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	<title>Traumdieb.com &#187; Job</title>
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	<description>Anachronistisch &#38; impulsiv schreibt hier der Traumdieb</description>
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		<title>Generator f&#252;r Partnerlinks von Amazon</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 17:01:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Eben bin ich auf der Suche nach einem einfachen Tool, das mir aus einer ASIN und meiner Partner-ID mit einem Klick einen brauchbaren Amazon-Partnerlink erstellt, auf den ultimativen Partnerlink-Generator von Datenstrand gesto&#223;en. Der Generator ist echt ganz gro&#223;es Kino, macht er doch dem hoffnungslosen Gefummel mit dem Linkgenerator im Amazon PartnerNet endlich ein Ende. Was [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Eben bin ich auf der Suche nach einem einfachen Tool, das mir aus einer ASIN und meiner Partner-ID mit einem Klick einen brauchbaren Amazon-Partnerlink erstellt, auf den ultimativen <a title="Amazon Partnerlinks erstellen" href="http://datenstrand.de/blog/2008/10/04/einfache-partnerlinks-fuer-amazon/trackback/" target="_blank">Partnerlink-Generator von Datenstrand</a> gesto&#223;en.</p>
<p>Der Generator ist echt ganz gro&#223;es Kino, macht er doch dem hoffnungslosen Gefummel mit dem Linkgenerator im Amazon PartnerNet endlich ein Ende. Was da an Code rauskommt, kann man sich h&#246;chstens in Facebook kleben, nicht aber auf seine eigene Homepage. Von CMSen, die sich daran verschlucken oder Magengeschw&#252;re von diesem extrem unverdaulichen Code bekommen, mal ganz zu schweigen. Zwei Daumen hoch! <a title="Mehr Zeit" href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3833807032/traumdiebcom-21" target="_blank">So sieht das Ergebnis aus</a>.</p>
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		<title>Produktmanagement in der Praxis</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Sep 2008 13:06:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[DAS ist die Realit&#228;t! -Und daf&#252;r hab ich mal studiert ;)]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-284" style="vertical-align: middle;" title="Produktmanagement in der Praxis" src="http://www.traumdieb.com/wordpress/wp-content/uploads/produktmanagement_heute.jpg" alt="Produktmanagement in der Praxis" width="500" height="286" /><br />
DAS ist die Realit&#228;t! -Und daf&#252;r hab ich mal studiert ;)</p>
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		<title>MovableType ist tot, es lebe WordPress!</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 18:49:32 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Lange hat es gedauert, und ganz unsentimental war ich dabei auch nicht, aber heute ist es soweit: Ich schalte meinen alten MovableType Blog ab und den neuen WordPress Blog an. Designtechnisch ist nicht viel passiert, der Fokus lag prim&#228;r auf Migration zu WordPress, aber ich habe trotzdem ein wenig an der Lesbarkeit der Seite gearbeitet. [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Lange hat es gedauert, und ganz unsentimental war ich dabei auch nicht, aber heute ist es soweit: Ich schalte meinen alten MovableType Blog ab und den neuen WordPress Blog an.</p>
<p>Designtechnisch ist nicht viel passiert, der Fokus lag prim&#228;r auf Migration zu WordPress, aber ich habe trotzdem ein wenig an der Lesbarkeit der Seite gearbeitet. So ganz geht der Job an privaten Internetaktivit&#228;ten ja nun doch nicht vorbei. Ich hoffe, es gef&#228;llt. Ich schreib jetzt auch wieder mehr&#8230;</p>
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		<title>Der l?ngste Tag und die k?rzeste Nacht</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Sep 2005 20:48:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Martin]]></dc:creator>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erz?hlen. Genau, er kann, mu? aber nicht. Ich will hier niemanden mit einem truely half-assed Bericht von meiner v?llig unbedeutsamen Reise nach Boston langweilen, sondern nur eben ein paar kleine Anekdoten runtertippen, die ich mir in den Staaten aufgeschrieben habe und mangels PC und Internet nicht vor Ort schon in die Welt br?llen konnte.</p>
<p><strong>Endzeit</strong><br />
Wer sich je gefragt hat, woher Filmemacher und Autoren ihre Endzeitszenarien haben, der kann noch keinen Bustransfer zwischen den Terminals auf London Heathrow mitgemacht haben! Ich glaube wirklich, da? ich noch an keinem Ort gewesen bin, der lebensfeindlicher war als das Wirrwar der Cargotunnel und Gep?ckkatakomben. Eine sofortige Depression st?lpt sich ?ber einen, wenn man im Bus zwischen verschwitzten Achselh?hlen ihrer schweigenden Besitzer durch die get?nten und mit Millionen von Fingerabdr?cken verzierten Scheiben nach drau?en sieht, und die Augen nicht von dieser schier unglaublichen Menge in Beton gegossenen Zivilisationswahnsinns lassen k?nnen und gleichsam fasziniert wie angewidert daran h?ngenbleiben.<br />
Wie ein Ameisenhaufen offenbart sich sich das ganze Ausma? der Leistung eines Flughafenbetriebes erst unter Tage, wo Arbeiter, die wohl selten das Sonnenlicht zu sehen bekommen, emsig der T?tigkeit nachgehen, von der wir nichts mitbekommen, au?er vielleicht, unser Gep?ck kommt mal nicht richtig an. Dann ist es bei Collin und Yogesh, die in den schmalen Zufahrten ihre Kofferwagen erst rangiert und dann kollidiert haben, beim Wiederbeladen mit vereinten Kr?ften vielleicht auf dem falschen Wagen wieder auf die Reise gegangen und sammelt Meilen, die keinem Vielfliegerkonto jemals gutgeschrieben werden k?nnen.</p>
<p><strong>The American way</strong><br />
Je ?lter man wird, desto mehr Flunkereien der Eltern aus der Kindheit entlarvt man pl?tzlich als solche. Da? ich daf?r aber erst nach Boston, respektive Amerika, fahren mu?, h?tte ich wahrlich nicht gedacht.<br />
&#8222;Wenn du deinen Teller nicht leeri?t, gibt es morgen schlechtes Wetter!&#8220; (Als Kind glaubst du sowas!) -Nun, das kann eigentlich nur in Europa gelten, nicht jedoch in den Staaten. Bei den Portionen? -Keine Chance. Selbst Vielfra?e wie ich kommen da in die Verlegenheit, anderen den n?chsten Tag quasi vorsetzlich zu versauen. Aber es geht einfach nicht, was die dort auf die Teller packen! Egal ob in einem Lunchroom oder einem Diner, selbst beim Thail?nder ist es zuviel. Einerseits wundert es da nicht, da? so viele Amis so brutal fett sind (es ist echt so, ich h?tte ein ganzes GB Fotos von fetten Leuten mitbringen k?nnen!). Mich wundert vor allem, warum da die Kundschaft nicht meutert und sagt &#8222;hey, packt hier bitte eine Menge Essen auf meinen Teller, die ich essen kann und berechnet das auch so&#8220;. Anstelle vergeht einem beim Lesen der Karte schon meist der Appetit, wenn man die Preise sieht, und steht dann der Teller auf dem Tisch nervt die Bedienung ungelogen alle paar Minuten, ob es schmeckt, ob ich noch Durst habe (wie denn bittesch?n, wenn ich einen 10 Liter Eimer Cola hingestellt bekomme??), ob &#8222;you guys ok&#8220; sind, uns schlie?lich, ob sie uns nochwas bringen kann, also ob wir &#8222;set&#8220; sind. Verneint man diese Frage oder ist irgendwie indifferent, sagt also sowas wie &#8218;sp?ter vielleicht&#8216;, trabt sie weg und bringt stattdessen die Rechnung. Klarer Fall von &#8222;no tip&#8220;. Ist gemein, ich wei?, aber genug ist genug.<br />
?berhaupt sind die Amis echt ma?los. Jeder Honk f?hrt da mindestens 6 Zylinder, besser 8, und wenn es nur 4 sind, steht Turbo oder Twin Turbo hinten drauf. Klar, wenn der Sprit so billig ist&#8230; Aber dann sollen sie wenigstens auch damit parken k?nnen. K?nnen sie nicht, also gibt es riesige Parkpl?tze. -Das ist seltsame Logik.<br />
Geht noch weiter: Weil sie ihre Cola nicht k?hlen, mu? ein Kilo Eis ins Glas. Weil Eis aber die subversive Eigenschaft hat, zu schmelzen und die andere Fl?ssigkeit auf diesem Wege erheblich zu verd?nnen, tun sie mehr Zucker als hier in die braune Brause.<br />
Ma?los, kein anderes Wort hatte ich ?fter auf der Zunge und wollte es allen dauernd ins Gesicht schreien. ?ber Klimaanlagen und Energieprobleme sage ich nur: Ich war froh, auf dem Weg zur Tagung im Anzug zu schwitzen, denn daf?r hab ich w?hrend der Vortr?ge nur ganz wenig frieren m?ssen&#8230;</p>
<p><strong>Konventionen?</strong><br />
Am Morgen des zweiten Konferenztages begr??t uns der Vorsitzende mit den Worten &#8222;Good morning everybody! How nice: you all found your way back from the hookers!&#8220;</p>
<p><strong>Der fliegende Holl?nder</strong><br />
Ich habe gerade in meinem World Traveller Plus Sitz platzgenommen, da frage ich mich auch schon, warum diese irre gut aussehende Bombshell-Flugbegleiterin mit so einem h??lichen, d?rren Honk, der eine unterirdische Brille und eine viel zu kurze Anzughose tr?gt, plaudert, als wollten die beiden jeden Moment die Besenkammer aufsuchen. Es gibt daruf nur eine Antwort: Das ist ihr Job!<br />
F?nf Minuten sp?ter identifiziert sich der Honk als waschechter Holl?nder, dem der Sitzplatz neben mir geh?rt, und die Stewardess als  in Wahrheit leider extrem schiefzahnige Britin. Was mich an meiner Konversation mit dem Holl?nder, die selbstverst?ndlich stattfand (schlie?lich ist es kein 40 Minuten Inlandsflug!), immernoch stolz macht, ist, da? ich ihm nicht wie sonst bei Holl?ndern ?blich, auf die Nase gebunden habe, da? ich in Maastricht studiert habe und darum auch gerne mit ihm auf Niederl?ndisch plaudern k?nnte. 7 Stunden habe ich diesen Mann neben mir ertragen, und das war echt nicht einfach. Nach dem Amsterdamer Boulevardblatt zappte er erst v?llig planlos durch die 16 Videokan?le, um dann beim Info-Programm h?ngen zu bleiben und in unlesbarer Schrift anfing, Notizen zu machen. Nach dem Essen und einigen erfolglosen Versuchen, mit mir einen philisophischen Plausch zu beginnen (&#8222;Will we remove our limits in research and science ourselves or will this happen automatically over time?&#8220; oder auch: &#8222;Why is it that women smile more often than men?&#8220;), packte er seinen Laptop aus und begann einen Brief, offensichtlich an seine Lebensgef?hrtin. Unterdessen hatte ich von ihm erfahren, da? er ein Senior Researcher in seiner Firma ist, die k?rzlich verkauft wurde, er deswegen dauernd nach Boston mu? und vieles andere mehr. Darunter auch das Detail, da? er ja nur in dieser Maschine sitze, weil bei seinem ersten Versuch, am gestrigen Tage Boston zu verlassen, das Fahrwerk der Northwest-Airlines Maschine beim Ausparken zusammengebrochen ist. (Ich habe die Story jetzt mal auf das Wesentliche reduziert, was ich mir auch von ihm gew?nscht h?tte&#8230;) Er begann also seinen Brief an seine Frau, den ich hier und da versehentlich mitlas. Wenn ein Mann einer Frau schreibt, und dann dauernd Zahlen tippt, handelt es sich entweder um eine Rechnung, eine Scheidung (was auch auf Rechnung hinausl?uft), oder aber um einen Wissenschaftler oder Control-Freak, der daran glaubt, der Gegen?ber findet bestimmte Sachverhalte genauso spannend wie man selbst. Unser vielfliegender Holl?nder schreibt ihr also von Neufundland, 12 km H?he, 900 km/h und der Tatsache, da? er sich gar nicht recht vorstellen kann, da? es drau?en Minus 55 Grad sind. Beinahe h?tte ich ihm noch zur Lekt?re des Bordmagazins geraten, dann h?tte er noch dabeischreiben k?nnen, da? eine 747-400 schlappe 15000 Liter Kerosin pro Stunde durchzieht. Stattdessen hat er lieber die Zeit beim Start gemessen, 1 Minute 5 Sekunden, und er trumpft vergleichend auf, da? eine kleine 737-200 nur 45 Sekunden bis zum Take-off beschleunigt. Diskussion zwecklos, er ist schlie?lich Vielflieger. Und Holl?nder.</p>
<p><strong>Giovanni aus Hongkong</strong><br />
Nach der k?rzesten Nacht (minus 6 Stunden) und dem wenigsten Schlaf in einer Nacht (30 Minuten&#8230; netto) sa? ich schlie?lich in dem kleinen (wahrscheinlich ?hnlich schnellstartenden) Airbus 320 von London zur?ck nach K?ln neben Giovanni. Er hatte sich gleich um Kontakt bem?ht, kein ?berfl?ssiges Warten. Ich klemmte die Streichh?lzer zwischen die Lider und bem?hte mich um freundliche, nichtssagende Konversation. Er komme gerade aus Hongkong, mache in Textilien, und er habe dort Gesch?fte geschlossen und Bestellungen get?tigt. Stolz berichtet er, ?brigens Mitte/Ende 30, Typ schmieriger Sizilianer, in ungef?lschtem Armani und echter Uhr, mit katastrophalem Mundgeruch und ranzigem Gel in den Haaren, im Geldbeutel jedoch nur die besten Karten, von seiner Industrie und dem Gesch?ft in toto. Er habe ja schon selbst in Portugal und Rum?nien Fabriken gehabt, aber damit k?nne man ja schon viele Jahre nichts mehr verdienen. Darum China. Die arbeiteten da 12 Stunden am Tag, sechseinhalb Tage die Woche f?r 120 Euro im Monat, was wolle man schlie?lich mehr? Und nach China, was kommt dann? &#8222;Nix mehr, bleibt China&#8220;, meint Giovanni und ist m?chtig stolz darauf, mir Tips zu geben, wie man in China am besten die Bev?lkerung ausbeuten kann, denn &#8222;die wollen ja wenigstens noch arbeiten! F?r jeden Lohn machen die das! Von mir aus auch 200 Euro in 5 Jahren. Keine Gewerkschaft, keine Krankheiten, keine Lohnnebenkosten. -Am T-Shirt kann man das hinterher schlie?lich nicht sehen, verstehen sie?&#8220;</p>
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		<title>Any kind of work?</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Aug 2005 10:04:41 +0000</pubDate>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Mal ganz ehrlich: Nach der 356sten Job-Absage l??t man gern S?tze der Marke &#8222;<strong>Ich w?rde echt JEDE Arbeit annehmen!</strong>&#8222;. Nun, da? man in solchen F?llen sein eigenes dummes Geschw?tz nicht erstnehmen sollte, hat mir meine heutige Exkursion im Mailservice verdeutlicht.<br />
Da sitzen Menschen im Sutterrain unseres Geb?udes, bei konservierenden <strong>15 Grad Raumtemperatur</strong> und arbeiten wie die Bienen an t?glich zig-tausend Mailings, inbound wie outbound. ?berfl?ssig zu wiederholen, da? wir hier Direktmarketing machen, ergo ?berhaupt die Notwendigkeit eines eigenen Mailservices infrage zu stellen. Da wimmelt es nur so von Ablagen, Drahtk?rben, F?chern, Schubladen, Sortierh?ngern und lauter sonstigem Zeug, dessen Name ich nichtmal kenne, und zwischendrin wuseln nur acht Leute und haben alles im Griff. Und ?berall Klebeschildchen mit Bezeichnungen, Namen, K?rzeln. Eine Jahresaufgabe f?r jemanden, sich darin erstens zurechtzufinden und zweitens einen wirklichen ?berblick ?ber alle Abl?ufe zu haben. Ganz ehrlich, da wollte ich <strong>nichtmal Teamleiter</strong> sein!<br />
Meine einzige praktische Aufgabe in den drei Stunden meiner Anwesenheit dort war dann das ?ffnen von Briefen mit anschlie?ender Sortierung der Post. Ich kann mich ja nur immerwieder wiederholen: Was manche Leute scheinbar f?r normales Verhalten, Gebaren und Sich-Ausdr?cken halten, ist schlicht haarstreubend! Angefangen von Texten wie &#8222;<strong>ich will kein Zeug mehr von Euch</strong>&#8222;, die ohne Namen, Absender, Unterschrift, geschweigedenn einer Kundennummer einfach formlos auf die R?ckseite eines frankierten Umschlags geschmiert wurden, bis hin zur <strong>Feststoff-Beigabe</strong> in Form von irgendwelchem Schmatz auf dem Briefbogen, der sich harmonisch mit der unlesbaren Sauklaue dem Brief?ffner pr?sentiert, ist echt alles dabei. (Gut, es gibt auch noch anst?ndige Menschen; nicht, da? hier ein falscher Eindruck entsteht!) Bei Mercedes damals haben sie uns wenigstens nur beschimpft&#8230;<br />
Die Menschen, die sich Arbeit dieser Art, Anforderung und Inhalt tagt?glich mit einem unersch?tterlichen Gleichmut hingeben, haben meinen unbedingten Respekt. Und das nicht, weil sie Haut an den H?nden haben, die keine Papercuts mehr zul??t. Auch nicht, weil deren Fingern?gel vom t?glich tausendfachen Abgreifen und wieder Ablegen von Papierstapeln auf harten Untergr?nden eine Farbe und Form angenommen haben, die mich bei der ersten Wahrnehmung sehr befremdlich hat schauen lassen. Nein, diese Menschen haben meine Hochachtung, weil sie mit der Tagespost beinahe lautlos durch die G?nge huschen, sich nur auf Zuruf bei der Postzustellung wahrnehmbar verhalten und jeder Pennymarkt-Kassiererin etwas voraus haben: <strong>Extrem freundlich</strong> &#8222;guten Morgen&#8220; zu sagen. Immer.</p>
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		<title>Erst passiert gar nichts, und dann sowas!</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jul 2005 10:20:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Martin]]></dc:creator>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Mit <strong>&#8222;Willkommen im Leben&#8220;</strong> hat neulich ein Freund seine Antwortmail auf mein Wehklagen ?ber die T?cken und Fallstricke, Entt?uscher und Aufreger, und Absagen und Nichtbeachtungen im ganz normalen Bewerbungswahnsinn begonnen. Da? er damit zweifelsohne vollkommen Recht hat, mu? ich mir zwar immerwieder vor Augen f?hren (lassen), aber so ganz wahrhaben will man die Dinge ja nie. Vor allem nicht dann, wenn man auf einmal an einem Punkt angekommen ist, wo man sich w?nscht, einfach morgens mal aufzuwachen und einen Job zu haben, den man schon einige Monate macht. Alle, die sagen, Bewerben und Jobsuchen sei doch super-spannend, die l?gen. Das ist reine Nervensache, so schaut&#8217;s aus!<br />
Hintergrund ist ja der, da? sich erstmal seit x Wochen gar nichts getan hat. Du schickst dauernd was raus, und erst kommt nichts zur?ck, und dann alles auf einmal, aber als Absage. Und wieder von vorn das Spielchen. Man neigt dann dazu, v?llig irrational zu werden und sich zu w?nschen, da? doch wenigstens einer mal anruft und einem zum Gespr?ch laden will. Man w?rde sich dann dort schon gut genug verkaufen, da? die einen schlie?lich nehmen m?ssen. &#8218;Die k?nnen ja quasi gar nicht mehr anders!&#8216; <strong>Alles Bullshit.</strong><br />
Da war ich doch vor ner guten Woche in der Medienagentur in D?sseldorf. Ich kam in Strelsson, Olymp, Lloyd und Boss, meine Gegen?ber hatten es vorgezogen, in abgewetztem Lacoste-Polo, Cargo-Hose und verschwitztem Sommerkleidchen zu erscheinen. Bevor einer fragt: Klar hab ich geschwitzt, <strong>wie Sau sogar</strong>, schlie?lich waren es drau?en 34 Grad, aber was solls? Schurwolle ist auch im Sommer ein feines Material, oder etwa nicht? Ich glaub, nur den beiden <strong>Kreativ-Labradors</strong> war noch w?rmer als mir. Kaum war ich da raus, hab ich ne Nachricht von einem Verlag auf der Mobilbox, wo denn mein ausgef?lltes Assessment bliebe. Also ganz schnell im Kopf umschalten auf n?chste Baustelle. Richtig irr wurde es dann aber Freitag, wo mich der Verlag zum Gespr?ch gebeten hat, und ich kaum aufgelegt hatte, und mich die Medienagentur verpflichten wollte. &#8222;Wir w?rden uns freuen, wenn Sie bei uns anfingen&#8220;. Nicht nur der richtige Konjunktiv ging runter wie ?l, das darf mir die werte Leserschaft ruhig glauben. Am Wochenende hab ich dann die Wahl gehabt, mir mit Gr?beln, ob ich in D?sseldorf zusagen soll, oder mit Vorbereiten auf das anstehende Bewerbungsgespr?ch den Kopf zerbrechen soll. Weil es sich aber auf einem Bein so schlecht steht, hab ich mir ?ber beide Sachen Kopf- und Bauchschmerzen enstehen lassen. (Da haben anderen Leute <a href="http://www.haustechnikdialog.de/forum.asp?thema=19886" target="_blank">wahrhaftig schwerwiegendere Probleme</a>.)<br />
Heute morgen dann hab ich D?sseldorf abgesagt. <strong>Arrogant, was?</strong> Sagt der Kerl heutzutage bei der Lage auf dem Arbeitsmarkt einen Job ab! Ja nu, wenn statt Bauch<em>gef?hl</em> f?r die coole Arbeit nur Bauch<em>schmerzen</em> ?ber ein echt bescheidenes Gehalt und mangelhaften Ausblick f?r die Zeit nach dem Traineeship entstehen, und die Erkenntnis w?chst, da? man mit nur Spa? an der Arbeit nunmal den K?hlschrank nicht f?llen kann, dann soll man es wohl lieber lassen. Zumal ich nun auch gelernt habe, wem die vielgepriesenen &#8222;flachen Hierarchien&#8220; am meisten dienen.<br />
Gut, Verlag also. Entscheiden tut weh, zumal die mir immernoch absagen k?nnen. Alles auf eine Karte. Wow, ist gar nicht meine Art, aber man sagt ja, man wachse mit seinen Aufgaben. Also warum nicht? <strong>Stelle ich mich mal meiner eigenen Unf?higkeit</strong>, definitive Entscheidungen mit halbwegs k?hlem Kopf zu treffen und schaue, was dabei rauskommt.<br />
Bis dahin nehme ich mir (und schlage gleichsam allen Interessierten) vor, auf folgende Fragen im Bewerbungsgespr?ch besser vorbereitet zu sein:</p>
<blockquote><p>1. Wenn jetzt Ihre Freundin/Ihr Vater hier s??e, was w?rde der mir sagen, was Sie ganz besonders gut k?nnen, und was er/sie nicht an Ihnen sch?tzt?<br />
2. Was hei?t Kreativit?t f?r Sie?<br />
3. Was bedeutet f?r Sie Stre??<br />
4. Was ist Ihre Rolle im Team?<br />
5. Wenn Sie mal so richtig utopisch tr?umen, was ist Ihr Traumjob?<br />
6. Was war Ihr bisher gr??ter Erfolg?<br />
7. Wo sehen Sie sich in 3/5/7 Jahren?<br />
8. Wieviele Stunden pro Woche m?chten Sie gerne arbeiten?<br />
9. Wenn Sie mal zur?ckblicken, was w?rden Sie gerne an Ihrem Lebenslauf ?ndern?<br />
&#8230; und mein pers?nlicher Favorit:<br />
10. Warum sind Sie eigentlich hier?</p></blockquote>
<p>Eben ruft noch eine Agentur aus Frankfurt an, mal h?ren, was die so zu sagen haben&#8230; Willkommen im Leben!</p>
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		<title>2 Sachen</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jun 2005 09:03:58 +0000</pubDate>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erstens.</strong> Wer hier meint, unser sch?nes Hessen h?tte au?er Frankfurter W?rstchen nix zu bieten, der irrt dieser Tage gewaltig! Was da in <a href="http://www.weilburg.de/de/default.htm" target="_blank">Weilburg</a> auf dem <a href="http://www.hessentag2005.de" target="_blank">Hessentag</a> abgeht, das ist schon echt wert, sich einen dicken Knoten ins Sacktuch zu machen. Die Stadt ist am Toben, die Stra?en pulsieren wie der Blutkreislauf, einfach ?berall ist was los. Und das in Weilburg! Ich konnte es ja selbst kaum glauben, da? dieser einst gammligen Provinz-Barockstadt <a href="http://wetzlard-li01a.fra.de.colt-isc.net/bilder/" target="_blank">solch ein Fest</a> abgerungen werden konnte. Also Leute, hin da, es lohnt sich wirklich! Vor allem heute und morgen. Heute sollen wir Boris anl??lich seines Geburtstags helfen, Cocktails aus der Sonne zu holen, und morgen spielen Juli, S?hne Mannheims, Laith Dingenskirchen live, umsonst und drau?en. Klasse Sache! Achja, und nicht vergessen, wirkliche Unmengen von <a href="http://www.kelterei-heil.de/typo3temp/pics/614d07e79f.jpg" target="_blank">Apfel-Maro</a> gegen die zweifelsohne unglaubliche Hitze zu sch?tten. Die Br?he besteht aus bestem ?ppelwoi und Maracuja-Pfirsichsaft, aber im genialen Verh?ltnis von 90 zu 10; da bleiben immernoch <strong>spritzige 5 PS</strong> ?brig, die einen nach dem ersten Liter auf einmal auch gut beschleunigen. Klasse Br?he, f?r die bei der allm?chtigen <a href="http://www.kelterei-heil.de/kelterei-heil_start0.html" target="_blank">Kelterei Heil</a> sogar schon Sonderschichten geschoben werden.<br />
<strong>Zweitens</strong> bin ich endlich mal zu einem Gespr?ch eingeladen worden. Ich werde dort zwar nicht der Frage nachgehen, warum es am Rhein so sch?n ist, wohl aber eher versuchen, mich so gut zu verkaufen, da? der Weg nicht umsonst sein m?ge. Es gibt da n?mlich so Bewerbungen, da w?nscht man sich schon, da? was draus wird. Die stehen im krassen Gegensatz zu solchen, wo man schon beim Anschreiben denkt &#8222;Mann, was willst Du denn ?berhaupt da?!&#8220;. So oder so ?hnlich jedenfalls. Und dann gibt es diese Anschreiben, die eigentlich echt ein Letter of Motivation sind, weil man merkt, wie man die eigene Bio mit dem Job verkn?pfen kann. Das liest sich dann auch bei weitem nicht so l?cherlich wie im anderen Fall, wo man sich schon fast fragen m?chte, ob man sich mit so einem Anschreiben ?berhaupt selbst meint. An den Haaren herbeigezogen, <strong>ey-wat-bin-isch-geil</strong>, sozusagen.</p>
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		<title>Telefone. Winter. Schnee?</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Feb 2005 22:12:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Martin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Traumdieb & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Job]]></category>

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				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wei? seit eben, warum wir in Deutschland <b>5 Millionen Arbeitslose</b> haben! -Alice hat sich ein Buch gekauft, um sich auf so ein Assessment-Center vorzubereiten, wie es in Deutschland wohl noch immer gern Gang und Gebe ist, auf diesem Wege die Spreu vom Weizen zu trennen. Bei der Lekt?re erf?hrt man so einiges, z.B. da? Assessmentcenter eine Erfindung der Nazis sind (daher die vielen &#8218;S&#8216; im Wort! *muhahaha* ok, der war echt schlecht!). Aber kein Spa?, kein h?herer Offizier hatte seinen Posten erreich, ohne diese gleicherma?en bescheuerten wie sinnfreien Tests zu durchlaufen. Ich unterstelle -?brigens genauso wie die Autoren des Ratgebers- eine ma?lose Realit?tsferne sowie komplette Entfremdung des Sinns eines Vorstelligwerden bei einer Firma. Kleines Beispiel gef?llig? -Da steht in dem Buch z.B., da? Bewerber detailliert nach ihrer Herkunft gefragt wurden. Also so richtig N?rnberg-m??ig mit eigener Gr??e, die der Eltern, Beruf der Eltern, trallala. Ob der <b>Sch?delindex</b> hinzugezogen wurde, wei? man zwar nicht, aber allein dieses unseri?se Vordringen in Dinge, die ja nunmal gar nix mit dem Job zu tun haben, ist mindestens suspekt. Und dann der Kracher: Aus einer Bildersammlung von Massenm?rdern und Psychopathen diejenigen raussuchen, die einem am sympathischsten sind. Ja geht&#8217;s noch? -Das ist ja wie vor der Entscheidung zu stehen, <b>welches verdorbene Essen man nun nehmen soll</b>. Und wehe, man kennt die Herren und Damen auf den Bildern nicht alle, denn sonst l?uft man noch Gefahr, als untauglich eingestuft zu werden, weil man einen Genozid sympathischer fand als einen Ritualmord. Ohne Worte sowas.<br />
Aber ich will Euch ja alle am Wahnsinn teilhaben lassen und auch verraten, warum keiner der Teilnehmer eine wirkliche Chance hat, die Arbeitslosenstatistik um 1 zu entlasten:</p>
<blockquote><p>Im Winter heizen Telefone nur dienstags.<br />
Jeden Dienstag f?llt Schnee.</p>
<p>-Was stimmt? (mehrere Antworten m?glich)<br />
a) Wenn Schnee f?llt, heizen Telefone<br />
b) Jeden Dienstag im Winter heizen Telefone<br />
c) Telefone heizen immer dienstags<br />
d) Dienstags im Winter f?llt Schnee<br />
e) Wenn im Winter dienstags Schnee f?llt, heizen Telefone</p></blockquote>
<p>Ja nur zu, la?t es Euch auf der Zunge zergehen, aber bitte denkt nie wieder dr?ber nach, warum uns andere L?nder in vielerlei Hinsicht einen voraus haben!</p>
<p>Die Antwort gibt es, wenn es wenigstens ein paar hier versuchen (komm Shorty, das ist doch ein Heimspiel f?r Dich!), in ein paar Tagen.</p>
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		<title>Aus Alt mach Neu</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Dec 2004 15:14:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Martin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[Job]]></category>
		<category><![CDATA[Leute]]></category>

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				<content:encoded><![CDATA[<p>Nun, jetzt sind es nur noch wenige Stunden, bis wir das Jahr 2005 schreiben. Mir kommt es so vor, als w?re erst gestern der Sommer zuende gegangen, ja vielleicht sogar so, als w?re ich eben erst von Bamberg wieder zur?ck. Klar, die <b>35 Seiten Diplomarbeit</b> haben sich nicht von selbst geschrieben, aber irgendwie ist mir so, als k?nne ich besser meinen Schreibtisch im Jahreswandel beschreiben als das, was auf der anderen Seite des Fensterglases ist. Viel zu schnell ging dieses Jahr vor?ber, ja sogar an mir vor?ber. Oder wie Kalkofe es neulich formulierte: Das Jahr 2005 kommt, dabei bin ich noch gar nicht mit 2004 fertig.<br />
Ich habe keiner Menschenseele eine Weihnachtskarte geschrieben, keine Mailbox mit einer Weihnachtsmail noch voller gemacht, und da auch gestern keine pers?nliche elektronische Post meinen Rechner verlassen hat, habe ich auch niemandem f?r seine Gl?ckw?nsche zu meinem Geburtstag gedankt und wenigstens einen guten Rutsch gew?nscht. Warum wei? ich nicht genau &#8211; wahrscheinlich ist es einfach so, da? ich keine Lust hatte. Man m?ge mich da bitte nicht falsch verstehen, nicht, da? ich keine Lust gehabt h?tte, lieben Menschen einen lieben Gru? zu schicken, sondern ich hatte keine Lust auf sich zu motivieren, einen Moment der Ruhe zu nehmen und aus ehrlichem Herzen einige warme Worte aufzuschreiben. Diese Erkenntnis pa?t gut zur allgemein aufgeriebenen Stimmung &#8211; ich fange aber nun nicht an zu lamentieren, da? ich <b>dringend Urlaub</b> vor der B?rde der Diplomarbeit brauche, denn schlie?lich bin ich in einer Woche schon fast auf dem Weg in den Schnee. -Wie andere Leute es hinbekommen (haben), bei ihrer Diplomarbeit nicht auch zu einem psychisch-bedrohtem Einzelk?mpfer zu werden, finde ich nicht blo? r?tselhaft, vielmehr macht mich die Tatsache krank, da? andere scheinbar mit der gr??ten Gelassenheit einfach was hinwichsen, was dann auch noch zum Bestehen f?hrt. Aber da? ich mir einfach alles immerwieder viel zu schwer mache, weil ich die Dinge wohl zu ernst nehme, ist mir bekannt. Dennoch ?ndere ich nichts daran, auch in 2005 nicht. Vielleicht entdeckt ja jemand mein Involvement mit den Dingen, derer ich mich annehme und findet das immerhin wertvoll genug, mir daf?r Geld zu bezahlen. Manchmal ist diese Welt einfach zu voll mit Ellenbogen, und die <b>Arschkriecher und Speichellecker</b> stehlen einem nicht blo? die Show, sondern auch ein gutes St?ck weit sein Recht. Aber was will man machen, so ist es eben, und ich bin mir sicher, da? ich irgendwann noch mein passendes Gegengift daf?r finden werde. Qualit?t setzt sich schlie?lich durch, sagt man.<br />
Man soll ja <b>ohne Ballast ins neue Jahr</b> gehen, also alles ins Reine bringen, aufger?umt und ges?ubert (w?rtlich wie bildlich!) etwas Neues anfangen. Schwer, wenn einem der verha?te Mitbewohner am letzten Tag des Jahres noch mal so richtig demonstriert, f?r was es sich lohnte, den gesamten Schimpfw?rterschatz in allen einem bekannten Sprachen auszupacken und selbigen wie einen <b>Pulleimer</b> ?ber ihm auszugie?en, damit ihn der ganze Hass, Ekel, Abscheu und Verachtung einh?llt und ihn stinkend so lange begleitet, bis ihm sein ignorantes, verbl?detes Gehirn einfach nolens-volens empfiehlt, das dumme Geschw?tz von dem bl?den Deutschen zu vergessen. Ihr wi?t nun nicht, wovon ich rede, klar, woher auch. Aber glaubt mir, allein f?r dieses Riesenarschloch ist es die M?he wert, so schnell wie m?glich hier fertig zu werden und diesem Haus den R?cken zu kehren, bevor ich meinen grunds?tzlichsten Grunds?tzen untreu werde und ihm <b>ganz konventionell eins in die Fresse</b> schlage! Der ist nun wirklich so einer vom Typus Holl?nder, der mir ewig in Erinnerung bleiben wird, wenn es um Holland geht.<br />
Ich hab keine Ahnung, wie ich dazu jetzt ?berleiten soll, aber ich hab dieser Tage f?r die Menschen in S-O Asien gespendet. 10 Euro. Und <b>ich hab kein Feuerwerk gekauft</b>. (Grmpf, da w?re die ?berleitung gewesen: Ich hab da sogar daf?r schon einen Grundsatz gebrochen!) Schlimm das. Aber die 10 Euro tun echt nicht weh, im Gegenteil. Wenn ich sehe, da? da im Moment die Menschen mit der selben Nadel geimpft werden m?ssen, nur weil nicht genug Material am Start ist, dann brauch ich nicht drum bangen, ob mein 10er gut angelegt ist. Schlie?lich rauche ich auch nicht mehr, und das schon ?brigens seit ?ber einem Jahr. F?r 2005 werde ich das ganz sicher beibehalten, das steht f?r mich fest. Vor allem, seit ich ja 2-3 mal pro Woche Sport mache, merke ich jedesmal, was ich mir da jahrelang auf die Lungen geschmiert habe. Soviel zu den guten Vors?tzen. Bleiben noch die Hoffnungen, aber die arten ganz schnell wieder in <b>den bescheuerten Job-Talk</b> aus, und da hab ich nach Weihnachten mit der Familie nun absolut keinen Bedarf mehr dran.<br />
Dieser Tage las, nein, h?rte ich mal wieder ein H?rbuch: Also sprach Zarathustra von Nietzsche. Schwere Kost, Bruder, das kann ich sagen. Aber neben den zig Tausend Weisheiten, die darin schlummern, fand ich eine besonders eindrucksvoll:</p>
<blockquote><p>&#8222;Du-sollst&#8220; heisst der grosse Drache. Aber der Geist des L?wen sagt &#8222;Ich will&#8220;.</p></blockquote>
<p>In diesem Sinne: Einen guten Rutsch f?r 2005 und alles Gute!</p>
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		<title>Kein Gold</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2004 15:45:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Martin]]></dc:creator>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.google.de/logos/summer2004_fencing.gif" align="left" class="blogimage">Auch wenn unsere olympioniken Pappnasen bis dato eher die Peinlichkeitsliste als den Medaillenspiegel anf?hren (sogar Holland ist vor uns!), macht Olympia doch hin und wieder Spa?. Freilich nicht, wenn VL und MH daf?r ausfallen, aber im mittleren Durchschnitt ist das doch recht brauchbar, was wir da ansehen k?nnen. Obgleich mich die Coverage des Deutschen Fernsehens jeden Tag wieder aufs Neue fertig zu machen droht: Soviel D?nnschi? wie da w?hrend einer Wettkampf?bertragung gesabbert wird, ist schon fast ein Grund, auf &#8222;mute&#8220; zu stellen. Alice und ich fragen uns gar des ?fteren, ob die da die selben Bilder sehen wie wir, wenn auf einmal Franzi &#8222;gaaanz vorne dabei&#8220; ist. -Aber gut, ich m?chte deren Job auch nicht machen m?ssen, mu? man doch begr?ndete Angst haben, einer Schwimmerin mit so einem Kreuz und diesen Oberarmen nach einem verkackten Wettkampf die Frage zu stellen, ob denn vielleicht das Geprahle in Richtung Gold angemessen war. Autsch. Ich h?tte dem ja grad eine gewatscht. Aber immer fair bleiben, und nicht wie diese Ober-Zicke auf ihrem Drahtesel als Dank f?r Silber erstmal den ganz und gar unfemininen Stinkefinger in die Kameras gehalten hat. Tse. Ich dachte, das seien alles Amateure! Ein Effenberg kann sich sowas-auch finanziell-leisten, aber die?! Gl?cklicherweise haben die den Totalversager Ullrich nicht mehr interviewed. Zumindest hab ich nichts dergleichen gesehen. Diese Ober-Schnarchnase! Erst vergeigt er die &#8222;Tur de Frangs&#8220; (sein O-Ton), und dann hier so ein grottiger, zweistelliger Platz. Alles nicht schlimm, w?rde er nicht nur so reden wie Lance Armstrong, sondern auch so fahren! Da wird ein Ullrich geh?tschelt und get?tschelt, bekommt wahrscheinlich einen ganzen Stab griechischer Nymphen abgestellt, eine f?r&#8217;s linke Bein, eine f?r&#8217;s rechte, eine f?r dazwischen &#8211; und schon ist der Burschi au?er Form! Ich frage mal provokant: War er denn jemals in Form seit seinem letzten Tour-Sieg? L?cherlich, dieser Heini! Ich w?rde den morgens nur noch mit&#8217;m Rad f?r die Mannschaft Br?tchen holen fahren lassen. Aber das ist meine, wie immer unbedeutende Meinung.</p>
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