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	<title>Traumdieb.com &#187; Bayern</title>
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	<description>Anachronistisch &#38; impulsiv schreibt hier der Traumdieb</description>
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		<title>Deutschland gegen Bayern</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 16:35:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Gestern Abend dachte ich, ich seh nicht gut: Bayern gegen Deutschland, oder umgekehrt. Von den &#214;ffentlich-Rechtlichen ist man seit der EM ja einiges gew&#246;hnt, da wundert man sich auch nicht mehr wirklich, wenn von den Flaggen-Verdrehern jetzt auch schon binnen-f&#246;derale Fu&#223;ballspiele erfunden werden. War ja dann doch so. Der Titan ist ja gegangen. Ich hab [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern Abend dachte ich, ich seh nicht gut: Bayern gegen Deutschland, oder umgekehrt. Von den &#214;ffentlich-Rechtlichen ist man <a title="Falsche Flagge Tagesthemen" href="http://www.youtube.com/watch?v=NIlW25XFtus" target="_blank">seit der EM ja einiges gew&#246;hnt</a>, da wundert man sich auch nicht mehr wirklich, wenn von den Flaggen-Verdrehern jetzt auch schon binnen-f&#246;derale Fu&#223;ballspiele erfunden werden.<br />
War ja dann doch so. Der Titan ist ja gegangen. Ich hab das &#252;brigens mal <a title="Oliver Kahn der Titan" href="http://de.wiktionary.org/wiki/Titan" target="_blank">bei Wiktionary nachgeschaut</a>: Ein Titan ist jemand, dessen F&#228;higkeiten &#252;ber das normale Ma&#223; hinausgehen. -Oder eben dessen Kontostand&#8230; Wie dem auch sei, nu isser weg, unser Olli, der Bei&#223;er. Oder schlicht der Mann, der nie ein Tor schiessen durfte.<br />
Aber Bayern gegen Deutschland erinnerte mich auch noch an ein Detail aus dem Geschichtsunterricht, das heutzutage schier in Vergessenheit geraten ist: Der bayerische Landtag hat seinerzeit dem Grundgesetz der Bundesrepublik nicht zugestimmt und dies auch bis heute nicht nachgeholt. <a title="Bayern stimmt Grundgesetz nicht zu" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Grundgesetz_f%C3%BCr_die_Bundesrepublik_Deutschland#Genehmigung_und_Ratifikation_des_Grundgesetzes" target="_blank">Kein Scherz.</a></p>
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		<title>Ab in den S?den</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Mar 2007 19:11:21 +0000</pubDate>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Halb 6 auf der Autobahn, gewohntes Bild auf der A61: Ein gelbes Nummernschild nach dem anderen. Alle wollen Sie dahin, wo wir bis eben auch noch hinwollten. Resentiments beiseite, ist ja Urlaub, <strong>Holl?nder sind eben auch nur Menschen</strong>. Zwar solche, die mit ihren Fahrzeugen, meist v?llig ?berladen und bis an den Rand des Zumutbaren nicht mit Winterausr?stung ausgestattet, aber gut. Doch irgendwann is genug, is einfach mal Schlu? mit der ewigen V?lkerverst?ndigung, dem gelebten Europa ohne Grenzen, denn meine Br?der aus der Nachbarschaft beginnen mir bereits nach km 7 mit ihrem Fahrstil geh?rig auf den Zeiger zu gehen. Xenon im R?ckspiegel, ich mache dem Tiefflieger mit Bonner Kennzeichen schnell mal Platz, aber ein holl?ndischer Familienpappa hat wohl den Ernst der Lage nicht sofort begriffen und setzt zum ?berholen eines Landsmannes an. Der Nachthimmel wird kurz glockenell erleuchtet, zweimal kurz hintereinander blitzt das Xenon-Fernlicht des BMW auf, der linke Blinker wird gesetzt und der Lenker des Familenkombis hat noch eben gef?hlte 2ms Zeit, seine Sippe in Sicherheit zu bringen. Also gut, der Krieg ist er?ffnet, ich setze mich wieder auf die linke Spur und schiebe alles mit gelbem Nummernschild von der Bahn, was mir vor den nicht vorhandenen Bullf?nger kriecht. <strong>Deutschland &#8211; Holland, und zwar in der dritten Halbzeit wird hier nachgespielt.</strong><br />
Zur Blauen Stunde lasse ich das Hunsr?ck hinter mir, im Radio spielt SWR3 just dazu Summer Wine. G?nsehaut und kein Zweifel, on the Road again. Fast allein auf der Autobahn, die holl?ndische Prozession habe ich schon vor km hinter mir gelassen.<br />
Stunden sp?ter und reichlich Nerven ?rmer, f?hren in der N?he von F?ssen auf einmal fast alle Wege zu den &#8222;K?nigsschl?ssern&#8220;, den Lust- und Romantikbuden von K?nig Ludwig von Bayern. Neuschwanstein, pl?tzlich steht es vor mir, nat?rlich im vollen Gegenlicht, soda? kein Foto m?glich ist. Man braucht dann nur den ganzen Japanern zu folgen. Oder noch besser denjenigen, die offenbar noch nicht mitbekommen haben, da? ein &#8222;P1&#8243; am Ortsrand immer den am weitesten zur Sehensw?rdigkeit entfernten Parkplatz bezeichnet, worauf in aller Regel noch P2 bis P5 folgen. In Hohenschwangau trifft man sie dann alle wieder. Japanische Japaner mit japanischen Kameras fotografieren wie die Weltmeister jeden Stein, bannen so die gesamte Bayerische Kitscharchitektur auf <strike>Film</strike> Chip. Wenn das Fotografieren Geb?ude abnutzen k?nnte, st?nde da kein Stein mehr auf dem anderen. Ich hab darum auf meinen tourischtischen Obulus verzichtet und nur <a href="http://photos.traumdieb.com/index.php?showimage=23" target="_blank">Schlo? Hochenschwangau</a> abgelichtet, es sah einfach sch?ner aus als das Postkartenmotiv auf der anderen Seite des Berges.<br />
Ein paar Kilometer weiter hat das Elend wieder sein bekanntes Gesicht. Im Stau sind alle gleich. Erstmal, zumindest. Wer sich da abheben will, der kann sich 1,50m neben der Stra?e <strong>ins kn?chelhohe Geb?sch schlagen</strong> und den hellen Holzzaun nach Herzenslust kreativ bepinkeln. Sieht ja schlie?lich keiner. Kennzeichencheck? -Klar, gelb-schwarz.<br />
Pa?stra?en fahren ist nicht einfach, und in L?ndern, wo es keine Erhebungen ?ber 120m gibt, mu? man es auch nicht gewohnt sein, die Bremse gegen die <strong>Hangabtriebskraft</strong> einsetzen zu k?nnen. F?hrt man allerdings gern nach ?sterreich zum Skifahren, kann  es Sinn machen, sich die einfachen Regeln des Fahrens im Gebirge zu eigen zu machen. Wir erinnern uns: M?glichst gleichm??ig ohne viel zu schalten bergauf, dann im selben Gang die Bremskraft des Motors ausnutzend wieder hinunter. Schont den Motor, die Bremsen, und die Nerven all derer, die kein schwarz-gelbes Nummernschild haben. Doch da wird bergauf geschoben und gedr?ngelt, zum ?berholen angesetzt, um dann festzustellen, da? die PS-Leistung nur in L?ndern, die unter dem Meeresspiegel liegen, reicht. Bergab wird dann das ganze Grauen deutlich: <strong>Da wird dank des Kennzeichens der Polo pl?tzlich zum 40-Tonner</strong>, besonders dann, wenn es mit Serpentinen nach unten geht. Immer sch?n weit ausholen, damit die ungebremste -im Winter nicht vorhandene- Anh?ngelast auch noch mit rumkommt. Schei? auf den Gegenverkehr, hier bin ich Mensch, hier will ich sein! ?brigens das Grundmotiv der Batavier, wie bereits an zahlreichen anderen Stellen dieses Blogs zu lesen&#8230;<br />
Ich seh sie schon vor mir, auf der Piste: <strong>Voll mit Heineken und J?germeister</strong> (?brigens das einzige wirklich akzeptierte ur-deutsche Getr?nk jenseits der Maas) stochern sie sich gewohnt charmant und zur?ckhaltend talw?rts, sitzen nicht mitten auf der Piste und warten auf die anderen, stehen nicht dumm am Lift im Weg und treten einem nicht auf die Ski. Erfrischend, auch mal andere Holl?nder in der Gondel zu belauschen, die sich zwar philosophisch einer ganz zentralen Frage des Landes n?hern, aber schlie?lich ist ja der Weg das Ziel. Sie befinden, da? Holland ja an sich sch?n ist, es aber noch sch?ner w?re, wenn man Gebirge und -gaaanz wichtig- Gletscher h?tte. Aber nicht zu viele, wegen weil kein Platz. Ja nee Jongens, is klar: <strong>Vorm Haus den Strand und im Garten die Berge.</strong></p>
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		<title>Topless im Land der Kiffer</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2004 22:05:22 +0000</pubDate>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Da bin ich wieder. Aufgeschlagen, und ohne Bauchlandung, in meinem geliebten Maastricht, mit dem ich irgendwie nach fast sechs Monaten Deutschland gar nicht so recht warm werden will. Es scheint fast so, als w?re alles noch um ein Vielfaches mehr anders und ungewohnt als im Herbst 1998, als ich das erste Mal hierher gezogen bin. Freilich mit f?nffachen Bahnhof, und nicht so sparsam wie dieses Mal, wo ich mich angesichts der beinahe sommerlichen Temperaturen tats?chlich schon wieder mit den falschen Klamotten eingedeckt habe. War sogar laufen heute. Das letzte Mal, vor einigen Wochen war noch in Bamberg, wo ich tapfer bei Temperaturen um den <b>Gefrierpunkt</b> durch die Gartenstadt getrabt bin. Dementsprechend angenehm war ich heute ?berrascht, als meine mir bis dato unbekannten neuen Tragos-Nachbarinnen auf der gegen?berliegenden Seite der H?userreihe die <b>topless-im-Tanga-Saison</b> eingel?utet haben. Sp?testens da wu?te ich, es ist warm drau?en. Und da? es doch kein Fehler war, gestern ?ber eine Stunde meine Fenster geputzt zu haben.<br />
Der Abschied aus dem feinen Frankenland ging eigentlich kra? schnell ?ber die B?hne; ein wenig zu schnell f?r meinen Geschmack. Ich habe nat?rlich den Fehler gemacht, an meinem letzten Abend bei den ganzen Leuten im <a href="http://www.coe-bamberg.de" target="_blank">Wohnheim</a> vorbeigehen und tsch??-sagen zu wollen. Es kam dann auch wie es kommen mu?te, denn es waren nur wenige Leute da. Und so schmierte ich mir einige Email-Adressen und Telefonnummern auf die hausinterne Telefonliste mit allen Bewohnern, nur, um sie dann in den ganzen Wirren des Umzuges irgendwo zu verlieren. Eventuell ist diese Liste ? urspr?nglich auf hellblauem Papier ? auch daran schuld, da? meine schwarze Strickjacke nach der W?sche irgendwie anders aussieht. Ich wei? es nicht. Nur, da? es mich im Nachhinein tierisch anstinkt, wie das sonst so gesellige Semester in Bamberg geendet hat. W?hrend der Pr?fungen hat man niemanden mehr getroffen, und einen Tag nach der letzten Pr?fung stand ich schon feste in den Kartoffeln und packte meinen Kram zusammen. Nicht sch?n, schon alleine, weil ich mit dem einen oder anderen nochmal gerne zwei Bier getrunken h?tte. Denn wir erinnern uns: In Bayern trinkt man immer nur <b>zwei Bier</b> ? das erste und das letzte.<br />
Back in Maastricht haben wir erstmal das Zimmer von <a href=?http://www.february-29.com? target=?_blank?>Alice</a> mit Latexfarbe gewei?elt, ganz so, wie es die strengen Statute von H?usermogul Penders es verlangen. Vier Meter ist das Zimmer hoch, mehr sage ich dazu nicht. Nebenbei habe ich mir dann auch das eine oder andere wieder in die Regale ger?umt, aber irgendwie sieht mein Zimmer komplett unpers?nlich aus, und ich frage mich jeden Tag, wo ich das ganze Zeug gelassen habe, das meinem Zimmer diese sympatische Ausgef?lltheit verliehen hat. <b>Nicht Fleisch, nicht Fisch</b>, so ungef?hr f?hlt es sich im Moment an, auch wenn ich meiner neuen ?berzeugung, da? man eigentlich nur noch Bamberger Bier trinken sollte, zum Trotz schon m?chtig mit dem alten Clan (man k?nnte auch vom ?harten Kern? oder dem ?letzten Rest? sprechen) minderwertigem holl?ndischem Bier gehuldigt habe, um Freddy?s Diplom zu begie?en. Ein wenig Heimatgef?hl stellt sich dann schon ein, wenn man am n?chsten Tag mit einem gewaltigen Sch?del aufwacht und versucht, ex post die genaue Menge der konsumierten <b>Brand- und G?rungsprodukte</b> abzusch?tzen. Auch wie zu hause hab ich mich gef?hlt, als ich wiedermal die Grenze bei Aachen ?berfuhr und sich das gr?n-wei?e Auto vom Zoll auf den Weg machte, gef?hrliche Drogen- und Menschenh?ndler wie mich zu stoppen. Und das auch noch im Auto meiner Mutter&#8230; Nun ja, ich kann es nicht verhehlen, da? ich mich schon diebisch darauf gefreut habe, den Zoll-Beamten w?hrend der ?bergabe der geforderten Papiere und des ungeforderten Maastrichter Studentenausweises zu fragen, ob ich denn diesmal endlich die <b>silberne Kelle</b> bekomme. Ein wenig entt?uscht war er schon, als ich ihm sagte, da? ich nun zum 25sten Male kontrolliert wurde, er sich aber gerne in meinem Gep?ck umsehen kann. Er zahlte es mir dann heim, als er mir verriet, wie die Aachener Polizei liebevoll unseren sch?nen LDK-Landkreis nennt: <b>Land der Kiffer</b>. Na dann&#8230;<br />
Nur gut, da? ich nicht mit meinem Wagen unterwegs war, aber der war ja gerade in der Werkstatt. An dieser Stelle lasse ich es mir auch nicht nehmen, den Firmen Autoteile Unger, Audi Borgmann in Krefeld und dem Bosch-Dienst einen unfreundlichen Gru? zuzuwerfen und jeden Audi 80-Fahrer darauf hinzuweisen, da? es sehr lohnt, sich eine kompetente und vor allem ehrliche Werkstatt zu suchen, die einem die Lichtmaschine mit einem neuen Regler f?r 35 Euro repariert, anstatt gleich ein neues Aggregat f?r 330 Euro zu verordnen! So blieb dann doch noch genug im Pott, um endlich meinen betagten Rechner in Rente zu schicken und den Segen einer aktuellen Rechenmaschine zu erfahren. Und was hab ich meine Flat vermi?t! Zum Gl?ck hat mich das Wetter der letzten Tage davon abgehalten, dauernd meinen Datennachholbedarf zu stillen. Womit wir wieder beim Wetter w?ren. Ist doch auch ein viel friedlicheres und hygienischeres Thema als Krieg, Politik und Terror ? und zwar ganz egal ob Micro- oder Makroebene!</p>
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		<title>Deutschland, deine Dichter und Denker!</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Dec 2003 13:55:40 +0000</pubDate>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="kling.jpg" src="http://www.traumdieb.com/weblog/images/kling.jpg" width="300" height="105" border="0" align="left" class="blogimage" />Die Deutschen schreiben und lesen wieder! Ja ist es denn zu fassen, der Deutschen liebstes Gut und h?chster Wert erfuhr dieses Jahr eine beispiellose Renaissance. Wer nun allerdings glaubt, diese Nation h?tte sich mit Dichterf?rsten, Philosophie und Klassikern befa?t, der wird derbe entt?uscht. &#8222;An meinem 27. Geburtstag hielt ich ein ganz besonderes Geschenk in der Hand: Meinen ersten Pornoschwanz.&#8220; So m?ssen heutzutage B?cher beginnen, um Einzug in deutsche Wohnzimmerschr?nke zu halten! Goethe, Schiller, Hesse und wie sie alle hei?en, es sei Euch post mortem eines gesagt: &#8222;Bebende Busen&#8220; und &#8222;brennendes Verlangen&#8220; sind heute abgemeldet, wenn sie nicht gerade in Gina Wild&#8217;s Biographie stehen.</p>
<p><span id="more-91"></span><br />
Viele haben es der mittlerweile b?rgerlichen Michaela Schaffrath nachgetan. -Mit mehr oder weniger erfolgreichen Schaffenswerken versteht sich. Zu nennen w?ren da vor allem Susanne Juhnke, Ingrid Steeger, Dieter Bohlen, Naddel, Daniel K?blb?ck, Stefan Effenberg, Alexander Superstar, der Gitarrist von Thomas Anders, Verona Feldbusch und schlie?lich Bum-Bum Boris Becker. Den kurzweiligen Unterhaltungswert dieser &#8222;Literatur&#8220; mag ich gar nicht anzweifeln, sind diese Niederschriften doch meist recht&#8230; nun, mindestens am?sant. Allerdings haben sie alle eines gemeinsam: Sie bewegen sich allsamt zwischen geistiger Inkontinenz und mentaler Masturbation, gehen sie doch nie ?ber eine Aneinanderreihung von spielerisch-leicht erz?hlten Pl?nkeleien und Schw?nke hinaus. Damit bewegen sie sich selten ?ber die schriftstellerische Qualit?t von ?rzteromanen hinaus, aber bitte, wem das reicht der m?ge damit gl?cklich werden.<br />
Woraus sch?pft eigentlich die vorliegende Arroganz, zu glauben, da? alle Welt an subjektiv wiedergegebenen Ergeinissen aus den ?berschneidungen der Leben von M?chtegern-Sonnenk?nigen interessiert ist? Wen interessiert der 13te Selbstmordversuch von Ingrid Steeger, der 34ste Entzug von Pappa Juhnke, die Alkoholikerin-Mutter von Bayern-Psycho K?blb?ck, und das erste Barthaar von Alexander? Oder nehmen wir das Hause Bohlen: Was, wenn sich Naddel, Verona und der Didder gemeinsam hingesetzt h?tten, und ein gigantisch triangul?ses Netz aus Darstellungen und Gegendarstellungen gesponnen h?tten, nur um gemeinsam richtig Kasse zu machen? Sind sie auch alle nicht die hellsten, eines k?nnen sie: rechnen! Und so zahlt es sich sicher aus, wenn man sich fachkr?ftige Unterst?tzung in Person einer Autorin besorgt, um dann die Welt mit unter dem Strich absolut nichtssagenden Geschichtchen zu bel?stigen. Die Bestsellerlisten sprachen da jedenfalls eine eindeutige Sprache, auch wenn die Herrschaften selbst in puncto Schreiben eher schwach auf der Brust sind. Da ergeht es ihren sogar schlechter wie der zweiten Gruppe von Jung-Autoren, n?mlich jenen, die den ganzen Tag die Tasten ihres Handys qu?len, nur um sich in Schriftform und ihren Freunden mitzuteilen. St?ndig haben sie sich was zu erz?hlen, und kommen dabei auf die tollsten Ideen, wie das Erlebte am besten in 160 Zeichen zu verpacken ist. Da bleibt die ein oder andere Abk?rzung und Verkr?ppelung nicht aus, soda? sich sogar Deutschlehrer heute mit einer Sprachmutation der ganz eigenen Art auseinandersetzen m?ssen. Daf?r wissen die Kids aber auch schon beim Schreiben in einer Klassenarbeit, wieviele Worte sie fabriziert haben &#8211; wir mu?ten da fr?her noch nachz?hlen. Viel schlimmer dagegen ist, da? so manch einer in einer realen Konversation gar kein Lachen mehr herausbringt, sondern nur noch sternchen-grins-sternchen oder LOL sagen m?chte&#8230; Aber zur?ck zum Thema!<br />
Mal im Ernst: Wenn es Dieter Bohlen auf Platz 1 der Spiegel-Bestseller schafft, wie arm dran ist dann diese Welt? Ist es das, womit wir zuk?nftig immer rechnen werden m?ssen, da? jemand auf einem seiner karrierem??igen H?henfl?ge dann unbedingt ein Buch schreiben mu?? Oder am Ende seiner Karriere, nur damit man im Gespr?ch bleibt, auf Glamour-Parties eingeladen wird und dann sein Bild in der Bunten gedruckt findet? Vielleicht sollte ich auch ein Buch schreiben! Im Prinzip t?te ich nichts anderes als unsere Promis auch: Ich schreibe ein Buch ?ber Leute, die die Leser gar nicht wirklich kennen. Kennen k?nnen, um genau zu sein.<br />
Wenn ein Buch dann gut l?uft, gehen die Herrschaften f?r ein paar Tage ins Studio und nehmen ein H?rbuch auf, um der illiteraten Masse Rechnung zu tragen und diesen Markt auch noch abzusch?pfen. Denn wer zu faul oder zu bl?d zum Lesen ist, der kann sich dann wenigstens mit dem Ohr am Lautsprecher das anh?ren, wor?ber die Bildzeitung seit Tagen schreibt und woran sich die Nation spaltet. Jaja, die Deutschen lesen eben wieder. Eigentlich ein gutes Zeichen, w?re da nicht der Mix aus Autor und Inhalt. Anstelle im Sinne der Pisa-Studie etwas f?r die Bildung zu tun, verbringen wir unsere literarische Freizeit mit Toilettenlekt?re von Bohlen und Co.<br />
Und so geht kein Weg daran vorbei, da? am morgigen Weihnachtsabend unz?hlige dieser &#8222;Meisterleistungen&#8220; entweder als Buch oder H?rbuch ihren Weg unter den Christbaum finden werden. Kling Gl?ckchen? -Nee, dann lieber total besoffen durch&#8217;s Weihnachtsfest.</p>
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		<title>Neues aus Beute- oder Hobby-Bayern</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Nov 2003 13:37:39 +0000</pubDate>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.traumdieb.com/weblog/images/ede.htm" onclick="window.open('http://www.traumdieb.com/weblog/images/ede.htm','popup','width=300,height=436,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.traumdieb.com/weblog/images/ede-thumb.jpg" width="123" height="180"  class="blogimage" align="left" border="0" /></a>Meine Kurswahl hier an der Uni war eine rationale Entscheidung, bei der ich jedoch Wert darauf legte, endlich mal was zu machen, was mich wirklich interessiert, was dazu aber nach M?glichkeit so sophisticated in den Ohren des Maastrichter B?ros f?r Visumerstellung ins wirkliche Leben klingt, da? ich da mit keinen weiteren Problemen zu rechnen habe, und nat?rlich keine allzuhohen Anforderung an Leib und Leben stellt. Dabei herausgekommen ist bis dato Konsumentenverhalten, Sektorales Marketing, Marketing und Umwelt, Sozialpolitik und Personal &#038; Organisation.<br />
Die Professoren kann man sich zwar ?ber die Kurswahl bedingt aussuchen, die Leute, die mit einem im Kurs sitzen allerdings bekannterweise nicht. Professor Schwarze ist eine importierte rheinische Frohnatur, und als solche kann er sich in seinem Fach die eine oder andere bissig-am?sante Bemerkung zur aktuellen Sozialpolitik in Deutschland kaum verkneifen. Genausowenig gelingt ihm das, wenn die genauso h?bsche wie hohle Voll-Eule in der ersten Reihe meint, nach Erteilung des Wortes das bei M?dchen sehr beliebte Spiel &#8222;Hauptsache mal dumm nachgefragt&#8220; aus der Schule ausprobieren zu m?ssen. Er kommentiert ihre Frage, was das denn f?r ein hochgestelltes Zeichen in der Bezeichnung der zweiten Kurve im Graph sei, sehr trocken mit &#8222;Ein Sternchen, aber wenn&#8217;s Ihnen nicht gef?llt, k?nnen Sie auch ein G?nsebl?mchen hinmalen.&#8220; -ENDLICH! Auf so eine Reaktion hab ich mein ganze Schullaufbahn hindurch vergeblich gewartet. ?hnlichen Spa? machen die Vorstellungen von Professor Wimmer, der wohl eine gewisse Gr??e in seinem Fach darstellen mu?, sonst w?rde er nicht so viel gesch?ftlich reisen. Bei ihm beeindruckt ganz klar sein Wissen, dem sein Lehransatz und die Didaktik in nichts nachsteht. Nach 5 Jahren Maastricht macht es einfach enorm viel Spa?, von Leuten unterrichtet zu werden, die das auch k?nnen und -vielleicht noch wichtiger- auch was zu sagen haben. Herr Stoiber (?brigens dank Anke, die mir dieses fast exklusive Autogramm extra aus der Staatskanzlei mitgebracht hat, oben links im Bild) w?rde zwar nun sagen, da? das alles dem Bayerischen Standard von edukativen Einrichtungen entspricht und deswegen ?berhaupt nichts besonderes ist. Aber ich bin jedenfalls sehr positiv ?berrascht; es korrigiert sozusagen ein wenig das Bild, das ich generell von Uni habe.<br />
Auf der anderen Seite mu? ich leider sagen, da? ich immer mehr den Eindruck gewinne, da? ich mich so langsam zu alt f?r die Uni f?hle. Das wird noch verst?rkt duch Sektorales Marketing, denn die Dozentin ist so alt wie ich. Mehrfach bin ich geneigt, ihr zu widersprechen, aber dann erinnere ich mich immerwieder daran, da? wir in Maastricht nunmal wesentlich aktuellere Literatur lesen, und da will ich ihr den Aha-Effekt beim Lesen neuerer Publikationen nun wirklich nicht verderben. Ich jedenfalls bin der Meinung, da? Vendor Managed Inventory heute ne wichtige Sache im Einzelhandel ist. Aber gut&#8230; Dennoch schafft diese Vertreterin der Fraktion Gucci-Chick es noch nach 5 Jahren Uni, mein Weltbild entscheidend umzupr?gen. H?rte ich doch bisher immer Beispiele aus der Automobil-, Elektronik- oder Softwarebranche, pr?sentiert sie Woche f?r Woche nicht immer treffende aber daf?r immer neue Vergleiche mit Kosmetik, Kleidung, Brillen, Reisen und -ganz wichtig: Schuhen!<br />
Das Frankenland, von Niederbayern liebevoll Beute- oder Hobbybayern genannt, pr?sentiert sich dieser Tage bei pr?chtigstem Wetter (kalt, Sonne, blauer Himmel) und einer wahren Anh?ufung kulinarischer Musts: Wildhasenkeule mit Kl??en (gibt&#8217;s heute Abend hier in der Wohnheimsk?che), Bockbieranstiche in der ganzen Stadt, und Gl?hwein aus Franken. Und als ob das noch nicht genug w?re, kommt mich auch Alice am Wochenende besuchen! Und da frag noch einer, warum ich nach Bamberg gegangen bin! ;)</p>
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		<title>Schrecksekunde</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Oct 2003 15:50:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Martin]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bayern]]></category>

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				<content:encoded><![CDATA[<p>Echt schlecht geworden ist mir heute Morgen in der Studentenkanzlei, nachdem ich mich um kurz nach 6 und bei minus 4 Grad aus den Laken gepellt hatte, nur, um p?nktlich zur Immatrikulation zu erscheinen. Ich hatte alle erforderlichen Unterlagen dabei, meine 28 Euro Semesterbeitrag bereits entrichtet, und die Dokumente waren vollst?ndig und wahrheitsgem?? ausgef?llt. Aber genau da schien f?r die v?llig unfreundliche und unversch?mte Frau hinter dem Tresen ein Problem zu liegen: Ich bin Deutscher! Wenn man damit in Holland auf Ablehnung oder Unzuvorkommenheit st??t, dann bedeutet das nicht mehr viel, aber in Bayern?!? Auf mein Nachfragen hin bekam ich wie angedeutet unversch?mte und im Ton keinesfalls angemessene Antworten, die im Konsenz darauf hinausliefen, da? die Uni mich nicht immatrikulieren will, weil ich deutscher Erasmusser bin. -Ich mu? echt sagen, das f?llt denen ja nach all den Gespr?chen, Briefen, Formularen, Telefonaten und pers?nlichen Gespr?chen, wo immer meine Nationalit?t vermerkt war, echt fr?h ein. Frau Klenner vom Auslandsamt hat sich aber wie immer um alles gek?mmert, versprach mir Kl?rung f?r morgen, weil das &#8222;Chefsache&#8220; ist, und meinte, ich solle mir keine Sorgen machen, das w?rde alles in Ordnung kommen. -Und wenn die Frau Klenner das sagt, dann glaub ich ihr das! (Was bleibt mir auch anderes ?brig&#8230;)<br />
Wesentlich am?santer hingegen ist der Schlagabtausch zwischen Dieter Bohlen und seinen neuen, vielen Feinden. Nun hat sich endlich auch der Gro?meister Frank Farian herabgelassen, Bohlens Sch?tze deutscher Dichterkunst zu kommentieren. Nachzulesen <a href="http://www.frankfarian.de/newsletter/ff_new_anhangoffenerbriefdieterbohlen102003.htm" target="_blank">hier</a> und <a href="http://www.frankfarian.de/newsletter/ff_new_dieterbohlen10102003.htm" target="_blank">hier</a>. Viel Spa? dabei und immer sch?n Cheri Cheri Lady bleiben!</p>
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		<title>Tag 2 in Bamberg ? oder: Der Franke an sich&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Sep 2003 12:58:03 +0000</pubDate>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.traumdieb.com/weblog/images/inmyroom1.htm" onclick="window.open('http://www.traumdieb.com/weblog/images/inmyroom1.htm','popup','width=480,height=640,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.traumdieb.com/weblog/images/inmyroom1-thumb.jpg" class="blogimage" align="left" width="120" height="160" border="0" /></a>Da bin ich nun, im Ausland! Im Ede-Land, CSUhausen, Freistaat Bayern&#8230; Man h?te sich allerdings unter Androhung roher, k?rperlicher Gewalt oder maximaler Nichtbeachtung davor, einen Franken geographisch wie politisch Bayern zuzuordnen! Ein Franke bleibt ein Franke, egal ob sein L?ndchen nun in Bayern, Hessen, Th?ringen oder B?hmen, also Tschechien liegen w?rde.<br />
Obwohl dies ein wunder Punkt in der Geschichte der Franken zu sein scheint, sind die Spuren der letzten Landtagswahl noch nirgends zu ?bersehen. Bamberg, so wie der ganze Rest von Bayern w?hlt seit jeher grottenschwarz. Wer SPD-Wahlplakate beschmiert oder klaut bekommt die Ehrenb?rgerschaft, wer dagegen der CSU an den Karren f?hrt wird ?ffentlich an den Pranger gebracht und solange maltretiert, bis er freiwillig konvertiert oder den L?ffel abgibt. Angesichts der d?nnen Fangemeinde anderer politischer Str?mungen ist allerdings M?rtyrertum von vorne herein ausgeschlossen. Fast das gleiche gilt hinsichtlich des Glaubens, soda? man sich fast an die Hugenotten erinnert f?hlen m?chte. Es soll schon Protestanten gegeben haben, die auf Grund ihres Glaubens benachteiligt wurden! Das schl?gt sich beispielsweise auch am Standort meines Wohnheims nieder, das zwar idyllisch, aber doch recht weit drau?en liegt ? und ich glaube nicht daran, da? hier blo? der evangelische Tr?gerverein einen besonders guten Preis f?r das Grundst?ck gemacht bekam!<a href="http://www.traumdieb.com/weblog/images/inmyroom2.htm" onclick="window.open('http://www.traumdieb.com/weblog/images/inmyroom2.htm','popup','width=640,height=480,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.traumdieb.com/weblog/images/inmyroom2-thumb.jpg" class="blogimage" align="left" width="160" height="120" border="0" /></a><br />
Erste Kontakte mit Einheimischen verliefen durchweg friedlich, wenn auch mit dem n?tigen, gegenseitigen Respekt vor dem Feinde. Eine Sprachbarriere ist nicht feststellbar, wenngleich so die ein oder andere Vokabel zum ersten Mal meinen Geh?rgang passiert. Ich wehre mich hartn?ckig gegen den Niederschlag, den 1000 Mal am Tag das F?llwort ?freilich? in meinem Gebrauchswortschatz hinterl??t. Gleiches gilt f?r ?a w?ng? (=ein wenig), ?magst &#8230;?? (=hast du Lust auf&#8230;?), ?kannst &#8230;?? (=mach das jetzt sofort!), ?scho? (=schon), ?glei? (=gleich), ?w?nsch ihna noch ein schenen Dag? (der Hesse kennt diesen Ausspruch gar nicht von Servicepersonal)&#8230;. Darum habe ich auch anstelle von Bayern 3 lieber Hessen 3 als drittes Programm eingestellt. Nicht, da? mir noch mein Hessebub verloren geht!<br />
An echten ausl?ndischen Mitstudenten habe ich noch nicht viel gesehen, unten auf dem Parkplatz stehen einige britische und franz?sische Wagen, und heute morgen im Auslandsamt probierten Italienerinnen und Spanier ihre Deutschk?nste an mir aus.<br />
Daf?r war ich dann aber exzessiv Sightseeing. Der Weg in die Stadt dauert per pedes 35 min &#8211; wenn man nicht bummelt. Bei traumhaften Wetter hab ich mir gleich die volle Packung Kultur gegeben, soda? ich nun bereits am zweiten Tag sagen kann, da? Bamberg wirklich ein pitoreskes St?dtchen ist, das echt viel f?r?s Auge zu bieten hat. F?r?s Auge so auch f?r die Linse ? wenn ich irgendwann mal ins Netz komme, lade ich nat?rlich Bilder hoch.<br />
Ich merke, da? ich Gefahr laufe, ein Imageproblem zu bekommen. Jedem mu? ich erkl?ren, wieso ich Ausstauschstudent bin, warum ich (selbst als Hesse) so gut Deutsch spreche, und wieso ich denn ?berhaupt in Bamberg studieren kann. Nach der Antwort entgegneten mir bisher alle eine gedehntes ?Ahhh?. Die Chefin im Auslandsamt erkl?rte mir, da? sie sich immernoch wundert, denn ich s?he ja gar nicht so aus wie die Studenten, die sie normalerweise hat. Was bitte soll das denn hei?en? ?In Finnland oder Schweden w?re ich wahrscheinlich auch als einheimischer Student durchgegangen entgegnet sie lachend. Herr Beckstein w?rde sich freuen, jemanden mit einem anscheinend recht arischem Profil in seinem Freistaat zu begr??en, aber alle Franken wundern sich nur den ganzen Tag. Vielleicht lege ich mir einen niederl?ndischen Akzent zu, dann wundert sich wenigstens keiner mehr anhand der Eckdaten: blond, Heimatuni Maastricht, spricht einigerma?en gut Deutsch&#8230;<br />
Projekte f?r das Wochenende:<br />
1. Schlafen<br />
2. Umgebung und Freizeitpotential ausloten<br />
3. eventuell AOL-Software installieren, um das hier endlich mal hochladen zu k?nnen! (nein, ich bin nicht wahnsinnig, aber der EDVler ist am Wochenende nicht da, und alle 019x-Nummern f?r CbC-Einwahl sind noch gesperrt ? au?er T-Online und AOL!)</p>
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