeweiligen Pr&#228;ferenzen konfigurieren. Bei &#8220;Radfahren&#8221; bietet sich beispielsweise an, die Funktion &#8220;Auto-Pause&#8221; auf Geschwindigkeiten unter 2 km/h sowie die Geschwindigkeitsmessung auf einen gleitenden Durchschnitt der letzten 5 oder 10 Sekunden einzustellen. Dadurch wird einerseits die Kurve etwas gegl&#228;ttet, und man f&#228;hrt nicht 5 min mit 0 km/h, nur weil man nicht bei jedem Verschnaufen am Handy auf &#8220;Pause&#8221; dr&#252;ckt. Dann kann es auch schon losgehen: Aktivit&#228;t w&#228;hlen, GPS konnektieren, Signalempfang abwarten und los. Der GPS-Empfang ist selbst im Wald voll ok, schlie&#223;lich geht es hier ja nicht darum, die n&#228;chste Kreuzung dem Fahrer im richtigen Moment anzusagen, sondern einfach nur den Weg aufzuzeichnen. Daf&#252;r reichen durchaus auch mal weniger als 9 Satelliten. In der Praxis ist es so, da&#223; eigentlich immer 4 Satelliten empfangen werden k&#246;nnen, nur im tiefsten Wald unter dichtester Belaubung kann das Signal mal f&#252;r einige Minuten ausfallen. Der Nokia SportsTracker errechnet dann einen Mittelwert bzw. stellt die Strecke bis zum n&#228;chsten Koordinatenpunkt als Linie dar.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-459 aligncenter" title="Nokia SportsTracker" src="http://www.traumdieb.com/wordpress/wp-content/uploads/nokia-sport-tracker.png" alt="Nokia SportsTracker" width="379" height="342" /></p>
<p>Bei der Auswertung der Daten nach der Tour wird im Vergleich zum Radcomputer schnell deutlich, wer hier genau mi&#223;t und wer &#8220;Pi mal Daumen&#8221;. Allerdings sind die Abweichungen durchaus zu verschmerzen: Bei mir liegt die Abweichung in der gemessenen Wegstrecke rund bei 8%, bei der H&#246;henmessung etwa 10%, jeweils zugunsten der GPS-Messung. Sind die Daten zum Portal des Nokia SportsTracker hochgeladen (dies kann direkt vom Handy erfolgen), kann man dort die Strecke revue passieren lassen und im Detail ansehen. Ferner besteht die M&#246;glichkeit, sich die Streckendaten als KML- oder GPX-Datei runterzuladen. KML-Dateien lassen sich dann in Google Earth laden oder mit einer Google Map darstellen. Beispiele f&#252;r die Darstellung auf der eigenen Homepage sowie Links zu Nokia SportsTracker-Training gibt es auf der Seite mit meinen <a title="Mountainbike-Touren" href="http://www.traumdieb.com/mountainbike-touren" target="_self">Mountainbike-Touren</a>.</p>
<p>Hier noch ein paar Links:</p>
<ul>
<li><a href="http://sportstracker.nokia.com" target="_blank">Nokia SportsTracker Portal</a></li>
<li><a href="http://sportstracker.nokia.com/nts/download.do" target="_blank">Nokia SportsTracker Download</a></li>
<li><a href="http://www.matusz.ch/blog/projekte/xml-google-maps-wordpress-plugin/" target="_blank">XML Google Maps Plugin f&#252;r Wordpress</a></li>
<li>Alternative: <a href="http://www.smartrunner.de" target="_blank">SmartRunner</a></li>
</ul>
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		<title>Herbst/Zeitlose</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Sep 2008 21:58:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Linden und Kastanien werfen schon mit Bl&#228;ttern um sich.
Seit knapp einer Woche m&#246;chte man schon wieder die Wohnung heizen.
Der &#214;lpreis ist gefallen &#8211; und keiner wei&#223;, wann man am besten Heiz&#246;l tanken soll.
Die Tage sind so kurz geworden, da&#223; ich h&#246;chstens am Wochenende aufs Rad komme.
Auf Premiere laufen wieder bessere Filme.
42-Zoll LCD Fernseher sind toll, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Linden und Kastanien werfen schon mit Bl&#228;ttern um sich.</p>
<p>Seit knapp einer Woche m&#246;chte man schon wieder die Wohnung heizen.</p>
<p>Der &#214;lpreis ist gefallen &#8211; und keiner wei&#223;, wann man am besten Heiz&#246;l tanken soll.</p>
<p>Die Tage sind so kurz geworden, da&#223; ich h&#246;chstens am Wochenende aufs Rad komme.</p>
<p>Auf Premiere laufen wieder bessere Filme.</p>
<p>42-Zoll LCD Fernseher sind toll, stehen aber bei den Eltern im Wohnzimmer.</p>
<p>Nirgendwo in Europa wird so wenig f&#252;r Kinder getan wie in Deutschland &#8211; sagt der Nachbar beim 6ten Bier.</p>
<p>Meine Steuererkl&#228;rung f&#252;r 2007 ist endlich raus. Die von 2006 folgt auch bald &#8211; hoffe ich.</p>
<p>Das Fitnessstudio hat wieder mehr aktive Mitglieder. Der Speckspiegel ist also wieder gestiegen.</p>
<p>E-Plus hat ein j&#228;mmerliches Netz. Auch im Herbst.</p>
<p>Federwei&#223;er und Flammkuchen.</p>
<p>Black Velvet hab ich seit Monaten zum ersten Mal wieder getrunken.</p>
<p>Das neue Metallica-Album &#8220;Death Magnetic&#8221; mu&#223; ich noch ein paar Mal h&#246;ren, um ein Urteil zu haben.</p>
<p>Die Abgeltungssteuer kommt.</p>
<p>Christoph Maria Herbst spielt Stromberg. Und Stromberg ist &#252;berall. Und echt.</p>
<p>Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da. -Hat meine Schwester schon als Kind gesungen.</p>
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		<title>(Tor)Tour mit Nummer und im Dreck</title>
		<link>http://www.traumdieb.com/review/tortour-mit-nummer-und-im-dreck</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 20:23:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Sonntag bin ich zum ersten Mal &#8220;mit Nummer&#8221; gefahren. Und zwar mit dem Bike durch die mittelhessische Wildnis. 329 hatte ich, Thomas eins mehr, Boris eins weniger. Au&#223;er uns waren da noch 367 andere, die mal ausprobieren wollten, wie lange die Oberschenkel oder das Material halten.
Die Rede ist vom Drachen-Marathon 2008, organisiert von Fun-Bike [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Sonntag bin ich zum ersten Mal <strong>&#8220;mit Nummer&#8221;</strong> gefahren. Und zwar mit dem Bike durch die mittelhessische Wildnis. 329 hatte ich, Thomas eins mehr, Boris eins weniger. Au&#223;er uns waren da noch 367 andere, die mal ausprobieren wollten, wie lange die <strong>Oberschenkel</strong> oder das Material halten.</p>
<p>Die Rede ist vom <a title="Drachen Marathon 2008" href="http://www.drachen-marathon.de" target="_blank">Drachen-Marathon 2008</a>, organisiert von <a title="Fun-Bike A&#223;lar e.V." href="http://www.fun-bike.net" target="_blank">Fun-Bike A&#223;lar</a>. Wir haben die mittlere Strecke ausgew&#228;hlt, &#8220;<strong>Fitness</strong>&#8221; ist da mit 50km und 1200 H&#246;henmetern nicht nur der Name der Strecke sondern auch empfehlenswert. An einigen Anstiegen bekam die Redewendung <strong>&#8220;eine Nummer schieben&#8221;</strong> pl&#246;tzlich eine ganz neue Bedeutung&#8230;</p>
<p>Ein Super-Spa&#223; war es auf jeden Fall, denn schon allein der <strong>Gruppenzwang</strong> sorgt f&#252;r andauerndes Verschieben der Leistungsgrenze. Au&#223;erdem wei&#223; ich jetzt, warum es extrem teure Federgabeln und Scheibenbremsen gibt. Klasse, sowas will ich auch!</p>
<p>Fazit: Ich lebe noch, das Rad auch, wir sind beide wieder sauber nach der Sauerei, das Knie hat auch nicht gemuckt &#8211; und im n&#228;chsten Jahr fahre ich wieder mit. Dann allerdings mit hoffentlich mehr Kondition.</p>
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		<title>Fr?her war alles besser!</title>
		<link>http://www.traumdieb.com/spassgesellschaft/fruher-war-alles-besser</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Aug 2003 14:33:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Schwerm?tig wird man schon ein bi?chen, wenn man die Lokalit?t der Wahl betritt, und feststellt, da? man gerade in der Sekunde des Erscheinens den Altersdurchschnitt der bei der Festivit?t Anwesenden um nicht blo? die zweite Stelle nach dem Komma angehoben hat. Fr?her war dieses Erlebnis zumeist den ?30-ern (lese: ?ber 30) vorbehalten, heute trifft es einen schon mit 25.</p>
<p><span id="more-66"></span><br />
Dabei sieht alles auf den ersten Blick ganz anders aus. Doch sp?testens beim zweiten Hinsehen offenbart sich mit unmi?verst?ndlicher Direktheit, da? die Uhren heute anders zu ticken scheinen.<br />
Der Hintern, dessen makellose Proportionen und Ausfertigung gerade noch Gegenstand h?chster Bewunderung war, das Dekollet?, wie es tiefer und voller nicht h?tte sein k?nnen, und der Minirock, der als H?ftg?rtel durchgehen k?nnte und den Blick auf das billige Tribal-Tatoo am Stei? (im Volksmund auch bezeichnend &#8220;Arschgeweih&#8221; genannt) freigibt, geh?ren pl?tzlich einer bestenfalls 15-j?hrigen, deren Makeup in letzter Instanz ?ber den Besitz eines Kinderausweises hinwegzut?uschen verm?gen. Umgeben sind diese Sorte Lolitas von andersgeschlechtliches Jungproleten, deren weite Hosen, schief getragene Basecaps, J?rgen-von-der-Lippe-Hemden oder Adidas Muscleshirts, l?ssige, ungebundene Sneakers, sowie stolz gez?chtete erste Barthaare sie schlichtweg zu cool f?r diese Welt zu machen scheinen.<br />
Die &#8220;Jugend von heute&#8221; scheint neben der Jungfr?ulichkeit auch ihr Niveau schon recht fr?h zu verlieren. Wie sonst ist es zu erkl?ren, da? wir damals so grotten-uncool gegen?ber diesen Mini-Playbackshow Eminem, Sean Paul, Christina Aguilera und Pink Plagiaten waren? F?r uns z?hlten auch die Markenklamotten: Pullis von Chiemsee, Chipie, Diesel, Oilily und Benetton standen hoch im Kurs, und sie wurden von M?nnlein wie Weiblein gleicherma?en viel zu weit getragen, meist gepaart mit Levi&#8217;s 501 Jeans, deren schaltj?hrliche Anschaffungman durch Aufheben und sorgf?ltiges Inszenesetzen des Levi&#8217;s Papp-Schildes der hinteren Hosentasche dokumentiert wurde. Trugen wir nicht die bunten Chuck&#8217;s, waren es bestimmt grobstollige Palladium-Schuhe, die dann sp?ter mit Domestos gebatikt wurden, um das Gesamtbild mit Konfirmandenhaarschnitt deutlich &#8220;punkiger&#8221; wirken zu lassen. Die M?dchen kamen bei uns noch fr?her als die Jungs in die Pubert?t, und die Br?ste, die sich langsam aber bestimmt ausbildeten, wurden so gut es eben ging verborgen, um sich keinen albernen Spruch von noch alberneren, kindischen Jungs einzuhandeln. Die selben M?dchen waren es auch, die im Schwimmunterricht dauernd nicht mitmachten. Ich bin mir sicher: wir Jungs hatten zu dem Zeitpunkt keine Ahnung, warum die &#8220;dummen Weiber&#8221; immer drau?enbleiben durften. Heute stehen eben diese Vertreterinnen mit Geschlechts-Trumpf in der Entwicklung zum Erwachsenen hoch im Kurs, und die Lehrer m?ssen als lebendiges Verh?tungsmittel in den Katakomben der Badeanstalt t?tig werden. Bei uns galt es, den K?rper selbst zu entdecken &#8211; kein 0190-Spot hatte einem schon mit zehn verraten, wie die M?dchen in der Klasse bald unter ihren Klamotten aussahen. Es gab auch noch kein MTV, kein H&#038;M, keine Pickelstifte, kein Smirnoff-Ice, keine Handys und kein Lip-Gloss. Erstrecht aber gab es keine Eltern, die uns erlaubt h?tten &#8220;so&#8221; rumzulaufen, nach elf nach Hause zu kommen, mit zw?lf bei Andersgeschlechtigen zu n?chtigen, zu rauchen und zu trinken, gar Drogen zu konsumieren, um dann bekifft und betrunken mit zw?lf zu kopulieren oder mit 15 auf der Dorfkirmes mit ultra-b?sem Blick und auf dem Weg dreimal korrigierter Basecap in rasender Wut auf die T?rsteher loszugehen, um dann nach Rezitieren der g?ngigen Schimpfw?rter-Vokabeln und anderer F?kalverbalismen von eben selben Security-Mann, der seinerseits die Welt nicht mehr versteht, weil der Knirps ihm mit dem Haupthaar nur bis zur Brustwarze reicht, in den Schwitzkasten genommen zu werden. Nein, nein, wir waren um diese Uhrzeit entweder schon im Bett, hatten keine Springmesser einstecken, oder bekamen mindestens einen Satz hei?e Ohren vom Vater, die wir unseren Lebtag nicht mehr vergessen w?rden. Oh nein, wir waren langweilig und uncool: Wir h?tten es nie gewagt, zu &#8220;den Gro?en&#8221;frech zu sein, uns zwischen ihnen vorzudr?ngeln, oder gar Lehrern und Eltern den Gehorsam und Respekt zu verweigern. Wir haben noch heimlich im Wald geraucht, unsere Finger und Atemwege danach sorgf?ltig und mit immer neuen, totsicheren &#8220;Geheimrezepten&#8221; vom Nikotingeruch zu befreien versucht. Im Alkoholrausch kam man dann sp?ter nur heim, wenn die Eltern schon seelig schliefen. So machten wir den Gro?teil unserer Erfahrungen in einigen Jahren, nicht an einem Wochenende.<br />
Ich frage mich nur, mit welchen Reizen sich die heute Jugendlichen t?glich f?ttern, wenn sie schon sp?testens mit 15 alles hinter sich haben, wozu wir gut drei Jahre l?nger brauchten? -Ist meine Generation eine Bande Langeweiler, blo? weil wir nicht schon mit elf das Rauchen anfingen, mit zw?lf das Kiffen, mit dreizehn die erste Magenauspumpung hatten und mit vierzehn beim Schwarzfahren mit Daddy&#8217;s Auto erwischt wurden? Irgendwas l?uft jedenfalls schief in dieser Gesellschaft. Die Eltern der heutigen Teens sind die Kinder der 68er Fraktion, die alles ver?ndern wollte, nur um dann heute doch ganz spie?b?rgerlich und bieder im Reihenhaus auf dem Dorf nach dem Autowaschen den Sauerbraten zu servieren. Ihre Kinder haben sie in einer im Hinblick auf Werte, Anstand, Moral, Normen und Charakter in einem als Vakuum zu bezeichnender Unterdurchschnittlichkeit aufwachsen lassen. Und genau deswegen stehen heute ihre coolen Kids im Bus nicht mehr f?r ?ltere Menschen auf, kauen Kaugummi im Unterricht, duzen ihren Lehrer, telefonieren in der Grundschule mit dem Handy, nehmen sich ihr Taschengeld selbst aus Muttis Geldbeutel, lernen Polizeidienststellen und Jugendgerichtss?le von innen kennen, und werden mit 14 schwanger und wissen nicht von wem.<br />
Scheinbar war fr?her wirklich alles besser&#8230;</p>
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