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	<title>Traumdieb.com &#187; Computer</title>
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	<description>Anachronistisch &#38; impulsiv schreibt hier der Traumdieb</description>
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		<title>Firefox Erweiterungen installieren: Addons ohne Verz&#246;gerung aktivieren</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 13:36:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Martin]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Firefox]]></category>
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		<description><![CDATA[Die vielen Erweiterungen (Extensions) und Addons, die es mittlerweile f&#252;r Firefox gibt, sorgen daf&#252;r, da&#223; Firefox immer mehr Anh&#228;nger findet. Beim Installieren von Erweiterungen in Firefox ist es jedoch immerwieder extrem l&#228;stig, die Verz&#246;gerung der Installation als Zwangspause hinnehmen zu m&#252;ssen. Gerade bei der Neuinstallation von Firefox ist es nicht selten so, da&#223; man eine [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die vielen Erweiterungen (Extensions) und Addons, die es mittlerweile f&#252;r Firefox gibt, sorgen daf&#252;r, da&#223; Firefox immer mehr Anh&#228;nger findet. Beim Installieren von Erweiterungen in Firefox ist es jedoch immerwieder extrem l&#228;stig, die Verz&#246;gerung der Installation als Zwangspause hinnehmen zu m&#252;ssen. Gerade bei der Neuinstallation von Firefox ist es nicht selten so, da&#223; man eine ganze Liste mit liebgewonnenen Erweiterungen erneut aktivieren mu&#223;. Wer hierbei deutlich Zeit sparen und Firefox Erweiterungen auch zuk&#252;nftig ohne Verz&#246;gerung einbinden will, der schaltet jetzt ganz einfach den eingestellten Delay ab.</p>
<p><span id="more-407"></span></p>
<p>Und das geht so:</p>
<ol>
<li>in der Firefox Adresszeile <code>about:config</code> eingeben</li>
<li>den etwaigen Warnhinweis best&#228;tigen</li>
<li>mit dem &#8222;Filter&#8220; suchen wir uns nun den verantwortlichen Wert: <code>security.dialog_enable_delay</code></li>
<li>ein Doppelklick auf die Zahl in der Spalte &#8222;Wert&#8220; l&#228;&#223;t uns diese ver&#228;ndern: auf 0 setzen</li>
</ol>
<p>Fertig!</p>
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		<title>Volltextsuche und SEO</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Nov 2008 18:27:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Martin]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Oftmals sind es genau die kleinen Mi&#223;verst&#228;ndnisse, die Programmierern auf der einen und Webmastern auf der anderen Seite das Leben schwer machen. Heute sorgte das Thema &#8222;Volltextsuche&#8220;, vielmehr das daraus resultierende, dem User zu pr&#228;sentierende Ergebnis f&#252;r beiderseits gestiegenen Blutdruck. Die Agentur geht ihrem klar definierten Auftrag nach, eine Volltextsuche &#252;ber den gesamten Inhalt der [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Oftmals sind es genau die kleinen Mi&#223;verst&#228;ndnisse, die Programmierern auf der einen und Webmastern auf der anderen Seite das Leben schwer machen. Heute sorgte das Thema &#8222;Volltextsuche&#8220;, vielmehr das daraus resultierende, dem User zu pr&#228;sentierende Ergebnis f&#252;r beiderseits gestiegenen Blutdruck. Die Agentur geht ihrem klar definierten Auftrag nach, eine Volltextsuche &#252;ber den gesamten Inhalt der Pr&#228;senz bereitzustellen und liefert ein Suchergebnis ab, mit dem ich inhaltlich extrem uneins war. Vereinfacht gesagt hat die Agentur eine Suche programmiert, die einen Artikel mit 15 mal Madonna drin von 1987 &#252;ber einen Artikel von vorgestern stellt, in dem halt nur 10 mal Madonna vorkommt.</p>
<p>Alle Ergebnisse werden also gem&#228;&#223; ihrer Relevanz ausgegeben. Daran ist auch zun&#228;chst nichts schlechtes, allerdings mu&#223; man sich schon auch &#252;ber die strategische Ausrichtung der Seite Gedanken machen, bevor man den Suchalgorhitmus festzurrt. Sortiert man dann nach Relevanz oder Datum? Oder nach beidem? Mit welcher Gewichtung? Dazu ein paar &#220;berlegungen im Zeitalter von SEO und Suchmaschinen-Schreibe:<span id="more-320"></span></p>
<ul>
<li>Die Volltextsuche wurde 1970 entwickelt. Damals war man heilfroh, aus irren Datenmengen was brauchbares rauszuholen. Und da ging es damals wohl eher um Relevanz als um Aktualit&#228;t. Au&#223;erdem vermute ich, da&#223; man damals eher darauf bedacht war, technische Dokumente zu durchsuchen. Oder -im Sinne einer anderen Perspektive- ein technisch korrektes Suchergebnis zu produzieren.</li>
<li>Im Informationszeitalter sind andere Dinge wichtig. Keine Online-Zeitung w&#252;rde Suchergebnisse produzieren, die zuerst relevante, aber total alte Artikel ausgibt. Hier m&#246;chte der User in erster Linie neue Inhalte lesen. Findet er dort nicht das, was er sucht, geht er entweder weiter durch die Liste oder -was wahrscheinlicher ist- bekundet seinen Unmut durch Klicken des roten X oben rechts.</li>
<li>Mittels Ontologie und der vielbeschrieenen semantischen Suche erm&#246;glicht man es heute Besuchern, die nach &#8222;Jaguar&#8220; suchen, unterschiedliche Suchergebnisse anzubieten (Auto oder die Raubkatze). Das kann kontext-bezogen sein oder aber in Konjunktion mit anderen Suchbegriffen geschehen. Beispiel? &#8222;Bereifung Jaguar&#8220; hat sicher nichts mit den Kurvengeschwindigkeiten des Tiers zu tun.</li>
<li>Bei der SEO-Schreibe versch&#228;rft sich das Thema Relevanz deutlich. Ziel der SEO-Schreibe ist es ja, durch besonders h&#228;ufigen Einsatz des entsprechenden Keywords bzw. der Keyword-Phrase und der Vermeidung von Synonymen der (externen) Suchmaschine vorzugeben, da&#223; man einen m&#228;chtig relevanten Artikel parat hat. Die Crux ist nun, da&#223; eine interne, auf Relevanz abgestellte Suchmaschine dann ja nur noch den nach Keywords relevantesten Artikel oben anstellt. Im redaktionellen, nachrichten-getriebenen Umfeld kann das nicht Ziel einer Suchergebnisseite sein, soviel ist sicher. Da will ich als User den aktuellsten Artikel mit meinem Suchwort lesen.</li>
<li>Eigentlich alle Blogs leben und sterben mit der Aktualit&#228;t ihrer Beitr&#228;ge. Aber auch f&#252;r andere Webseiten gilt, da&#223; Menschen mittlerweile daran gew&#246;hnt sind, immer den aktuellsten Beitrag oben angezeigt zu bekommen. Das schl&#228;gt auch auf die Suchgewohnheiten durch. Beispiel: Wenn ich bei Micro$oft nach &#8222;net framework download&#8220; suche, erwarte ich automatisch, da&#223; ich das neueste verf&#252;gbare Paket als erstes angezeigt bekomme. Tats&#228;chlich lade ich aber eine uralte Version herunter, wahrscheinlich, weil enthusiastische Techniker mal einen Keyword-gespickten Beschreibungstext eingegeben haben. Ergo: Relevanz hin oder her, das gelernte Verhalten im Umgang mit der Suchfunktion hat auch Auswirkungen auf die Usability der Seite.</li>
</ul>
<p>Mein Fazit: Schmei&#223;t die Relevanz-basierte Suche in die Tonne, wenn es um Inhalte geht, die mit einem Datum versehen werden. Die User werden es einem danken. Wer nicht darauf verzichten will, sollte mindestens einen Datumsfaktor in den Algorithmus einbauen, damit Aktualit&#228;t und Relevanz ausbalanciert werden k&#246;nnen.</p>
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		<title>TRA &#8211; Technology Related Anger</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jun 2008 11:53:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Martin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Traumdieb & Umwelt]]></category>
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		<category><![CDATA[TRA]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie lieb! Da schreibt mir meine Mutter heute morgen eine E-Mail: Hast Du auch schon TRA? -Dann lies bei von Hirschhausen nach: Technology Related Anger &#8211; eine klinische Diagnose, jedoch in Deutschland nicht anerkannte Berufskrankheit. Wer &#252;ber 30 Std. in der Woche vor dem Computer hockt, &#252;bt in den meisten F&#228;llen auch Gewalt gegen sein [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie lieb! Da schreibt mir meine Mutter heute morgen eine E-Mail:</p>
<blockquote><p>Hast Du auch schon TRA? -Dann lies bei <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3499623552?ie=UTF8&amp;tag=traumdiebcom-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3499623552">von Hirschhausen</a> nach: Technology Related Anger &#8211; eine klinische Diagnose, jedoch in Deutschland nicht anerkannte Berufskrankheit. Wer &#252;ber 30 Std. in der Woche vor dem Computer hockt, &#252;bt in den meisten F&#228;llen auch Gewalt gegen sein Ger&#228;t aus. (Allein 30% habe sich schon an der Maus vergriffen&#8230;)</p></blockquote>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3499623552?ie=UTF8&amp;tag=traumdiebcom-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3499623552" target="_blank"><img style="border: 0pt none; float: left;" title="Die Leber w&#228;chst mit ihren Aufgaben, Eckart von Hirschhausen" src="http://www.traumdieb.com/wordpress/wp-content/uploads/51ylejmwl8l_sl160_.jpg" border="0" alt="Die Leber w&#228;chst mit ihren Aufgaben, Eckart von Hirschhausen" /></a>Gut, was soll ich sagen? -Leugnen hilft nicht. &#220;ber die Jahre hat tats&#228;chlich bei mir das eine oder andere Equipment dran glauben m&#252;ssen. Ich <em>sch&#228;tze</em>, da&#223; auf grausamste Art und Weise so nicht weniger als <strong>2 M&#228;use, 3 Tastaturen und ein Faxger&#228;t</strong> den fr&#252;hzeitigen, gewaltsamen Exodus erfahren mu&#223;ten und die eine oder andere Tischkante mi&#223;handelt wurde. Ach ja, meinem alten Panasonic R&#246;hrenmonitor hab ich mal sowas von eine geballert, da&#223; das Geh&#228;use  an der Stelle des Einschlages gerissen war. Hat dem Ger&#228;t aber nicht geschadet, denn der war eh total unverw&#252;stlich.</p>
<p>Anders die M&#228;use, die -damals wegen Schnurgebundenheit- noch im rechten Winkel aus kurzer Distanz nach vorne an die Wand geworfen werden mu&#223;ten und dort in 1000 Brocken zerschellten. Tastaturen richtet der TRA-Patient f&#252;r gew&#246;hnlich durch <strong>mehrmaliges, extrem aggressives Schlagen mit der Faust</strong> hin. Anstelle von Blut spritzen dann die Tasten nur so durch die Gegend. Die eine Tastatur &#252;berlebt sowas, die andere nicht. Interessant dabei war die Feststellung, da&#223; hier der Preis der Tastatur gar keine Rolle spielt.</p>
<p>Aber das war einmal. Ich habe davon Abstand genommen, mich so zu verhalten. Zu hause sorgten diese Ausbr&#252;che bei der Herzdame damals mehrfach mindestens f&#252;r <strong>breite Irritation</strong> bis hin zur Flucht aus der Wohnung. Aber auch auf der Arbeit kommt es einfach nicht gut, wenn man mit Get&#246;se Firmeneigentum (aka Anlageverm&#246;gen) zerst&#246;rt, weswegen mir in den fast drei Jahren bei dieser Firma die Faust nur ein paar wenige Male <strong>mit Schwung auf die Tischplatte</strong> gefallen ist. Noch dazu geht es einfach ins Geld, wenn man sich einfach so mal ne neue Tastatur rauslassen mu&#223;.</p>
<p>Aus der Analyse meiner selbst habe ich gelernt, da&#223; in den meisten F&#228;llen immer einiges zusammenkam, was dann f&#252;r diese spontanen Sicherungs-Rausflieger gesorgt hat:</p>
<ul>
<li><strong>Hektik</strong>: Mal eben schnell-schnell was machen wollen, was eigentlich Sorgfalt und Konzentration verlangt</li>
<li><strong>Stimmung</strong>: grundlegende Stimmung, latenter Frust, Genervtsein, gar Panik ist gaaanz schlecht bei sowas</li>
<li><strong>Inkompetenz</strong>: einfach sich nicht eingestehen wollen, da&#223; man keine Ahnung hat, von dem, was man da vorhat</li>
<li><strong>Ungeduld</strong>: geh&#246;rt ein wenig zu Hektik, sorgt aber im Endeffekt mit der Schippe Wut f&#252;r den Ausraster, wenn sie mit Inkompetenz gepaart auftritt</li>
</ul>
<p>Interessant ist ja blo&#223;, das das <strong>jetzt eine Krankheit</strong> ist. Manchmal hab ich das Gef&#252;hl, wir sind unser ganzes Leben lang von total schlimmen Krankheiten und Defekten heimgesucht und wissen es nichtmal! Welch grausame Vorstellung! So ging das mit Legasthenie (&#8222;der kann nicht schreiben&#8220;), Lernschw&#228;che (&#8222;faule Sau&#8220;), RSI (&#8222;Schmerzen im Arm&#8220;), ADS (&#8222;Klassenclown&#8220;) und jetzt mit TRA (&#8222;Tobsucht&#8220;).</p>
<p>Aber <strong>ich bin nicht allein</strong> mit TRA, das beruhigt:<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/RZfwuCjbBDk&amp;hl=en" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/RZfwuCjbBDk&amp;hl=en"></embed></object></p>
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		<title>Ich selbst</title>
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		<pubDate>Sat, 31 May 2008 08:28:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Martin]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Prolog Versuchen Sie erst gar nicht, einen tieferen Sinn als den Augenf&#228;lligsten hinter dem Namen dieses Blogs zu suchen! &#8218;Traumdieb&#8216; war (ist?) der Name eines Rennpferdes, dem ich vor ein paar Jahren zusammen mit Alice auf der Pferderennbahn mal begegnet bin. Keine Angst, ich mag Pferde eigentlich &#252;berhaupt nicht, aber das liegt nicht nur daran, [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2>Prolog</h2>
<p>Versuchen Sie erst gar nicht, einen tieferen Sinn als den Augenf&#228;lligsten hinter dem Namen dieses Blogs zu suchen! &#8218;Traumdieb&#8216; war (ist?) der Name eines Rennpferdes, dem ich vor ein paar Jahren zusammen mit Alice auf der Pferderennbahn mal begegnet bin. Keine Angst, ich mag Pferde eigentlich &#252;berhaupt nicht, aber das liegt nicht nur daran, da&#223; ich keine &#228;ltere Schwester habe, deren alte Wendy-Zeitungen ich lesen mu&#223;te. -Sie werden folglich keine Geschichten &#252;ber Pferde in diesem Blog finden, au&#223;er, ich habe mal welche gegessen ohne es zu wissen. Vielmehr spielt &#8218;Traumdieb&#8216; darauf an, was mir manche Leser &#252;ber meine Schreibereien immerwieder attestiert haben. Sie interpretieren, meine Themen und die Art wie ich sie bearbeite seien so desillusionierend, da&#223; man meinen k&#246;nnte, ich stehle ihre Tr&#228;ume von einer besseren Welt. Nun, dies zu beurteilen m&#246;ge jedem selbst &#252;berlassen bleiben, ich f&#252;r meinen Teil ziehe mir diesen Schuh h&#246;chst gerne an. Denn eines ist sicher: Die Menschheit ist von Natur aus b&#246;se.</p>
<h2>Anarchronistisch &amp; impulsiv</h2>
<p>Glauben Sie&#8217;s oder lassen Sie es bleiben, ich bin tats&#228;chlich der Auffassung, da&#223; ich noch ganz &#8218;alte Schule&#8216; bin, was viele Sachen angeht. Man mu&#223; nicht MTV schauen, um fast den Aberglauben zu bekommen, was die Kids von heute alles so treiben. Ok, vielleicht ist MTV nun nicht gerade der beste Bezugspunkt, nehmen Sie also noch Politik und das Denken und Handeln meiner Mitmenschen dazu, und so f&#252;hle ich mich oft nicht mehr ganz in diese Zeiten passend. Darauf impulsiv zu reagieren erscheint ein plausibler Weg, zum (Nach-) Denken anzuregen und gleichzeitig das eigene Gem&#252;t zu k&#252;hlen.</p>
<h2>Vom Werden zum Sein</h2>
<p>Dieser Blog hat seit seiner Entstehung vor einigen Jahren eine Entwicklung durchgemacht, die man wohl bemerkt. Damit ist aber nicht der Wechsel von Englisch auf Deutsch oder gar das Erscheinungsbild generell gemeint. Die Frau oben auf dem Bild ist &#252;brigens meine Ur-Ur-Gro&#223;mutter. Seit dieser Version gibt es au&#223;erdem wieder Gro&#223;- und Kleinschreibung, falls das noch niemandem aufgefallen ist. -Mein Direktkleiner Beitrag zur Rettung und Pflege der Deutschen Sprache im allgemeinen (und des s-Genitivus sowie Futur II und Konjunktiv III im besonderen). Und da wir gerade beim Thema sind: Ich schreibe nach der alten Rechtschreibung! F&#252;r mich die einzig wahre Orthographie, habe ich doch als Jahrgang-97-Abiturient und danach Student im Ausland nie die M&#246;glichkeit gehabt, mich in der neuen Rechtschreibung zu &#252;ben. Au&#223;erdem ist die eh daneben: L&#8217;etat c&#8217;est moi in meinem Blog, das gilt auch f&#252;r die Themen.<br />
Nehmen Sie mein Geschreibsel bitte nur so ernst, wie Sie es verkraften k&#246;nnen! Ich &#252;bernehme keine Haftung daf&#252;r, Ihr Weltbild zu zerst&#246;ren oder gar f&#252;r Umdenken verantwortlich zu sein. Jeder Mensch ist so frei wie seine Gedanken. Darum erlaube ich mir hier, nicht blo&#223; Tagebuch zu schreiben, sondern mindestens hier und da zu abstrahieren. Auf die Meta-Ebene zu gehen, sozusagen. (Das zumindest w&#252;rde die 68er Deutschlehrerfraktion dazu sagen&#8230; h&#246;chstwahrscheinlich&#8230;) Vieles aber schreibe ich inzwischen gar nicht mehr auf, das m&#252;ssen Sie Sich dann dazu denken. Richtig, dieser Blog ist interaktiv. Wenn Sie was zu sagen haben, schreiben Sie es mir oder reden Sie mit anderen dar&#252;ber.</p>
<h2>3-2-1&#8230; MEINS!</h2>
<p>Wenn Sie das hier Dargebotene einigerma&#223;en unterhaltsam oder inspirierend fanden, freut mich das sehr. Bitte respektieren Sie aber, da&#223; der gesamte auf diesen Seiten vorhandene Inhalt mein geistiges Eigentum ist und somit auch ich gerne dar&#252;ber entscheide, ob und wie man au&#223;erhalb dieser Domain damit umgeht. Die Spielregeln lauten daher wie folgt: Wer mich verlinken mag, darf das gerne mit einem Link, aus dem einwandfrei ein Verweis auf diese Seite hervorgeht, tun. Genauso verh&#228;lt es sich mit dem Zitieren &#8211; klare Herkunftsangabe gen&#252;gt. Was ich nicht tolerieren werde, ist Schaufenstern, Plagiieren und Klauen.<br />
Die Seiten, zu denen ich hier verlinke, werden zwar regelm&#228;&#223;ig auch von mir gelesen, allerdings disclaime ich hiermit jegliche Verantwortlichkeit f&#252;r fremde Inhalte, auf die durch externe Links verwiesen wird.</p>
<h2>Und sonst?</h2>
<p>Sie fragen Sich wohl, wer der Kerl eigentlich ist. Nun, schauen Sie im Whois nach oder lesen Sie meinen Blog und machen Sich Ihr Bild. Wer banale Parameter braucht, den interessiert vielleicht, hier einen 30-j&#228;hrigen Hessen von der Lahn vor sich zu haben, der vor einigen Jahren erst nach Maastricht ging, um dort zu studieren und nach einem guten Viertel seines Lebens mit Titel wiederkam und nun in der alten Hauptstadt sein Geld mit Internetmarketing verdient. Sein Idealismus und die Unf&#228;higkeit, Leute zu beschei&#223;en und auszunutzen stehen ihm (und standen schon immer) dabei zwar ein bi&#223;chen im Weg, aber er glaubt fest daran, da&#223; sich Qualit&#228;t letztlich immer durchsetzt.<br />
Eine feste Einordnung im politischen Spektrum wird mit der Fu&#223;note, da&#223; Extremismus in jeglicher Form zu verurteilen ist, ebenso abgelehnt wie die Einordnung ins Lager der Atteisten. Er bezeichnet sich lieber als freidenkender Agnostiker, der in Glaubens- wie auch anderen Fragen die &#220;berzeugung vertritt, die Menschheit f&#252;hre grunds&#228;tzlich am besten, wenn sie ihren Verstand zur Probleml&#246;sung einsetzte, anstelle Dogmen, Ideologien, und Parolen nachzu&#228;ffen.</p>
<h2>Bitte, Sir, ein Bild!</h2>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-268" style="float: left;" title="traumdieb, 2 Jahre alt" src="http://www.traumdieb.com/wordpress/wp-content/uploads/traumdieb_whois1.jpg" alt="traumdieb, 2 Jahre alt" width="144" height="211" />Ok, aber nur eines. Und auch nur eins aus 1979, wo ich noch unverdorben war. Will sagen, aus der Zeit, als es nur drei Programme gab, die Telefone noch W&#228;hlscheiben hatten und von der Post gemietet waren, als Computer noch keiner daheim hatte, lange bevor es das Internet &#252;berhaupt gab, und schlie&#223;lich, bevor ich durch Schule und Universit&#228;t gegangen bin.<br />
Modisch war ich meiner Zeit damals sicher 25 Jahre voraus. Und Querstreifen machen nunmal dick, wie man sieht. -Aber wie so viele meiner Generation teilte ich das Schicksal einer diktierten Mode, was ich aber heute angesichts der Entgleisungen der Nachfolgegenerationen gar nicht mehr so schlimm finde. Schlie&#223;lich sieht man ja, wohin man mit zuviel Z&#252;gellosigkeit ger&#228;t&#8230;</p>
<h2>Ach, in meinem wilden Herzen</h2>
<p>Das ist von Rilke, nur zu Ihrer Kenntnisnahme. Kein tieferer Sinn, au&#223;er dem, der in diesen Zeilen sowieso schon innewohnt. Ignorieren Sie es, wenn Sie es nicht verstehen.</p>
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		<title>Kampf der Kulturen</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Dec 2007 03:02:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Martin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Traumdieb & Umwelt]]></category>
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		<description><![CDATA[Noch 5einhalb Stunden sind es bis Miami, und offen gestanden m?chte man angesichts des durchaus als &#8222;w?rzig&#8220; zu subsummierenden Geruches in der von meiner Lieblings-Airline betriebenen Boeing 747 am liebsten nur noch in einen komat?sen Schlaf fallen oder aber sich mehr von der edlen Brause oder dem vergorenen Traubensaft aus der Boardk?che holen. Kommt auf&#8217;s [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Noch 5einhalb Stunden sind es bis Miami, und offen gestanden m?chte man angesichts des durchaus als &#8222;w?rzig&#8220; zu subsummierenden Geruches in der von meiner Lieblings-Airline betriebenen Boeing 747 am liebsten nur noch in einen komat?sen Schlaf fallen oder aber sich mehr von der edlen Brause oder dem vergorenen Traubensaft aus der Boardk?che holen. Kommt auf&#8217;s gleiche raus: <strong>Ausschalten oder zumindest Dimmen der Wahrnehmungsreize</strong>.<br />
Eine geschlagene Stunde hat es gedauert, bis endlich jeder seinen Platz hatte. Etwas befremdlich ist das schon, denn meine Platznummer haben die von der Lufthansa mit beim Einchecken freundlicherweise gleich mit aufs Ticket gedruckt &#8211; die ahnten wohl, da? ich lieber am Schalter ?ber meinen Sitzplatz verhandle als an Board. Da wurde munter umdisponiert, als ginge es um Hotelzimmer oder das Erbteil. &#8222;Ja aber mein Mann sitzt jetzt da hinten&#8220;, &#8222;Ich habe einen Gangplatz gebucht!&#8220;, &#8222;Nein, ich stehe hier ?berhaupt nicht mehr auf!&#8220;, &#8222;Es zieht hier so&#8220;, &#8222;Haben Sie noch einen Notausgang?&#8220; -und dazwischen die Herren und Damen in der Uniform mit dem Kranich, mit Engelsgeduld &#8222;Macht es Ihnen etwas aus, wenn&#8230;?&#8220; Ja, offensichtlich macht es den meisten sehr wohl etwas aus. Da treffen die Kulturen aufeinander. Keine 10 min sitze ich in diesem Flieger und schon habe ich mindestens f?nf Sprachen geh?rt.<br />
Da ist Rodriguez (ich habe nat?rlich keine Ahnung wie der Mann hei?t, er ist jedenfalls totsicher ein Hispanic). Der hat den iPod auf den Ohren und wohl f?r den langen Flug extra <strong>seine pers?nlichen Greatest Hits</strong> draufgepackt. Jedenfalls intoniert er v?llig unbeeindruckt von den anderen 100 Passagieren in unserem Kabinenabschnitt &#8222;ohhhh Mariaaaa, Mariaaaaa&#8230;.&#8220; &#8211; mu? ja ne ganz dolle sein, denn entweder hat er den Player auf Dauerwiederholung und jedes Lied handelt von Maria. Der spricht also Spanisch. Und Englisch, wie er seinem Sitznachbarn, der eigentlich nur versucht, seine Computerzeitung zu lesen, eindrucksvoll in kurzweiligen Plaudereien zu demonstrieren versucht. Er geizt dabei nicht mit K?rpersprache, schlie?lich ist man auf 10300m und mit nur 10cm Schwei?dr?senabstand quasi Familie.<br />
Vorne sitzt eine asiatische Mutter mit asiatischen Kindern. Die schlafen, was es nicht besser macht, da? mir beim ?ffnen des Zeitungsfaches ?ber ihnen die ganze Wochenauslage frischer Hochglanzmagazine entgegenkommt und unsanft auf ihrer Famile niederprasselt. Ich entschuldige mich h?flich, schlie?lich ist es mir saupeinlich, da? gerade <strong>die GQ, das schwerste und am solidesten gebundene Magazin</strong>, ihrem J?ngsten mit der Bindekante auf den Kopf gefallen ist. Hilft nix, da mu? er durch, und ihren Schimpfanfall auf einer Sprache, von der ich sicher nichtmal geh?rt habe, kann daran auch nichts mehr ?ndern. Von wegen, Asiaten seien so tempered. Bei den Bambini h?rt es wohl auf. Italiener sitzen schr?g vor mir, haben Rastas respektive verfilzte Haare, sind unrasiert respektive ungewaschen und schlafen. Das &#8222;wie immer&#8220; verkneife ich mir jetzt nicht, denn wann immer ich junge Italiener reisen sehe, sehen die genau so aus: verlottert, verzottelt und garantiert noch nicht unterm Wasser gewesen heute.<br />
Vor mir sitzt ein Finne mit seiner Frau. Wir m?gen uns ab Sekunde eins schon nicht. Sowas gibts: Da steht man in der Security und hat nur einen Gedanken: <strong>Hoffentlich sitzt das Arschloch nicht neben mir!</strong> Tut er nicht, super, daf?r sitzt er vor mir. Und da kann er mich noch viel besser ?rgern. Hat wie ich sein Notebook offen und werkelt an einem Text, der sehr viele Jahreszalen enth?lt. Wie gesagt, ich halte ihn f?r einen Arsch, denn er stopft dauernd seine Decke und sein Kissen unter seinen Sitz, also zu meinen F??en. St?rt ihn gar nicht, findet er wohl normal. Gut, soll er sie haben, die Limburger! Er fliegt ?brigens mit permanent nach hinten geklapptem Sitz. Das sorgt daf?r, da? ich kaum aus meinem Sitz rauskomme, geschweigedenn meinen Text auf dem Bildschirm lesen kann, denn die Tastatur habe ich fast am Kinn. Also jetzt ?bertrieben gesprochen, aber so ?hnlich. Kann ich was daf?r, da? seine Frau 10 Jahre ?lter aussieht als er? Warum l??t er das an mir aus? Weil dieses Brett von Model-Italo-Spanierin mich beim Reinkommen angeschaut hat, w?hrend sie ihre Sitznummer gesucht hat? Immerhin war ich es nicht, der <strong>besagter Hammerfrau eine gef?hlte halbe Stunde auf den Arsch geschaut</strong> hat!<br />
Ein Hammer ist auch das Paar neben mir. Warum hab ich immer so ein Pech? Letztes Mal das Ehepaar, das mich mit Keksen gef?ttert hat und ?ber die ich aus Faulheit vergessen habe zu schreiben. Er Marke Erdkunde-Lehrer, in Sandalen mit Socken, stilsicher kombiniert mit Trekking-Hose und Angler-Weste, dazu eine historische No-Name Japan-Kamera, wahrscheinlich <strong>ein Vorkriegsmodell, seit anderthalb Generationen in Famlienbesitz</strong>, verpackt und zuhause in einer soliden Ledertasche, an der ein ebenso solides Taschen-Stativ baumelt. Die Kamera wird sogar vor meinen Augen eingesetzt, mit einer 50mm Standard-Optik ans beschlagene und gefrostete Flugzeugfenster gehalten, um Impressionen von New York bei Nacht auf Film zu bannen. Blende richtig eingestellt? -Dann los, klick, noch eins zur Sicherheit, klick , &#8222;brauch man eigentlich ja nicht, die Kamera macht heute noch immer Spitzenbilder, auch ohne digital!&#8220; unkt er mich an, als ich gerade mein Handgep?ck sortiere und er meine 350D ersp?ht. &#8218;Ja nee, is klar, und zwei Fotos m?ssen auch echt reichen, dann ist <strong>nach 3 Wochen New York endlich der 36er Film voll</strong>. Komm, nimm lieber noch ein Pl?tzchen von deiner Mutti, die wird sonst noch fetter.&#8216;<br />
Aber zur?ck zu meinen aktuellen Nachbarn. Unschlagbar, was mir da wieder das Schicksal (oder die Lufthansa aus reiner Bosheit?) hingepflanzt hat. Beide um die 70 und aus Ru?land. Herzlichen Gl?ckwunsch, das ist bei allem, was hier aus freiem Willen an Board gekommen ist, echt der Hauptgewinn. Kein Wort Deutsch sprechen die beiden, ganz zu schweigen von Englisch. Das stecke ich der total perplexen Stewardess, als die n?mlich ihr Curry-H?hnchen oder die Rindsroulade nicht an die beiden loswurde. Ich vermittle, weil ich ja nunmal <strong>so ein lieber Kerl mit Helferkomplex</strong> bin und hoffe, da? ihnen die Rouladen genauso gut geschmeckt haben wie mir. Zwischen Donauwewllen und Einreiseformular nimmt die Dame, deren Figur am besten mit &#8222;breit wie hoch&#8220; umschrieben werden kann, offensiv Kontakt auf. Nach einer Weile des Aufmicheinredens auf Russisch verstehe ich sie sogar &#8211; soweit man das nach einem Lufthansa Gin Tonic und 5 Rotwein sagen kann. Sie fragt mich, ob ich Kinder habe, verheiratet bin, beklagt den Sitzabstand und das Fernsehprogramm (welches sie aus Versehen heute nicht auf Russisch ausstrahlen&#8230;), und kommt schlie?lich zur Sache und fragt, ob ich Deutscher sei. Ich bejahe auf Gutgl?ck (&#8222;Da&#8220;) und die beiden freuen sich wie Pl?tzchen. Entweder haben sie mich gefragt, ob ich sie in Miami durch die Stadt f?hre oder -und das ist beinahe wahrscheinlicher- freuen sie sich wirklich. Als Deutscher erh?lt man glaube ich eher selten solche Reaktionen von Russen der Kriegsgenetation. Und w?hrend ich mir schon deren Kopf zerbreche, wie diese beiden wohl ?berhaupt die Einreise in den Sonnenstaat schaffen werden, r?cken sie mit der Sprache raus, l?ften endlich das Geheimnis: Sie sind auch Deutsche, eigentlich jedenfalls, und ihre Eltern haben Deutsch in der Schule gelernt, aber sie nicht mehr. -All dies bilde ich mir zumindest ein. Es ist durchaus m?glich, da? der Rotwein sein ?briges dazu getan hat, aber ich habe es bewu?t vermieden, meine aus 3 W?rtern bestehende Polnisch-Kenntnisse an den beiden auszuprobieren (&#8222;is ja fast wie russisch!&#8220;). Gleichzeitig setze ich f?r alle Eventualit?ten des R?ckflugs auf die Todo-Liste, mich wieder daran zu erinnern, was &#8222;ich spreche kein Polnisch&#8220; hei?t. Wo die Oper ist, brauche ich jedenfalls sicher niemanden fragen. Wie konnte ich nur so derma?en unvorbereitet auf Reisen gehen?!</p>
<p><span id="more-241"></span><br />
Nachtrag dazu:<br />
1. Die Italiener waren Deutsche. Mein Bild von Reisenden im Allgemeinen und im Speziellen von reisenden Italienern werde ich ?berpr?fen.<br />
2. Rodriguez ist kein Spanier, auch kein Kubaner, sondern Grieche. Das verr?t eindeutig sein Pa?.<br />
3. Die Russin erkl?rt mir kurz vor der Landung in wenigen Worten -darunter einige in deutsch-, da? sie Deutsch in der Schule gelernt haben, aber da waren sie noch kleine Kinder. Also haben sie mich vielleicht doch eher nicht danach gefragt, ob ich Kinder habe&#8230; Sie verabschiedet sich mit &#8222;Auf Wiedersehen&#8220;, ich mit &#8222;Doswidanja&#8220;. Sie freuen sich wieder wie Pl?tzchen.<br />
4. Die beiden Russen reisen ein. Aber wie&#8230; Schlimm: Der Heimatschutz-Beamte (&#8222;We are the face of our nation&#8220;) scheucht die armen beiden wie Vieh durch die Gegend, nochmal zum Lufthansa-Schalter zur?ck, weil wahrscheinlich irgendwo ein Komma auf den Einreisepapieren falsch war, und schlie?lich hinterlassen die beiden ohne ein Wort sagen zu m?ssen noch ihre Zeigefinger und Visage im Rechner des gro?artigsten Landes der Welt und reisen ein. Hallelujah.<br />
5. Ich sollte im Flieger weniger Rotwein trinken.</p>
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		<title>Land of Plenty</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Aug 2006 10:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Martin]]></dc:creator>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Alles hat es hier, wirklich alles: Wetter, Wetter, Wetter, Sonne, Sonne, Sonne, und nie weniger als 27 Grad. Au?erdem Kneipen mit Warsteiner, Erdinger, Bitburger, sogar Licher. Caf?s mit Schwarzw?lder Kirsch, Buttersahne, und wenn es sein mu? auch Diabetikerkuchen. K?nnchenkaffee, t?rkischer Mokka, Cappuccino italiano, Kaffee Hag. Paella, Schwertfisch, Calamaretti, Tapas, Currywurst, D?ner, Th?ringer Bratwurst. 2er Golf, Ascona Cabrio, SLK, CLK, SL, einige Spider aus Maranello und eine Viper aus Wetzlar mir Motorschaden. -Echt alles hat&#8217;s da. Auch gro?, klein, fest, weich, dick, d?nn, stehend und h?ngend, G?ttinnen wie Vogelscheuchen, Proleten und Gentlemen, Sandale oder Lackschuh. Alles hat&#8217;s da!<br />
Aber wehe, wehe Du <strike>willst</strike> mu?t mal ein wenig den mitgebrachten Firmenlaptop aufklappen, weil daheim sonst einige Dinge anzubrennen drohen und Du deinem Chef versprochen hast, wenigstens &#8222;ab und zu, wie es sich halt so ergibt&#8220; mal die Mails zu checken und mal anzuklingeln. Weil Du dir auch &#8222;in den n?chsten Tagen irgendwo einen Hotspot suchen&#8220; gehen wolltest. Deswegen stapfst Du an blanken ?rschen und Br?sten, gest?hlten wie extrem schwabbeligen B?uchen, an vollen Bierhumpen und halbleeren Caipis vorbei, mir der Laptop-Tasche ?ber der Schulter und versuchst, ein m?glichst urlaubshaftes Gesicht zu machen. Den Tune, den Du pfeifst, kennst Du selbst erst seit der letzten Kreuzung.<br />
Das Experiment, wie ein Held der New Economy r?berzukommen, der in Badelatschen, Freizeithemd und Hilfiger-Badeshorts mal eben daheim nach dem Rechten schauen will, damit auch ja sichergestellt ist, da? der n?chste Pitch nach Plan verl?uft, scheitert kl?glich beim ersten Zusammentreffen mit der Fleischereifachverk?uferinnen-Fraktion: &#8222;Pah, sieh mal, der hat sich seinen Laptop mitgenommen, damit es ihm am Strand nicht so langweilig ist.&#8220; -Extreme Fehleinsch?tzung, junge Frau, aber Du kannst ja nichts daf?r. Irgendwie schaffe ich es aber auch auf den folgenden 800 Metern nicht, die Aura des bunten Hundes von Paguera abzulegen, denn ich bekomme Blicke, Kommentare, bedauerndes L?cheln. Irgendwann sagt ein Familen-Pappa mit Currywurst: &#8222;Mensch schau mal, der ist aber wichtig!&#8220; Das reicht! Wenn ich hier schon im Ausland f?rs Brutto-Inlandsprodukt was tun mu?, dann habe ich doch wenigstens ein bi?chen Respekt verdient.<br />
Mein anderthalbst?ndiger &#8222;Spaziergang&#8220; durch den sehr touristisch gepr?gten Ort wird immer wieder erheitert, in dem ich in alle Geb?ude, wo irgendwas mit &#8222;Internet&#8220;, &#8222;@&#8220; oder &#8222;Email&#8220; au?en dransteht, reingehe, um dort nach h?flichem Fragen mit gro?en Augen angeschaut zu werden: &#8222;Nein, wir haben hier Internet, aber mit Ihrem Computer k?nnen Sie nicht ins Internet, wir haben ja nichtmal einen Drucker.&#8220; Gut, junge Frau, das hat damit auch nichts zu tun, aber seis drum. Im besten Hotel am Platz hat man zwar wei?e Handschuhe an, aber daf?r nur eine Internet-Station mit Monitor hinter Glas und Tasten aus Edelstahl. Danke, nein, hilft mir wieder nicht weiter. (Ich frage mich nur, was an diesem technischen Fossil den Concierge glauben l??t, es handele sich dabei um WiFi&#8230;) Richtig Stil hatte dann endlich das einzige Internet-Cafe am Platze, wo ich WLANen k?nnen sollte. Endlich, ich am Ziel, nur eine Stunde nach Beginn der Suche. Mit dem Passwort auf dem Zettel, selbigen in der Hand suchte ich mir ein Pl?tzchen m?glichst weit weg vom Einzugsbereich der brutal kalten Klimaanlage und wartete gespannt auf die erste Gelegenheit, mich ins erste drahtlose Netz des Tages einw?hlen zu k?nnen. Gut, ich war wohl zu naiv und hatte den Spanien-Faktor au?er Acht gelassen: Geht nicht gibts da n?mlich! Ich versuchte h?flich zu bleiben und insistiere darauf, da? nicht mein Laptop defektiv war, sondern deren Netzwerk. Ich, der devisenbringende Tourist, erntete mit diesen hoffnungslosen Versuchen um L?sung des Problems nur mehrfache &#8222;Sorry&#8230; sorry&#8230;. well&#8230; sorry&#8220; -&#8218;Und da ist die T?r, Du Depp&#8216; erg?nzte ich im Geiste.<br />
Und so schnell ?berschreitet man in der modernen Welt die Grenze zum Kriminellen: Auf der n?chsten Parkbank klappte ich wieder mein Notebook auf, um mich ganz frech ins n?chste offene WLAN zu klemmen, was ich finden konnte. Auch auf einer Bank 300m weiter hatte ich keinen Erfolg: Zwar gab es WLANs wie Sand am nahen Meer, allerdings hat den Spaniern zwischenzeitlich wohl auch irgendwer erz?hlt, da? es durchaus Sinn machen kann, diese zu sichern.<br />
Abgek?mpft und total frustriert ?ber soviel kaufm?nnische Ignoranz der Telefonica, nicht in jedem 2ten gr??eren Caf? mal einen HotSpot zu installieren, qu?lte ich mich mit der Tasche ?ber der Schulter wieder nach Hause. Ich kam mir irgendwie vor wie einer, der im Busch nach der n?chsten Telefonzelle gefragt hat. Nur gut, da? es hier sonst echt alles hat.</p>
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		<title>Von Techno, T?cken und der Thesis</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Mar 2005 12:30:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Martin]]></dc:creator>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>In einer Woche werde ich wohl mit einer CD und einem guten Grund bewaffnet die Uni-Bib aufsuchen gehen. Mein Vater fragte mich am Wochenende, warum ich eigentlich keinen USB-Stick f?r den Datentransport benutze. Gut, er hat sich etwas anders ausgedr?ckt; er sagte &#8222;Du, ich hab da die Tage beim <i>[insert name of random technophile colleague here]</i> gesehen, der hat so einen kleinen Dings, den schiebt er da nur in den Computer rein, und da hat er alles drauf, was er so braucht, und das immer dabei&#8220;. Aber gut, ich war erstmal baff! Mein Vater redet von USB-Sticks, ich fasste es kaum. Ich nannte als Grund, da? ich noch nicht wirklich einen gebraucht h?tte und daher wegen meiner grunds?tzlich ablehnenden Haltung jedes neuen Gimmicks gegen?ber und aus Geiz bisher von der Anschaffung eines solchen Wunderwerks der Technik abgesehen h?tte. Er wollte dann wissen, was wohl so ein Stick kostet. Er kam in der Folge zu dem Schlu?, mich mal wieder nicht verstehen zu k?nnen, schlie?lich seien 40-50 Euro f?r sowas tolles doch nun wirklich kein Geld. ?Da? aber meine Mutter noch immer auf seinen Segen wartet, sich endlich DSL legen lassen zu k?nnen, damit sie mit ihrem neuen Notebook endlich mal vom <b>Berg-hoch-LKW-bitte-ganz-rechts-Streifen</b> auf die ?berholspur der Datenautobahn wechseln kann, sollte ich besser argumentatorisch vermeiden, denn sonst verf?llt seine gewonnene Lust am Forstschritt gleich wieder in die f?r ihn so typische Schockstarre. An dieser Stelle die geistige Notiz unter die Hirnrinde, sp?ter mal nicht so werden zu wollen.<br />
Ob ich dies Versprechen allerdings einhalten kann, ist arg fraglich, zumal ich absolut ?berhaupt keinen Sinn darin sehe, mir in der S-Bahn einen Film im Briefmarkenformat auf meinem Handy anzusehen oder mir dabei zusehenzulassen, wie ich auf dem Klo telefoniere. Tja, die Cebit wirft wirklich mit allerlei Schund um sich, und irgendwie wird das von Jahr zu Jahr schlimmer. Ich frage mich, ob die Hersteller das einfach nicht wahrhaben wollen, da? wir hier nicht Japan sind! Vielleicht sollte man sie mal bei der Hand nehmen und in einem Rundgang gemeinsam feststellen lassen, da? es bei uns keine <b>Barbiepuppen mit 3 K?rper?ffnungen</b> in an der Stra?e aufgestellten Automaten gibt, wo man auch getragene Schl?pper von Schuldm?dchen ziehen kann. Bei uns pinkeln zudem echte Hunde auf den Teppich, dazu brauchen wir keine Roboter. Und genauso wenig brauche ich diesen ganzen <b>Firlefanz am Handy</b>. Ok, die Knipse f?r Schnappsch?sse, von mir aus. Dann aber bitte richtig, und nicht so, da? sich nur <b>Freibad-Spanner</b> damit vergn?gen k?nnen und alles, was sich in geschlossenen R?umen schneller bewegt als ein Gummibaum auf dem Bild dann ungef?hr genauso viel k?nstlerischen Anspruch und Charme hat wie das Erbrochene neben statt in einer Kneipentoilette. Warum packt eigentlich niemand mal eine Infrarot-Funktion als Fernbedienung in so ein Teil? Und wann kommen endlich Bezahlsysteme mit dem Handy, die auch wirklich funktionieren? ?Aber um sowas macht sich keiner Gedanken, stattdessen soll ich mir Herr der Ringe auf 280&#215;280 Pixeln bei 65tausend Farben in der wackeligen Stra?enbahn ansehen. Klasse Idee. Da bei mir jetzt auch wieder die Vertragsverl?ngerung ansteht, werde ich einen Teufel tun, und mir ein UMTS Handy aufschw?tzen lassen, und das hat nichts mit Technophobie zu tun.<br />
Mein Vater hat da ja sowieso gar keinen Vertrag mit solchen Sachen. F?r ihn gilt der Grundsatz: <b>Ich will nur das haben, was nix kostet.</b> Billich willich sozusagen. Und irgendwie kommt er seit Jahren auch tats?chlich um jegliche Investition rum. Zum Beispiel, ich gebe ihm mein &#8218;altes&#8216; Handy, weil seins zickt, er aber nicht den Sinn sieht, sich ein neues zu kaufen, weil er es nicht versteht, da? ein Handy nach 5 Jahren durchaus mal den Geist aufgeben darf. Ja, ausdr?cklich <i>darf</i>! Rumtragen will so ein Teil dann eh keiner mehr, davon bekommt man mindestens einen Haltungsschaden. Oder aber, ?berall wird das gewohnte terristische Fernsehen abgeschaltet, auch die letzten Nachbarn m?ssen nun gezwungenerma?en auf DVB-T oder Sch?ssel umsteigen. Zwar haben wir schon seit Jahren eine Sch?ssel, aber mirakul?serweise ist unser Haus das einzige in der Stra?e, dessen Antennen noch immer ein brauchbares Bild aus dem Vogelsberg empfangen, seit von Frankfurt nischt mehr kommt.<br />
Goldig war auch, wie er mir einen guten Ratschlag bez?glich des Druckens meiner Diplomarbeit geben wollte. Er meinte, ich solle da doch mal besser vorher einen Termin machen, bei ihm h?tten die das damals, also 1905 oder so, dann in 2 Tagen schon fertig gehabt. Ich hab ihm dann gesagt, da? ich da mit meiner CD -ja, verdammt, ich hab halt noch keinen USB-Stick- hingehe und ne halbe Stunde sp?ter mit 4 gebundenen Ausgaben den Salon wieder verlasse. Das hat ihn schon schwer beeindruckt, da? &#8222;die so schnell kopieren k?nnen&#8220;. Mann, irgendwie komme ich mir vor, als w?rde ich von meinem Uropa erz?hlen; man hat ja fast Mitleid mit ihm, da? ihm das alles so am Allerwertesten vorbeigeht!<br />
Naja, immerhin hab ich es jetzt trotzdem geschafft, Euch -fast ganz nebenbei- zu berichten, da? das leidige Thema Nummer eins fast ausgestanden ist.</p>
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		<title>Jawoll, wir waren Helden!</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2004 13:10:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Martin]]></dc:creator>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr richtig:</p>
<p><i>&#8222;Als Kinder sa?en wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags.<br />
Unsere Bettchen waren angemalt mit Farben voller Blei und Cadmium.<br />
Die Fl?schchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten ?ffnen,<br />
genauso wie die Flasche mit Bleichmittel.<br />
[&#8230;]<br />
T?ren und Schr?nke waren eine st?ndige Bedrohung f?r unsere Fingerchen<br />
und auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm.<br />
[&#8230;]<br />
Wir tranken Wasser aus Wasserh?hnen und nicht aus Flaschen.<br />
[&#8230;]<br />
Wir verlie?en morgens das Haus zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg und mussten erst zu Hause sein, wenn die Stra?enlaternen angingen. Niemand wusste, wo wir waren und wir hatten nicht mal ein Handy dabei!<br />
[&#8230;]<br />
Wir haben uns geschnitten, brachen Knochen und Z?hne, und niemand wurde<br />
deswegen verklagt. Es waren eben Unf?lle. Niemand hatte Schuld au?er wir selbst.<br />
[&#8230;]<br />
Wir hatten nicht: Playstation, Nintendo 64, X-Box, Videospiele, 64 Fernsehkan?le, Filme auf Video, Surround Sound, eigene Fernseher, Computer, Internet-Chat-Rooms.<br />
<b>Wir hatten Freunde!!!</b>&#8222;</i></p>
<p>gelesen bei <a href="http://www.m-e-x.de/blog/archive/001736.html" target="_blank">M-E-X Blog</a></p>
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		<title>Cool down with me!</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Aug 2003 16:12:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Martin]]></dc:creator>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.traumdieb.com/weblog/images/cooldown.htm" onclick="window.open('http://www.traumdieb.com/weblog/images/cooldown.htm','popup','width=480,height=640,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.traumdieb.com/weblog/images/cooldown-thumb.jpg" align="left" class="blogimage" width="160" height="160" border="0" /></a>Actually, I have never ever enjoyed an ice-cold coke as much as I did just a minute ago. But in the same fashion, I have never witnessed a can of coke warming up that fast after being taken out of the freezer&#8230; Go on sippin&#8216; in the sun!<br />
Another thing I head to learn today is that it&#8217;s virtually impossible to stay outside. At least on my terrace, cause the warm Sahara-like wind that is coming up every now and then from the ascending heat from the Aldi-roof simply takes your breath, makes you feel as if in a sauna. The only thing worrying me bigtime is the temperature inside my computer. Gee, I really hope my antique components can handle this.</p>
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		<title>U Envy Me!</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jul 2003 09:30:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Martin]]></dc:creator>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.traumdieb.com/weblog/archives/images/samaria.htm" onclick="window.open('http://www.traumdieb.com/weblog/archives/images/samaria.htm','popup','width=800,height=600,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.traumdieb.com/weblog/archives/images/samaria-thumb.JPG" width="200" height="150" border="0" /></a><br />Back to boring, back to Germany&#8230; Of course, we will write the obligatory travel report, but right now, we need to get slowly used to the computer and internet, next to no beach, no sea, avarage-tasting tomatoes, muggy heat and absence of sheep and goats on the streets and later in the pan.<br />
N-Joy the summer and await pictures, pictures, pictures&#8230;. as we took 455 digital and 15 analogue photos.</p>
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