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	<title>Traumdieb.com &#187; Knie</title>
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	<description>Anachronistisch &#38; impulsiv schreibt hier der Traumdieb</description>
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		<title>(Tor)Tour mit Nummer und im Dreck</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 20:23:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Sonntag bin ich zum ersten Mal &#8220;mit Nummer&#8221; gefahren. Und zwar mit dem Bike durch die mittelhessische Wildnis. 329 hatte ich, Thomas eins mehr, Boris eins weniger. Au&#223;er uns waren da noch 367 andere, die mal ausprobieren wollten, wie lange die Oberschenkel oder das Material halten. Die Rede ist vom Drachen-Marathon 2008, organisiert von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Sonntag bin ich zum ersten Mal <strong>&#8220;mit Nummer&#8221;</strong> gefahren. Und zwar mit dem Bike durch die mittelhessische Wildnis. 329 hatte ich, Thomas eins mehr, Boris eins weniger. Au&#223;er uns waren da noch 367 andere, die mal ausprobieren wollten, wie lange die <strong>Oberschenkel</strong> oder das Material halten.</p>
<p>Die Rede ist vom <a title="Drachen Marathon 2008" href="http://www.drachen-marathon.de" target="_blank">Drachen-Marathon 2008</a>, organisiert von <a title="Fun-Bike A&#223;lar e.V." href="http://www.fun-bike.net" target="_blank">Fun-Bike A&#223;lar</a>. Wir haben die mittlere Strecke ausgew&#228;hlt, &#8220;<strong>Fitness</strong>&#8221; ist da mit 50km und 1200 H&#246;henmetern nicht nur der Name der Strecke sondern auch empfehlenswert. An einigen Anstiegen bekam die Redewendung <strong>&#8220;eine Nummer schieben&#8221;</strong> pl&#246;tzlich eine ganz neue Bedeutung&#8230;</p>
<p>Ein Super-Spa&#223; war es auf jeden Fall, denn schon allein der <strong>Gruppenzwang</strong> sorgt f&#252;r andauerndes Verschieben der Leistungsgrenze. Au&#223;erdem wei&#223; ich jetzt, warum es extrem teure Federgabeln und Scheibenbremsen gibt. Klasse, sowas will ich auch!</p>
<p>Fazit: Ich lebe noch, das Rad auch, wir sind beide wieder sauber nach der Sauerei, das Knie hat auch nicht gemuckt &#8211; und im n&#228;chsten Jahr fahre ich wieder mit. Dann allerdings mit hoffentlich mehr Kondition.</p>
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		<title>Bom Chicka Wah Wah</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Oct 2007 21:31:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist inzwischen Herbst geworden, und ich alter K&#228;mpfer k&#228;mpfe immernoch mit meinem Knie, und das jahreszeitgem&#228;&#223; haupts&#228;chlich im Fitnessstudio. Ja richtig: Eisenreis(s)en in der Muckibude, zwischen all den anderen hirn- und freundeskreislosen Individualisten (so nennt man ja heute Menschen, die keine sozialen Bindungen hinbekommen) gemeinsam verschwitzte Luft einatmen und aus Pudding Muskeln machen. Hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist inzwischen Herbst geworden, und ich alter K&#228;mpfer k&#228;mpfe immernoch mit meinem Knie, und das jahreszeitgem&#228;&#223; haupts&#228;chlich im Fitnessstudio. Ja richtig: Eisenreis(s)en in der Muckibude, zwischen all den anderen <strong>hirn- und freundeskreislosen Individualisten</strong> (so nennt man ja heute Menschen, die keine sozialen Bindungen hinbekommen) gemeinsam verschwitzte Luft einatmen und aus Pudding Muskeln machen. Hat damals zumindest der Arni schon gesagt, ich glaube im Kindergartencop. Spielt auch weiter keine Rolle, denn man mu&#223; nicht unbedingt mit Trainingserfolg beseelt werden, um einen guten Abend da zu haben, manchmal reicht auch einfach schon der Anblick der anderen Leute. So wie im Sommer in der Fu&#223;g&#228;ngerzone: Nix gekauft, aber einen Haiden-Spa&#223; vom Zugucken gehabt. Keine Angst, ich zieh mir den Schuh des immer-l&#252;sternden, gemeinen Zynikers gerne f&#252;r meine Leser an, die dann umgekehrt in bestem <strong>Second-Hand-Voyeurismus</strong> meine Erlebnisse nachf&#252;hlen k&#246;nnen.<br />
Im Herbst rennen sie wieder alle ins Studio, gilt es doch, noch vor Silvester den guten Vorsatz vom letzten Silvester einzul&#246;sen: &#8216;N&#228;chstes Jahr mach ich Sport&#8217;. Die Resultate dieser guten Vors&#228;tze kann man im Sommer in jedem x-beliebigen Freibad oder Badesee, am Strand oder auch in den Fu&#223;g&#228;ngerzonen begutachten. Kennt jeder, braucht man nicht weiter drauf eingehen. Da wird geschwabbelt was die Epidermis hergibt. Im Herbst jedenfalls wird dann all das in enge, eigens f&#252;r diesen Zweck nagelneu angeschaffte, farblich meist unertr&#228;gliche Stretch-Sportdresse gezwengt. Und dann Atacke, <strong>ran an den Speck</strong> &#8211; im wahrsten Sinne des Wortes.<br />
Ein Highlight, nein, besser Fashion-Victim ist ein Mitt-F&#252;nfziger mit klassischer Birnenfigur. Also oben extrem schmal, dann bis zur H&#252;fte stetig an Umfang zunehmend, der &#220;bergang Love-Handles/Hintern bildet den &#196;quator, und darunter (er selbst sieht sich da nicht mehr) kommt wieder nix mehr. Der Typ tr&#228;gt eine gelbe Trainingshose und kombiniert stilsicher ein ebenso gelbes T-Shirt. Er sieht darin aus <strong>wie Willi von Biene Maja, nur ohne Streifen</strong>.<br />
Da&#223; Schwitzen elementarer Bestandteil des Konzepts &#8220;Sport&#8221; ist, wird leider selten bedacht. So zerflie&#223;en bei den meisten Anf&#228;ngerinnen buchtst&#228;blich jegliche Bestrebungen, gleichzeitig dabei eine gute Figur durch optimales Styling zu machen: Makeup und Haarfrisur melden sich bereits beim ersten Trainingszyklus gnadenlos ab und sind darum als komplett &#252;berfl&#252;ssig anzusehen. In engem Zusammenhang dazu steht die Nicht-Verwendung statisch h&#246;her belastbarer Unterw&#228;sche, wie sie der einen oder anderen Dame etwa beim BodyAttack (neudeutsch f&#252;r Schattenboxen), Aerobic-Geh&#252;pfe oder schlichtweg auf dem Laufband die verfr&#252;hte Kapitulation des Bindegewebes im Brustbereich ersparen w&#252;rde. Ich hab neulich gelesen, da&#223; Br&#252;ste  17 cm hoch- und runterh&#252;pfen k&#246;nnen. Das ist eine Amplitude von 34cm im Extremfall &#8211; und diese Sorte Extremf&#228;lle tummeln sich dieser Tage vermehrt in den Kursen der Fitnessstudios. Komisch, ich mu&#223; seit Heinz Strunk&#8217;s &#8220;Fleisch ist mein Gem&#252;se&#8221; immer an <strong>Busen-Maike</strong> (&#8220;Sie ist halb Mensch, halb Busen&#8221;) denken, wenn ich sowas sehe. -&#220;brigens, mir f&#228;llt beim Betrachten des Wortes &#8220;Fitnessstudios&#8221; auf, da&#223; ich es f&#252;r falsch geschrieben erachte, so auf den ersten Blick. Ist das was &#196;hnliches, wie wenn die Leute bei &#8220;Tischlampe&#8221; immer sofort erstmal &#8220;Schlampe&#8221; lesen?<br />
In der Umkleide habe ich irgendwie immer den Spint neben Luigi. (Der Name wurde bewu&#223;t von der Redaktion ge&#228;ndert, weil ich seinen Namen gar nicht kenne.) Luigi ist ein waschechter Italiener, das kann ich mit Bestimmtheit von seinem unvergleichlichen Akzent ableiten. Und w&#228;re da nicht der Akzent, so ginge bestimmt der Tricolore-Aufkleber auf seinem rosso-roten Alfa Romeo 155 als eindeutiges Merkmal durch. Oder eben seine imposante K&#246;rperbehaarung, an der sich sicher bereits die vierte Generation von Remington Langhaarschneidern buchst&#228;blich die Z&#228;hne ausbei&#223;t. Er ist ein lieber Kerl, isse immere feundelisch su mire (auch da mu&#223; ich immer an den Antonio Marcipane aus &#8220;Maria, ihm schmeckts nicht&#8221; denken!). Aber Luigi erinnert mich extrem an einen dieser r&#246;mischen Offiziere aus Asterix. Wi&#223;t Ihr noch? -So mit Streichholz-Beinchen und einem gewaltigen, V-f&#246;rmigen Oberk&#246;rper, der den darauf sitzenden, extrem runden Kopf einfach nur komplett unterdimensioniert erscheinen l&#228;&#223;t? DAS ist Luigi! Toller Mann, w&#252;rde er sich nicht, bevor er sich selbst auf die sicher schon erwartungsvoll sabbernde Frauenwelt losl&#228;&#223;t, noch einmal so richtig von oben bis unten (ja! richtig gelesen, is kein Scherz, auch wenn M&#228;nner untereinander &#252;ber Umkleide-Erlebnisse den Mantel des Schweigens ausbreiten&#8230;) mit Axe einr&#228;uchern w&#252;rde. Ja Luigi, Sie haben alle D&#252;fte verbessert, <strong>Bom Chicka Wah Wah</strong>, viel hilft sicher viel!</p>
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		<title>K?mpfer</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Mar 2007 16:50:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern habe ich zum ersten Mal meine rechte Kniescheibe unter dem immernoch v?llig zugeschwollenen Knie wiederentdeckt. Ob das daran liegt, da? die Sache allm?hlich besser wird oder nur mein eigenm?chtiges Weglassen des extremly sexy Thrombose-Stockings Wirkung zeigt, ist mir dabei fast egal. Der ganze Klump sieht echt arg krank aus: Oberschenkelumfang jeden Tag weniger, extremes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern habe ich zum ersten Mal meine rechte Kniescheibe unter dem immernoch v?llig zugeschwollenen Knie wiederentdeckt. Ob das daran liegt, da? die Sache allm?hlich besser wird oder nur mein <strong>eigenm?chtiges Weglassen des extremly sexy Thrombose-Stockings</strong> Wirkung zeigt, ist mir dabei fast egal. Der ganze Klump sieht echt arg krank aus: Oberschenkelumfang jeden Tag weniger, extremes Muskelschrumpfen sozusagen, Unterschenkel genauso, und dazwischen in der Mitte, wo andere ein wohldefiniertes Knie ihr eigen nennen k?nnen, warte ich mit einem <strong>unf?rmig geschwollenem Klump in Form einer Dickwurz</strong> auf. Nur gut, da? der Verband endlich ab ist und ich mir das orange-kontrastierte Antiseptikum der OP vom gr?n und blau schimmernden Darunter mittlerweile abwaschen konnte.<br />
Montag kommen dann endlich die F?den raus, dann darf ich auch wieder ohne M?llsack mit Handtuch drunter duschen. Obwohl: Meine morgendliche Routine dauerte anfangs noch eine Stunde, mittlerweile bin ich auf schmale 30 Minuten runter. Routine und ?bung ist eben doch alles.<br />
Das gilt auch f?r das sogenannte Gehen an Kr?cken. Was das Bein an Muskulatur abgibt, gewinnt der Oberk?rper wenigstens dazu. Naja, oder bleibt zumindest im Training. An meinen Schultern hab ich <strong>zwei neue Muskeln</strong> entdeckt, ich bin mal gespannt, ob die in den n?chsten Wochen noch wachsen, w?hrend ich St?ck f?r St?ck bei der Belastung die Schmerzgrenze verschiebe.<br />
So schufte ich mich zu meinem Doc, der dankenswerter Weise auf der anderen Stra?enseite praktiziert. &#8220;<strong>Na, Sie K?mpfer</strong>,&#8221; begr??t er mich, &#8220;wie isses Ihnen?&#8221; Ich klage mein Leid, aber der Internist in ihm will nur mein Blut. Wenigstens die Praxishilfe ist interessiert, wie sich so ein Mist anf?hlt und wie der Heilungsproze? geht.<br />
Daheim packe ich den Knochensack wieder in die Horizontale und beginne mit den ?bungen, die mich wieder mobil machen sollen. 70 mal das Sprunggelenk in alle Richtungen, Wadenmuskulatur so lange anspannen, bis es weh tut, Patellamobilisierung durch Anspannen des Quadrizeps &#8211; nat?rlich auch so lange, bis es wehtut. Also doch, richtiges Wort: K?mpfer.</p>
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		<title>Liebling Kreuzband</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Mar 2007 20:20:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der beste Tag bisher: &#220;ber Nacht hat es 20-40cm Neuschnee gegeben, Powder auf fast allen Pisten, der Himmel rei&#223;t noch w&#228;hrend des Fr&#252;hst&#252;cks auf und die Sonne k&#252;sst das frisch eingepuderte S&#246;lden. Zum ersten Mal seit wir hier sind, hat es Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, auf 3000m messen die Sensoren -12 Grad bei 50km/h Wind. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der beste Tag bisher: &#220;ber Nacht hat es 20-40cm Neuschnee gegeben, Powder auf fast allen Pisten, der Himmel rei&#223;t noch w&#228;hrend des Fr&#252;hst&#252;cks auf und die Sonne k&#252;sst das frisch eingepuderte S&#246;lden. Zum ersten Mal seit wir hier sind, hat es <strong>Temperaturen unter dem Gefrierpunkt</strong>, auf 3000m messen die Sensoren -12 Grad bei 50km/h Wind. Das d&#252;rften gef&#252;hlte -20 sein, und was das ohne entsprechende Schutzma&#223;nahmen bedeuten kann, das habe ich die Tage schon an meinen Ohren getestet: Nach wei&#223; kommt irgendwann wohl schwarz, wenn man keine netten Mitmenschen um sich hat, die einen auf die drohende Erfrierung hinweisen. Nun denn, auf auf den Hang hinauf!<br />
Oben dann ein Traumtag, Sonne, blauer Himmel, Powder. Schnelles Mittagessen, keine Zeit verlieren, bevor es sich das Wetter anders &#252;berlegt. Schlie&#223;lich wollen wir es f&#252;r so einen Traumtag gut sein lassen, wedeln &#252;ber eine von S&#246;ldens zahlreichen komplett zerfurchten Pisten gen Talabfahrt. Schwer ist es, bei derart desolaten Pisten den Parallelschwung zu pflegen, nach einigen Metern hei&#223;t das Motto tageszeitentsprechend nur noch &#8220;runterkommen&#8221;. Fluchend geht es talw&#228;rts, die Ski brechen immerwieder aus der idealtypischen Formation aus, die Knie schlucken pl&#246;tzlich auftauchende Buckel wie Sto&#223;d&#228;mpfer. Dann ein Steilst&#252;ck, ich qu&#228;le mich &#252;ber die ersten Meter, dann eine Eisplatte, keine kleine. Die Kanten schneiden das Eis, suchen Halt, den sie an dieser Stelle nicht bekommen k&#246;nnen, zu steil ist es. Dann das Gewicht minimal falsch verlagerrt, der Bergski ist schneller als der Talski, rutscht auf ihn, blockiert ihn, verkeilt ihn, ich falle aus dem letzen Schwung nach hinten, aber die Ski stehen fest auf der Piste, sodass ich den vollen Drehmoment auf mein rechtes Knie aus&#252;be. Noch im Fallen schreie ich aus Reflex so, dass <strong>selbst die letzte Gams es mitbekommen musste</strong>, die Schmerzen erreichen das Gehirn direkt und ohne Umwege. Ich versuche nur noch, irgendwie zum Liegen zu kommen und meine Ski zu sortieren, aber es ist vergeblich, das Knie sendet nur noch Schmerz und nimmt keinen Befehl mehr an. Jan ist als erster da, macht mir die Bindung auf. Warum ist das Schei&#223;teil heute nicht aufgegangen? Nachdem die Beine wieder nebeneinander liegen, die Fu&#223;spitzen beide nach oben zeigen, ist f&#252;r einen kleinen Moment wieder alles in Ordnung. Wird schon wieder gehen. Ich schnall die Ski wieder an, h&#246;llische Schmerzen im Knie, egal, ich bin in den letzten 23 Jahren noch jeden Berg in jeder Situation runtergekommen. Keine Zeit f&#252;r Memmen! Genau 2 Schw&#252;nge bekomme ich hin, beim Dritten wird mir wieder schwarz vor Augen, der Schmerz l&#228;sst mein Knie einknicken wie eine aufgeweichte Grissini. Mein Zimmernachbar im Krankenhaus wird dies sp&#228;ter mit &#8220;so you were playing Superman, huh?&#8221; kommentieren. 10 min sp&#228;ter klammere ich mich auf einem Skidoo fest, der Macker heizt wie bl&#246;de zur Gondelstation, und alles, was ich denken kann ist, dass mich die zwei Kilo Skischuh bei jedem Buckel und jeder Bodenwelle, die der Skidoo unsanft an seine Fahrer weitergibt, noch das Bein kosten werden, so sehr habe ich M&#252;he, <strong>die rechte untere Extremit&#228;t</strong> auf der Fu&#223;raste zu halten. Ab da geht alles routiniert: Auf der Liege bekomme ich eine Sonderfahrt in der Gondel, vorbei an 1000 wartenden Skifahrern, unten wartet bereits die Rettung. Das zumindest sagt mir Johann, der nette Mann von der Bergrettung, dessen <strong>Lesebrille zwar ihren Namen nicht verdient</strong> hat, der sich aber alle M&#252;he gibt, mir Mut zu machen. Im Bagatellisieren ist er aber kein Held, denn: &#8220;Die meisten, die so g&#8217;fallen sin wie du, siehgst zwoa Doag speda scho wieder mit&#8217;n Kr&#252;ckchen drunten im Ort.&#8221; Danke Johann, DAS war die Info, die mir noch fehlte! Es folgt R&#246;ntgen und eine MRT in einer schnieken, brandneuen Privatklinik. Keine Sorge, zahlt alles die Auslandskranken Plus. Und so lasse ich mich rundrum durchchecken. Die MRT ist der H&#246;hepunkt des Abends: Die nette Schwester bietet mir zwar Kopfh&#246;rer mit Musik an, weil das Teil &#8220;scho arg laut is&#8221;, doch Bono und U2 schaffen es nicht wirklich, das technische Meisterwerk von Siemens Medical zu &#252;berlagern. Warum nur hei&#223;t diese R&#246;hre &#8220;Harmony&#8221;? W&#228;hrend der zwanzig Minuten, in der ich in diesem Teil liege und mein wummerndes Knie nicht bewegen darf, stampft ein wundervoll gleichm&#228;&#223;iger Rhythmus unter mir, w&#228;hrend dieses Teil die unterschiedlichsten Fehlger&#228;usche von sich gibt. Fr&#252;her nannten wir sowas Noise und h&#246;rten das in der Disco. Auch diese 20min gingen rum, ich danke der Schwester f&#252;r U2 auf den Ohren &#8211; h&#228;tte ja auch schlimmer kommen k&#246;nnen. Der Befund hingegen konnte dann kaum schlimmer ausfallen: <a href="http://photos.traumdieb.com/index.php?showimage=24" target="_blank">vorderes Kreuzband gerissen, inneres Seitenband abgerissen, Miniskus durch Quetschung verletzt</a>.<br />
Am n&#228;chsten Tag wird gleich operiert, ich finde mich im Imster Outlet dieser Superklinik p&#252;nktlich ein. Alles geht ruckzuck, routiniert m&#246;chte man denken: Hemdchen an, <strong>Trombose-Stockings</strong>, Laberlaber mit der An&#228;sthesistin, die Wahl f&#228;llt auf Vollnarkose. &#8220;So, jetzt wird Ihnen etwas schwindelig&#8221;&#8230; 21&#8230; 22&#8230; 23&#8230; &#8220;N?&#8230;. naja, vielleicht doch&#8230;.. sie verlieren mich gleich&#8221; und ich bin weg. Als ich aufwache, ist alles vorbei, 24 gef&#252;hlte Kilo Verband dekorieren mein Knie. Der Full-Service Approach des Hauses schlie&#223;t eine post-narkotische Fl&#228;dle-Suppe und Skiwasser galore ein. Noch nie hat eine Suppe so gut geschmeckt! Sie packen mich auf ein Zimmer, reichen mir Mineralwasser, die Fernbedienung, eine Speisekarte und einen Laptop mit WLAN. Privatpatient sein, was kann es sch&#246;neres geben? [To-Do f&#252;r daheim: Endlich Einkommensgrenze f&#252;r Privatversicherung &#252;berschreiten!] Ich entscheide mich f&#252;r einen Steak-Sandwich nach Schluchti-Art, also mit Pfifferlingen, Speck und Zwiebeln. Eigentlich hege ich keine allzu hohen Erwartungen, dass das Essen gut sein k&#246;nnte, und wenn es tausendmal vom Restaurant von gegen&#252;ber und nicht aus einer ollen Kantine kommt. Aber ich liege mal wieder falsch: Zartestes Beef, perfekt medium, und rubbeldiekatz ist der ganze Teller verschwunden. &#220;ber Nacht fressen mich die aufkommende Schmerzen, rei&#223;en mich aus dem Schlaf. Und das soll je wieder gut werden? Auch wenn die Behandlung extrem deluxe ist, wird das noch ein geh&#246;riges St&#252;ck Arbeit werden, soviel ist sicher.<br />
Die Nachtschwester hatte zwar mein Schmerzmittel f&#252;r die Nacht vergessen, mich aber voher noch &#252;ber den Umfang des Fr&#252;hst&#252;cks aufzukl&#228;ren. Von allem etwas, ein bunter Strau&#223; voller guter Laune <strong>f&#252;r einen guten Start in den ersten postoperativen Tag.</strong><br />
Wie ich sp&#228;ter erfahre, kostet die OP schlappe 6500 Euretten, dazu Untersuchungen, Bilder, MRT &#8211; und nicht das deluxe Essen samt edler Unterkunft und Topservice zu vergessen. Und das alles f&#252;r 8 Euro Jahresgeb&#252;hr&#8230;</p>
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		<title>Artenvielfalt</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Sep 2006 13:48:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine gel?ufige Fehlannahme von Mallorca ist, es hielten sich hier ausschlie?lich nur Deutsche auf. Dicke Deutsche, um genau zu sein, <b>so mit ohne Manieren</b> und so. Das stimmt keineswegs: Es gibt auch d?nne Deutsche hier, normal-beleibte Deutsche, und in jeweils jeder bildungstechnischen Auspr?gung, die man sich vorstellen kann.<br />
Gegen?ber, auf der anderen Seite der Bucht sind au?erdem Engl?nder und Holl?nder gern gesehene (weil zahlende) G?ste. Das war&#8217;s dann aber auch schon so langsam &#8211; treffen tut man sich sowieso nirgends. Am Strand von Es Trenc allerdings geschehen solch kleine Wunder, die die Herzdame dann zum Anla? nimmt, um von <b>&#8220;ungeahnter Artenvielfalt auf Mallorca&#8221;</b> zu sprechen: Alle Kategorien Deutsche, Briten, Spanier, Italiener, irgendwelche Nordv?lker, <strike>Schwaben</strike>, verschiedene Osteurop?er und nat?rlich solche, die immer versuchen, ihre Herkunft bestm?glich zu vertuschen &#8211; also auch Deutsche &#8211; sind da vertreten.<br />
Im Verlauf eines solchen Strandtages kann ich immer viel ?ber die unterschiedlichen Kulturen lernen, w?hrend ich bem?ht bin, <b>auf meiner Strandliege nicht wund zu liegen</b>. Was da so alles rum- und vorbeil?uft&#8230; Heinz Strunks wunderbares Buch &#8220;Fleisch ist mein Gem?se&#8221; hat meinen Aufmerksamkeitssinn in einem Punkt der P?rchenanalyse ganz besonders bereichert: Wie es wohl bei manchen sein kann, da? sich zwei so h??liche Leute gegenseitig geil finden k?nnen. Herrlich, ein wahres Fest, dieser Gedanke.<br />
Tjaja, der <b>Mensch ist eben kein Beilagenesser</b>, auch wenn einige sich so benehmen. Da ist das Meer mit 26 Grad eindeutig zu kalt und vor allem viel zu t?rkis, der Strand zu hei?, die Sonne zu grell, oder eine Sch?nwetterwolke macht zuviel Schatten, der Wind ist zu stark, in der Sonne ist es aber zu hei?&#8230; Mann mann mann, man m?chte sie echt heimschicken, wo sie sich nur aussuchen brauchen, in welcher Regenjacke sie rumlaufen m?gen. Selbst bei perfekten Bedingungen finden sich dann im Wasser Reste von Hochseealgen und einige Fetzen Seetang. -Ein klarer Grund, bei knietief <b>in so einem v?llig verdreckten Meer einen Ekelanfall</b> zu bekommen und linea recta das rettende Ufer wieder anzusteuern. Das sind dann genau die Leute, die in der <b>Sushi-Bar alle 34 Algensorten</b> mit Namen kennen und sie mit dem h?chsten Genu? um ihren rohen, kalten Fisch gewickelt verspeisen. R-e-diculous!</p>
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		<title>Vom Nicken und H?ndesch?tteln</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Aug 2005 19:58:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab mir all die Jahre vorgenommen, da? wenn ich endlich eines Tages meinen ersten Arbeitstag habe, diesen Tag blogtechnisch zu verewigen. Heute war es dann soweit, und ich habe eigentlich keine Ahnung, was ich genau aufschreiben sollte von diesem extrem langweiligen aber zugleich auch immens interessanten und anstrengenden Tag.<br />
Ach was sag ich?! <strong>Anstregend</strong> war die letzte Woche. Schlie?lich sind Alice und ich tats?chlich komplett fertig geworden mit der Wohnung. Eines ist danach klar: Streichen tu ich erstmal nicht mehr, jedenfalls nicht freiwillig. Au?erdem genie?en seit dem auch wieder Anstreicher meinen allergr??ten Respekt. Nicht, da? sie den auch nicht schon fr?her gehabt h?tten, nein, vielmehr werden einem solche Dinge immer erst dann bewu?t, wenn man dar?ber heulen k?nnte, wie sich <strong>Schultern, Knie und Arme</strong> anf?hlen, wenn man sich ?ber Tage hinweg an mehr als 270 qm Fl?che vergangen hat.<br />
Aber zur?ck zu dem, wof?r ich von nun an Geld bekomme. Ich hab heute so viele H?nde gesch?ttelt, so viele Namen geh?rt und gleich wieder vergessen und Unmengen von Informationen absorbieren m?ssen, soda? ich gar keinen rechten ?berblick habe, wozu und zu wem ich die ganze Zeit mit am Ende des Tages nur noch halb ehrlichem L?cheln zugenickt und &#8220;<strong>mhhmm, jaja, ok, mmmhmmm</strong>&#8221; gesagt habe. Ich wei? auch nicht mehr genau, warum ich gerade so overdressed war, da? mich alle gefragt haben, ob ich neu hier sei, oder warum mich der nette dicke Mann von der Haustechnik, der mich unweigerlich an den Profitlich erinnert hat, beim Verlassen der Toilettenkabine fragte, ob ich mir denn nun die H?nde waschen wollte. F?r den Praktikanten, der mir ab morgen zur H?lfte geh?rt (*Scherz*), kann ich allerdings nur hoffen, da? er noch lernt, wie man sich gescheit kleidet, sonst kremple ich ihm noch h?chstpers?nlich den Kragen seines Sakkos herunter und kn?pf ihm das Hemd einen Knopf h?her. Aber der <strong>Blumenstrau? von der Gesch?ftsleitung</strong> fand ich einen richtig netten Zug. Sah auch echt gut aus in dem ansonsten extrem sch?bbig anmutenden B?ro, was aber am gepflegten und bestens erhaltenen 70er Jahre Ambiente liegt, ansonsten sind die R?umlichkeiten weitestgehend ok, mal abgesehen von meinem Rechner, der wohl aber nicht mehr den demn?chst anstehenden Umzug ins Hauptgeb?ude mitmachen werden mu?. Ich hoffe dann auch inst?ndig f?r meine Augen, da? das gleiche f?r meine <strong>zwei 19-Zoll Monitore</strong> gilt, die ich gerne gegen nur ein gescheites TFT-Panel ersetzt haben w?rde. Nachdem sie mich alle anforderungstechnisch einen ganzen Tag lang vernachl?ssigt hatten und ich schon fast kein schlechtes Gewissen mehr wegen der <strong>anderthalbst?ndigen Mittagspause</strong> hatte, kam dann doch noch mein Chef und hat mir Arbeit f?r das n?chste halbe Jahr aufs Auge gedr?ckt. Na endlich, los gehts!<br />
Morgen bleibt also mindestens die Krawatte zuhaus. Voila Assimilation&#8230;</p>
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		<title>Den Knallfrosch im Farbeimer</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Aug 2005 19:24:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schöner Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Knie]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; habe ich bisher noch nicht bei unserem Renovieren eingesetzt, schlie?e diese <strong>Radikalmethode</strong> nach zwei Tagen Action als letztes Mittel nicht mehr aus. Doch warum den Dienst an der Rolle verweigern? Wenn die behandelten Fl?chen nach einem Tag Schinderei schlie?lich so aussehen, wie man sich das im Baumarkt beim Farbenkauf zusammengesponnen hat. Unwissend, wie oft man den Arm heben und senken werden mu?, um 5 Liter superdeckende Farbe (nat?rlich spritz- und tropfgehemmt!) auf <strong>altrosa-farbene Rauhfaser</strong> aufzutragen, dann ist die angehende Sehnenscheidentz?ndung im Handgelenk, zerschundene Knie und ein Oberk?rper, der sich anf?hlt, als passe er selbst nicht mal mehr in Gr??e 52, schon fast wieder vergessen. &#8216;Junge, rei? dich gef?lligst zusammen, schlie?lich hast du noch 3 Zimmer vor dir!&#8217; h?rt man sich 100 Mal zu sich selber sagen, beim 101ten Mal beginnt man aber, sich selber mit dieser Bauernschl?ue zu nerven.<br />
<strong>Wer hat diese Wohnung eigentlich ausgesucht?</strong> Ach ja, da war ich ja auch mit bei. Schlechte Karten also, rumzujammern. Au?erdem f?hrt man ja in Gedanken schon die staunenden Horden durch die Gem?cher und h?rt sie alle <strong>&#8220;och was habt ihr es sch?n&#8221;</strong> ausrufen. Doch bis dahin ist es noch ein langer Weg, und ich f?hle mich heute schon wie Jan Ullrich bei der Tuhr de Frangs &#8211; allerdings wie auf dem R?ckweg&#8230;</p>
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		<title>G-Nerved!</title>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2004 10:18:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Traumdieb & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Diesel]]></category>
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		<category><![CDATA[Schumacher]]></category>
		<category><![CDATA[spam]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum ich genervt bin? -Och, das liegt sicher nicht an meiner neuesten Errungenschaft, mit der ich fortan wesentlich besser und vor allem augenschonender in die virtuelle Welt blicke: Ein wunderbares <a href="http://monitor.samsung.de/article.asp?artid={E7FE379E-D545-4BBC-BEBF-0E135BC15AF0}" target="_blank">TFT-Display</a> aus dem Hause Samsung. Ja, hab mich endlich durchgerungen, eines zu kaufen, und merke nun, am Tag 2 der neuen Zeitrechnung, was ich da jahrelang meinen Augen selbst mit 100Hz R?hrenmonitor angetan habe. Ein wahrer Augenschmaus, quasi eine <b>Anti-aging Creme f?r meine Netzhaut</b>. Die R?hre steht hier noch daneben, das Replacement wahrscheinlich ein wenig mit Neid und Verachtung be?ugend, aber wohl wissend, da? es Zeit ist, Abschied zu nehmen. W?re da nicht der zweite Anschlu? an meiner Grafikkarte, mit dem ich meinen Desktop um stolze 1152&#215;864 Pixel erweitern kann, wenn es die Aufgabe erfordert. Zum Beispiel beim Suchen nach &#8220;academic literature&#8221; zu einem noch nicht ausgegorenen Diplomarbeitsthema.<br />
Geschickte ?berleitung, ich wei?, danke danke. Denn das nervt richtig! Entweder, die 1 Milliarde Journals und Business Reviews, auf die unsere Uni abonniert ist, enthalten nur das Falsche f?r mein Themengebiet, oder aber es ist nur der Abstract downloadbar &#8211; &#8220;if you want to buy the full-text version of this article, click here for prices and availability&#8221; &#8230; and <b>don&#8217;t forget to kiss me arse</b>! Richtig wild werde ich aber, wenn ich glaube, ein Meilensteins-Werk gefunden zu haben, und sich dann dieses Evangelium aus unerfindlichen Gr?nden nicht als PDF runterladen l??t! Da h?ng ich echt unter der Decke.<br />
Genauso, wenn mein niederl?ndischer Mitbewohner seine Vereinigungs-Idioten hier ins Haus schleppt. Wenn seine Freundin da ist, wirkt der Kerl wie weichgesp?lt. Da wird <b>mit ge?lter Stimme bei Kuschelrock 87 ges?uselt</b>, v?llig homosexuell W?sche gewaschen, aufgeh?ngt und geb?gelt, beim Essenkochen liebevoll Gem?se geschnippelt, das Geschirr wird abgewaschen, und die Klobrille nach Gebrauch runtergeklappt. Fallen seine beklopppten Horden hier ein, pissen sie alle neben das Klo, es gibt fettige Burger mit Fritten (und so sieht dann die K?che auch aus), er l?uft in einem versifften Verbindungsshirt rum und die Meute gr?lt primitivst in der Gegend rum, untermalt von asozialstem <b>Holland-Plastik-Techno</b>. Warum ist dieses Volk einfach immer so laut? -Und ich hier in meinem Zimmer, einen Stock weiter oben, bei dem Versuch, endlich einen Schritt weiter zu kommen.<br />
Ebenso vergeblich blieb bisher die Suche nach einem neuen geeigneten Fortbewegungsmittel. Fazit nach der Besichtung von ein paar Hundert Gebrauchtwagen am Wochenende: Es gibt keine Diesel, es gibt keine sparsamen Benziner, es gibt fast nichts au?er Kombis &#8211; es sei denn, man gibt 3000 Euro mehr aus, als man vorhatte.<br />
Ach ja, es gibt so vieles, ?ber das man sich aufregen m?chte, darunter auch solches, wor?ber es sich lohnte aufzuregen. Dazu geh?rt nicht, das Montoya Schumacher im Tunnel an die Wand gefahren hat, auch nicht, da? ich gestern hier fast eingegangen bin, weil der Nachbar sein Flachdach mit einer krassest L?sungsmittel freisetzenden Beschichtung hat streichen lassen. Aber da? die <b>USA mit ihrem gegenw?rtigen mode-of-conduct</b> durchkommen, die Welt quasi zuschaut, wie alle supranationalen Abkommen, die wirklich etwas bedeuten, mit F??en getreten und bespuckt werden, das ist wirklich skandal?s. Auch bei dem, was Israel da abzieht bekomme ich <b>G?nsehaut am Knie</b>. Aber was soll&#8217;s, sind ja eh alles nur Terroristen, hm?!<br />
Und dann schreibt mir noch so ein Hohlpfosten von Spammer sowas in seinen 723sten Enlarge-your-penis-buy-our-pills Versuch, mich in den endg?ltigen Wahnsinn zu treiben:</p>
<blockquote><p>Gratitude is born in hearts that take time to count up past mercies.</p></blockquote>
<p>Und jetzt? -Nun, Cicero hat es mal so formuliert: <b>A happy life consists in tranquillity of mind</b>.<br />
Na dann.</p>
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